Frontiers - Xavier Gens (2007)

Moderator: jogiwan

Re: Frontiers - Xavier Gens

Beitragvon Blap » 30. Okt 2011, 20:56

purgatorio hat geschrieben:Das heißt ja nicht automatisch auch, dass ich nicht bei den entsprechenden Szenen Zettel und Stift aus der Hand gelegt habe um mir auf die Finger zu beißen 8-)


Ok, dann bist du hiermit entlastet.

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Re: Frontiers - Xavier Gens

Beitragvon luca canali » 31. Okt 2011, 18:18

buxtebrawler hat geschrieben:
luca canali hat geschrieben:Filme wie dieser sind der Grund, warum ich Streifen aus den 60er / 70er Jahren so liebe und auch IMMER neuren Filmen bevorzuge... Ich hab den nicht mal zu Ende geguckt... Empfand den als Zeitverschwendung.


Warum genau?



Ich fand den Plot einfach nur mieserabel, die Effekte und Kamera haben mir auch überhaupt nicht gefallen, die Charaktere fand ich einfach nur öde und langweilig. Hinzu löst er bei mir trotz Pseudo-Härtegrad einfach NICHTS aus(ausser das mir das Gesicht einschläft...). Für mich ungefähr genauso spannend wie "A serbian movie" oder "Hostel Teil 23"(oder wie auch immer...). Das sind für mich Filme für hirnlose Konsum-Sklaven - keine Botschaft, kein Stil, nichts Obskures, keine Atmosphäre... Mir gibt sowas nichts, schließlich bin ich Europäer, kein Amerikaner 8-)

Naja, letztendlich Geschmackssache, der eine hat ihn, der andere nicht :prost:

Ich hoffe das versteht jetzt keiner falsch... ;)
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Re: Frontiers - Xavier Gens

Beitragvon jogiwan » 31. Okt 2011, 18:37

so krass würde ich das mit aktuellen Filmen jetzt nicht sehen. "Frontiers" ist doch ein nettes Terrorfilmchen, dass irgendwie hübsch oldskoolig daherkommt, gut funzt und auch davon lebt, dass man die Charaktere anfänglich durch die Bank unsympathisch findet. Da gibts sicher hundert schlechtere Filme, die dann wirklich das beinhalten, wie du es beschreibst. Außerdem ist dieser Alt-vs.-Neu-Vergleich für mich immer so eine Apfel-Birnen-Sache! ;)
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Re: Frontiers - Xavier Gens

Beitragvon purgatorio » 31. Okt 2011, 20:35

luca canali hat geschrieben:Mir gibt sowas nichts, schließlich bin ich Europäer, kein Amerikaner 8-)


hehe... ein französischer Film :opa: Der hatte zuerst ein europäisches Zielpublikum!
Alles ander ist ganz klar eine Sache der Betrachtungsweise und Perspektive. Eigentlich nichts, was ich nicht theoretisch auch über einen 08/15-Exploitationfilm sagen könnte (wenn's keine Blasphemie wäre :D ). Hineininterpretieren kann man viel (hab ich ja gemacht), man muss nur wollen (und der Film muss es hergeben - dieser hier tut's).
Aber danke für den Standpunkt! Kann und soll ja nicht alles jedem gefallen :prost:
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Re: Frontiers - Xavier Gens

Beitragvon karlAbundzu » 26. Mär 2019, 17:50

Frontier(s) OmenglU
Einer von der Welle harten französischer Film, den ich irgendwie noch nie sah. EIn Freund stellte mir eine ungeschnittene Version zr Verfügung.
Gut, wie das meiste aus Ecke. Brutal ernst, Toll gefilmt, geschnitten, guter Sound, prima Spieler. Die Story orientiert sich an TCM, natürlich mit viel mehr Blut und wirklich fiesen Szenen. Das hat Spaß gemacht.
Ein wenig unglücklich ist das reingedrückte Soziale und politische Thema: Der spannende Anfang mit der zerrissenen Pariser Gesellschaft kurz vor den Riots aufgrund des Erstarken der Rechten (hochaktuell immer noch) und dann auch mit den Zusammenhang am Ende, das so dann doch deprimierend ist), weil die Nazistory in den Backwoods einfach nur ein schreckliches Horrorgimmick ist. Schade.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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Re: Frontiers - Xavier Gens (2007)

Beitragvon sid.vicious » 26. Mär 2019, 19:42


„Du kriegst uns nicht, du kriegst uns nicht, du hundsgemeiner Bösewicht!
Ach seht doch nur den Dummerjahn, den Grobian und Scharlatan!"
Und schnell, schnell ins Versteck - schon sind die Schweinchen weg.“
(Das Lied der drei kleinen Schweinchen)


Adolf Eichmann meets TCM bzw. Götz geht auf Schweinchenjagd.

Bei der damaligen Erstsichtung konnte ich nicht viel mit dem Film anfangen. 2017 gab es den zweiten Versuch und der trug Früchte. Starkes Terrorkino mit satirischen Zügen und klaustrophobisch beängstigenden Momenten. Der Schlamm im Schweinestall lässt sich auf der Zunge schmecken, bäh.

Ich fühlte mich bestens unterhalten, auch wenn ich im Zuge der damaligen harten "Franzosen-Welle" weiterhin MARTYRS auf dem Thron sehe.
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