The Riffs - Die Gewalt sind wir - Enzo G. Castellari (1982)

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Re: The Riffs - Die Gewalt sind wir - Enzo G. Castellari

Beitragvon Onkel Joe » 8. Feb 2011, 10:54

Nello Pazzafini hat geschrieben:wir haben doch eh imma den selben geschmack, brüder im geiste sozusagen! :thup: :prost: 8-)


So schauts aus Nello :thup: :prost: .
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Re: The Riffs - Die Gewalt sind wir - Enzo G. Castellari

Beitragvon sid.vicious » 3. Mai 2011, 22:22

Ann soll die Manhattan Cooperation von ihrem Vater erben. Allerdings flüchtet sie aus der High Society in die Bronx. Dort findet sie Schutz bei Trash, dem Anführer der Riffs. Annes Vater will sie mit allen Mitteln aus der Bronx zurückholen, aus diesem Grunde setzt er den skrupellosen Polizisten Hammer für diesen Auftrag ein. Hammer versucht einen Bandenkrieg zwischen den Riffs und den Tigers anzuzetteln…

Castellaris Film versteht sich im Allgemeinen als B-Movie, der nach den US Vorbildern „Die Klapperschlange“ oder „The Warriors“ vorgeht. Die individuelle Klasse dieses billigen Trash-Movies bleibt somit für die Meisten unerkannt. Castellari geht in einem schäbigen und dreckigen Ambiente vor. Die Bronx besteht aus heruntergekommenen Häusern und deren Insassen aus skrupellosen Bandenmitgliedern. Dass der Part der Polizei ebenfalls als schäbig vermittelt wird, sollte den Zuschauer nicht sonderlich überraschen. Inmitten von fiesen Gestalten erhält der Zuschauer einiges an Bezugspersonen. Zum einen Anne, die in die Bronx vor der Korruption der „besseren Welt“ geflüchtet ist und der Muskelbepackte Trash, der den guten Part praktiziert. Allerdings auf der anderen Seite auch Hank (im Original: Ice), der innerhalb der Riffs gegen Trash ist und versucht diesen mit Hilfe von Hammer auszuspielen. Weitere unterhaltsame Begegnungen hat man mit George Eastman als Anführer der Rollers und Angelo Ragusa in der Rolle des völlig durchgeknallten Leech.

Die Handlung ist zwar recht spärlich, allerdings wird diese mit vielen unterhaltsamen Actionszenen, einigen Zeitraffern, ein wenig Gore und recht netten Dialogen, gut umgesetzt. Die deutsche Synchro muss zusätzlich lobend erwähnt werden.

Fazit: The Riffs spiegelt eine Zeit wieder in der es nicht nötig war, mit Goldketten behangene Rapper mit Maschinenpistolen und dummen Sprüchen agieren zu lassen. Dazu kommt, dass die Riffs "Helden" sind, die sich auch weit vom eigentlichen Bild eines Helden bewegen. Das allein macht sie im vollen Maße sympathisch.
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Re: The Riffs - Die Gewalt sind wir - Enzo G. Castellari

Beitragvon Onkel Joe » 26. Mai 2011, 12:31

Ja wer hat Angst, ja wer hat Angst ;) :mrgreen: :prost:
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Re: The Riffs - Die Gewalt sind wir - Enzo G. Castellari

Beitragvon dr. freudstein » 26. Mai 2011, 12:32

Onkel Joe hat geschrieben:Ja wer hat Angst, ja wer hat Angst ;) :mrgreen: :prost:


:o Alles gut bei Dir :? :kicher:
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Re: The Riffs - Die Gewalt sind wir - Enzo G. Castellari

Beitragvon untot » 2. Jul 2011, 00:42

Sooo, endlich bin ich auch in den Genuss dieses Streifens gekommen, wunderbar!
Mein saublödes Grinsen ging bereits in den ersten Minuten los und es lies erst lange nach dem Abspann gaaaanz langsam wieder nach, ein Glück, ich dachte schon das bleibt so. :palm:
Ich bin ja auch in den 80ern aufgewachsen und ich frag mich schon die halbe Nacht, ob ich da jemals so seltsam gekleidete Menschen gesehen habe, die durch die Straßen geschlichen sind. :mrgreen:
Und ja das mit dem Stecken im Hintern ist mir auch sofort aufgefallen, auch wenn ich hierzu meine ganz eigenen untot Theorien entwickelt habe, hüstel. :kicher:
Einen Film wie "The Riffs" kriegen eben nur die Italiener hin, macht großen Spaß, das Teil!

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Re: The Riffs - Die Gewalt sind wir - Enzo G. Castellari

Beitragvon dr. freudstein » 2. Jul 2011, 01:03

Ui, das war Dein erstes Mal (daß du den Film gesehen hast :shock: ), aber sicher nicht Dein letztes Mal, was einmal schön war, ist immer schön :D
Wenn ich den mal im Kino sehen dürfte, da fahr ich um die halbe Welt für :sabber:
Aber wir sind ja nicht im Märchenland :nixda:
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Re: The Riffs - Die Gewalt sind wir - Enzo G. Castellari

Beitragvon Nello Pazzafini » 2. Jul 2011, 11:48

untot hat geschrieben:Sooo, endlich bin ich auch in den Genuss dieses Streifens gekommen, wunderbar!
Mein saublödes Grinsen ging bereits in den ersten Minuten los und es lies erst lange nach dem Abspann gaaaanz langsam wieder nach, ein Glück, ich dachte schon das bleibt so. :palm:
Ich bin ja auch in den 80ern aufgewachsen und ich frag mich schon die halbe Nacht, ob ich da jemals so seltsam gekleidete Menschen gesehen habe, die durch die Straßen geschlichen sind. :mrgreen:
Und ja das mit dem Stecken im Hintern ist mir auch sofort aufgefallen, auch wenn ich hierzu meine ganz eigenen untot Theorien entwickelt habe, hüstel. :kicher:
Einen Film wie "The Riffs" kriegen eben nur die Italiener hin, macht großen Spaß, das Teil!

8/10


na endlich frl., ja solche menschen gabs, vielleicht nicht am Lande sehr wohl aber in den städten. Ich war auch einer von ihnen :kicher: aber ich hatte keinen Analplug in meinem Popo um deine Theorie zu streifen :kicher:
Ein Grossbubenfilm wie gemacht für dich! :D
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Re: The Riffs - Die Gewalt sind wir - Enzo G. Castellari

Beitragvon Nello Pazzafini » 2. Jul 2011, 15:21

da fällt mir ein, da hab ich noch was für euch :kicher:
ein bekannter von mir, der definitiv in den 80ern stecken geblieben ist, der liebt die Riffs (bzw. den Mark Gregory :? ) so sehr das er sich vor ein paar Jahren das hat machen lassen. Jawohl, das ist HINGABE!

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und am anderen ärmchen gleich den 2. Teil :? :o :shock: :D :kicher: :kicher: :kicher: :lol:

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:winke: :prost:
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Re: The Riffs - Die Gewalt sind wir - Enzo G. Castellari

Beitragvon buxtebrawler » 2. Jul 2011, 15:25

@Nello: Haha, klasse! :D Die etwas trashige Ausführung passt auch zu den Filmen ;)
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: The Riffs - Die Gewalt sind wir - Enzo G. Castellari

Beitragvon purgatorio » 2. Jul 2011, 15:32

ja, ja - wenn Leidenschaft unter die Haut geht 8-)
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