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Re: Christian Keßler - Aalglatt über Leichen

BeitragVerfasst: 7. Nov 2013, 10:30
von buxtebrawler
@ugo: Haha, klasse! :D

Re: Christian Keßler - Aalglatt über Leichen

BeitragVerfasst: 11. Nov 2013, 20:59
von ugo-piazza
ugo-piazza hat geschrieben:Ich war ja doch skeptisch, ob Christian auch einen Roman hinbekommen würde, aber auf den ersten 90 Seiten wurde ich bisher gut unterhalten und ein paar richtig gute Lacher sind auch drin.

S. 43:
Als er sich wieder beruhigt hatte, nahm er das Bücherregal aufs Korn. Klassiker der Weltliteratur standen da, Der Graf von Monte Christo, Der Glöckner von Notre Dame, Das wilde Auge, alles schweinsledern eingebunden. Irgendsoeine Buchclubedition.


S. 61:
Es handelte sich um einen erstklassigen Fall von Ehegattensplitting. Der Oberkörper lag in der Wohnstube, der Unterkörper sinnigerweise im Schlafzimmer.



Und auf Seite 68 kommt sogar mein Lieblingskanaldeckel zum Einsatz :thup:

Bild



Letztlich kein Meisterwerk, aber absolut solide gelungene Unterhaltung, der erste Roman des Christian K., der am Ende noch einige Überraschungen parat hält und in dem sogar ein gewisser Filmgelehrter namens Keßler, der in einem versifften Keller lebt, auftaucht. :? :lol:

Re: Christian Keßler - Aalglatt über Leichen

BeitragVerfasst: 3. Feb 2014, 16:55
von karlAbundzu
Hat Spaß gemacht! Eigentlich wie man es sich vom Keßler denkt. In dem typischen Stil, den man halt auch von seinen Kolumnen kennt. Die Story dann auch ein wenig episodenhaft mit all seinen Lieblingsthemen. Und man spürt, dass er Bremen mag und noch allerlei hübsche Plätze und Brücken dazuerfindet! Wilhelm Wieben!

Re: Christian Keßler - Aalglatt über Leichen

BeitragVerfasst: 23. Mai 2014, 11:38
von ugo-piazza
karlAbundzu hat geschrieben:Hat Spaß gemacht! Eigentlich wie man es sich vom Keßler denkt. In dem typischen Stil, den man halt auch von seinen Kolumnen kennt. Die Story dann auch ein wenig episodenhaft mit all seinen Lieblingsthemen. Und man spürt, dass er Bremen mag und noch allerlei hübsche Plätze und Brücken dazuerfindet! Wilhelm Wieben!


Wobei mir gerade solche Sachen wie mit Wilhelm Wieben in einem Roman doch eher aufstoßen, dann doch lieber "Gerd Wismuth" (na, welcher Name hat da inspiriert?) Ich hab gestern das Buch zum zweiten Mal gelesen, und obwohl mir das Buch weitgehend gefällt und gut unterhält, muss ich doch sagen, ich les den Christian in seinen Artikeln und den anderen Bücher schon lieber. Für einen Roman ist die Handlung schon wieder zu verschroben und die Auflösung (die Gräfin! Der Adolf!) letztlich zu absurd.

Re: Christian Keßler - Aalglatt über Leichen

BeitragVerfasst: 23. Mai 2014, 11:41
von buxtebrawler
ugo-piazza hat geschrieben:Wobei mir gerade solche Sachen wie mit Wilhelm Wieben in einem Roman doch eher aufstoßen, dann doch lieber "Gerd Wismuth" (na, welcher Name hat da inspiriert?)


Was genau hat er denn Mit WW gemacht?

Re: Christian Keßler - Aalglatt über Leichen

BeitragVerfasst: 23. Mai 2014, 11:50
von ugo-piazza
buxtebrawler hat geschrieben:
ugo-piazza hat geschrieben:Wobei mir gerade solche Sachen wie mit Wilhelm Wieben in einem Roman doch eher aufstoßen, dann doch lieber "Gerd Wismuth" (na, welcher Name hat da inspiriert?)


Was genau hat er denn Mit WW gemacht?


Nicht viel, es wurde nur eine Brücke nach ihm benannt.

Re: Christian Keßler - Aalglatt über Leichen

BeitragVerfasst: 23. Mai 2014, 12:00
von buxtebrawler
ugo-piazza hat geschrieben:Nicht viel, es wurde nur eine Brücke nach ihm benannt.


Und weshalb stößt dir das auf?

Re: Christian Keßler - Aalglatt über Leichen

BeitragVerfasst: 23. Mai 2014, 12:38
von ugo-piazza
buxtebrawler hat geschrieben:
ugo-piazza hat geschrieben:Nicht viel, es wurde nur eine Brücke nach ihm benannt.


Und weshalb stößt dir das auf?


Ich akzeptiere natürlich die künstlerische Freiheit des Autoren, finde es aber generell etwas befremdlich, reale Orte und fiktive Orte (wie z.B. die Wilhelm-Wieben-Brücke) zu vermischen. Gut, dass es tatsächlich keine Wilhelm-Wieben-Brücke gibt, kann man sich denken, aber ich bin kein Freund solcher Konfusion. ;)

Re: Christian Keßler - Aalglatt über Leichen

BeitragVerfasst: 23. Mai 2014, 13:38
von buxtebrawler
ugo-piazza hat geschrieben:Ich akzeptiere natürlich die künstlerische Freiheit des Autoren, finde es aber generell etwas befremdlich, reale Orte und fiktive Orte (wie z.B. die Wilhelm-Wieben-Brücke) zu vermischen. Gut, dass es tatsächlich keine Wilhelm-Wieben-Brücke gibt, kann man sich denken, aber ich bin kein Freund solcher Konfusion. ;)


Verstehe.

Re: Christian Keßler - Aalglatt über Leichen

BeitragVerfasst: 23. Mai 2014, 17:02
von McBrewer
Aalglatt über Leichen...habe ich seit ein paar Tagen nun endlich auch durch (nicht, weil sich die Story so gezogen hat, nein...die Zeit, die Zeit war`s), aber auch ich habe mich köstlich während der Lektüre amüsiert & musste oft schmunzelnd das Bier zu Seite stellen Buch zur Seite legen :D
Maurizio Merli trifft 00Schneider ! So würd ich es am besten beschreiben.
Und der Showdown war ja Over-the-Top :thup:
Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht...da können gerne noch einige Abenteuer mit dem Kommissar folgen :nick:

PS: ...und ich hätte nun bei meinem nächsten besuch in Bremen wirklich nach der Wilhelm-Wieben-Brücke gesucht :palm: