Ohne Dollar keinen Sarg - Eugenio Martin

Helden, Halunken, staubige Dollars, Pferde & Colts

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Ohne Dollar keinen Sarg - Eugenio Martin

Beitragvon Onkel Joe » 10. Nov 2010, 20:51

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Originaltitel: El Precio de un hombre
Herstellungsland:Italien/Spanien/1966
Regie: Eugenio Martin
Darsteller: Tomas Milian, Richard Wyler, Mario Brega, Ella Karin, Hugo Blanco, Luis Barboo und Manuel Zarzo.
Story:Der Steckbrief des Desperados Jose verspricht demjenigen, der ihn zur Strecke bringt 3.000 harte US-Dollars. Und genau diese will sich Kopfgeldjäger Luke Chilson (Richard Wyler) verdienen. Den Komplizen Joses erledigt er im Handumdrehen, nur der Outlaw selbst ist gerissener und kann sich in ein kleines Grenzstädtchen flüchten. Pech für Chilson, daß der Ganove dort nicht nur eine Freundin hat, sondern auch die Einwohner auf seiner Seite sind...
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Re: Ohne Dollar keinen Sarg - Eugenio Martin

Beitragvon Vinz Clortho » 8. Jun 2011, 00:34

Hier rollt gerade der Abspann ...

Sicher kein Meisterwerk, aber mit etwas gutem Willen im gehobenen Mittelfeld anzusiedeln.
Hat mit Halina Zalewska einen ausgesprochen hübschen (diese Augen! :sabber: ) female part aufzuweisen - ansonsten viel unfreiwillige Komik, komplett talentfreie Nebendarsteller und teils unfassbar dämliche Dialoge, bei denen jedes Pferd scheut.

Fazit: solide Genrekost mit nur wenig memorablen Momenten. Immerhin ein überzeugender Einstand für Milian, der den Film davor bewahrt, nicht vollends in die Belanglosigkeit abzurutschen ...
6/10 (der Augen wegen)
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Re: Ohne Dollar keinen Sarg - Eugenio Martin

Beitragvon McBrewer » 8. Jun 2011, 06:03

Ich habe den sogar "richtig Klasse" in Erinnerung (ist aber schon ein paar Jährchen her seit dem letzten mal Schauen)

Als einen ganz großartigen Filmmoment empfinde ich immer noch die Schlußszenne von/mit Tomas Milan

Hat mich dermaßen beeindruckt und voll mitgenommen...GANZ GROßES (Schauspiel-)KINO! :thup:
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Re: Ohne Dollar keinen Sarg - Eugenio Martin

Beitragvon Vinz Clortho » 8. Jun 2011, 10:45

McBrewer hat geschrieben:Ich habe den sogar "richtig Klasse" in Erinnerung (ist aber schon ein paar Jährchen her seit dem letzten mal Schauen)

Als einen ganz großartigen Filmmoment empfinde ich immer noch die Schlußszenne von/mit Tomas Milan

Hat mich dermaßen beeindruckt und voll mitgenommen...GANZ GROßES (Schauspiel-)KINO! :thup:


Wie gesagt: Ich fand den okay - aber unter einem Genreklassiker verstehe ich was anderes ... Immerhin ist der so inszeniert, dass man bis zum Ende dranbleibt und ja - Milian reißt einiges raus.
Frau Zalewska muss man attestieren, dass sie eine umgemein betörende Ausstrahlung besitzt (was aber auch daran liegen könnte, dass ansonsten wieder nur so ungewaschene Schmuddelstypen von der Adria mitwirken ...) :lol: Die Shootouts fand ich jetzt auch nicht so prickelnd, da hab' ich schon weitaus packendere Sachen gesehen ... aber seit ich "The Wild Bunch" kenne, reißt mich in der Beziehung ohnehin nicht mehr viel vom Hocker.
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Re: Ohne Dollar keinen Sarg - Eugenio Martin

Beitragvon Nello Pazzafini » 8. Jun 2011, 12:50

der ffilm geht voll in ordnung, kein meisterwerk aber gelungene italo western unterhaltung, und milian freunde müssen den sowieso haben! 7 Einschüsse :D


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Re: Ohne Dollar keinen Sarg - Eugenio Martin

Beitragvon Onkel Joe » 8. Jun 2011, 13:24

Vinz Clortho hat geschrieben:Die Shootouts fand ich jetzt auch nicht so prickelnd, da hab' ich schon weitaus packendere Sachen gesehen ... aber seit ich "The Wild Bunch" kenne, reißt mich in der Beziehung ohnehin nicht mehr viel vom Hocker.



Das kann und darf man aber nicht miteinander vergleichen ;)würde ich sagen. Das ist so als würde man ein Steak mit einer deftigen Linsensuppe vergleichen, beides Lecker aber anders :popcorn: .
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Re: Ohne Dollar keinen Sarg - Eugenio Martin

Beitragvon ugo-piazza » 8. Jun 2011, 14:28

Onkel Joe hat geschrieben:
Vinz Clortho hat geschrieben:Die Shootouts fand ich jetzt auch nicht so prickelnd, da hab' ich schon weitaus packendere Sachen gesehen ... aber seit ich "The Wild Bunch" kenne, reißt mich in der Beziehung ohnehin nicht mehr viel vom Hocker.



Das kann und darf man aber nicht miteinander vergleichen ;)würde ich sagen. Das ist so als würde man ein Steak mit einer deftigen Linsensuppe vergleichen, beides Lecker aber anders :popcorn: .


Offtopic: Linsensuppe geht gar nicht, weil führt zu :kotz:
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Re: Ohne Dollar keinen Sarg - Eugenio Martin

Beitragvon Vinz Clortho » 8. Jun 2011, 20:15

Onkel Joe hat geschrieben:
Vinz Clortho hat geschrieben:Das kann und darf man aber nicht miteinander vergleichen ;)würde ich sagen. Das ist so als würde man ein Steak mit einer deftigen Linsensuppe vergleichen, beides Lecker aber anders


Steak ..? Linsensuppe ..? Wo hamse denn diesen treffenden Vergleich her, Herr Inzinger? :lol: :? Hähä.
Nee - schon klar. Aber wäre Fruchtzwerg in dem Fall nicht passender? :kicher: Äh .. egal.

Ich muss übrigens meine Meinung zu "Ohne Dollar ..." revidieren: Der Film ist ein gottverdammtes Meisterwerk! Nee, Tatsache. Hab' mir doch anschließend glatt ZUM ABSCHIED NOCH EIN TOTENHEMD gegeben - und was soll ich sagen?
Boah ... bohoho ... jedenfalls kam ich mir vor wie 1. Reihe Bad Sägewerk Segeberg! Alter ... :palm:
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Re: Ohne Dollar keinen Sarg - Eugenio Martin

Beitragvon Onkel Joe » 9. Jun 2011, 07:56

Vinz Clortho hat geschrieben:Steak ..? Linsensuppe ..? Wo hamse denn diesen treffenden Vergleich her....


Nun Wild Bunch mit Ohne Dollar keinen Sarg zu vergleichen stinkt genauso ab wie die Linsensuppe mit dem Steak ;), nicht mehr und nicht weniger.
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Re: Ohne Dollar keinen Sarg - Eugenio Martin

Beitragvon Vinz Clortho » 9. Jun 2011, 10:45

Onkel Joe hat geschrieben:
Vinz Clortho hat geschrieben:Nun Wild Bunch mit Ohne Dollar keinen Sarg zu vergleichen stinkt genauso ab wie die Linsensuppe mit dem Steak ;), nicht mehr und nicht weniger.

Wie jetzt ..? Aber ich hab' doch bewiesen, dass es geht! :mrgreen: :kicher:
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