Reflections of Light - Mario Bianchi (1988)

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Reflections of Light - Mario Bianchi (1988)

Beitragvon jogiwan » 8. Apr 2018, 09:10

Reflections of Light

Bild

Originaltitel: Riflessi di luce

Herstellungsland: Italien / 1988

Regie: Mario Bianchi

Darsteller: Pamela Prati, Gabriele Tinti, Loredana Romito, Laura Gemser, Jessica Moore

Story:

Komponist Frederico ist nach dem Tod seiner ersten Gattin Chiara ein gebrochener Mann, der aufgrund des traumatischen Erlebnisses an den Rollstuhl gefesselt ist und seine Umwelt, insbesondere seinen Sohn Marcello mit seiner allgemeinen Verbitterung am Leben vergrämt. Dennoch lebt er mit der hübschen Marta in einer geräumigen Villa zusammen, die jedoch auch von seiner Sekretärin Giorgia begehrt und erpresst wird, die auch jedes Mal prompt zur Seite steht, wenn es Frederico wieder einmal mit Gefühlsterror übertreibt. Als Marcello eine Laufbahn als Turnier-Reiter einschlägt, sich in die jungen Gaia verliebt und Frederico seine Marta endgültig an Giorgia zu verlieren scheint, erinnert sich Frederico jedoch wieder an all die tragischen Momente seiner Vergangenheit um seine kleine Familie wieder zusammenzubringen.
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Re: Reflections of Light - Mario Bianchi (1988)

Beitragvon jogiwan » 8. Apr 2018, 09:11

Sehr seltsam anmutende Mischung aus Psychostudie, soapigen Familiendrama und Italo-Sleaze, bei dem vorwiegend die nackten Körper seiner weiblichen Darsteller und Achtziger-Schönheiten mit turmhohen Dauerwellfrisuren im Vordergrund stehen, die von Mario Bianchi auch ausgiebig in Szene gesetzt werden. Die Geschichte über den Komponisten im Rollstuhl erinnert in seiner psychologischen Unbedarftheit an Werke aus den frühen Siebzigern und als Zuschauer kann man in dem sehr holprigen Psychogramm die meisten Dinge ohnehin nur erahnen, weil es Bianchi bei seiner Erzählung auch mit den Realität und Traum nicht so genau nimmt. Interessant ist aber sicherlich der Cast und Gabriele Tinti und Laura Gemser sind in einer ihrer letzten gemeinsamen Rollen zu sehen, wobei Gemser hier nur in kurzen Flashbacks in Erscheinung tritt. Auffällig sind auch das Product-Placement und die zelebrierte Materialismus, der wohl neben den Frauenkörpern weitere Begehrlichkeiten wecken sollte und insgesamt ein sehr seltsames Bild einer degenerierten Familie in der Krise ergibt. Mit etwas Wohlwollen ist „Riflessi di luce“ dann auch ein lustiges Ereignis für den geeichten Italo-Fan mit viel nackter Haut, bekannten Gesichtern und recht wenig Sinn, das sich wenigstens am Ende noch halbwegs versöhnlich gibt und von den meisten Genre-Fans ohnehin unbeachtet bleiben wird.
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