Last Match, The - Fabrizio de Angelis (1990)

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Last Match, The - Fabrizio de Angelis (1990)

Beitragvon Nello Pazzafini » 6. Nov 2018, 20:37

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The last Match

I 1990

R: Fabrizio de Angelis (als Larry Ludman)

D: Oliver Tobias, Ernest Borgnine, Henry Silva, Martin Balsam, Charles Napier

M: Guglielmo Arcieri

Bei der Ausreise aus einem karibischen Inselstaat (DomRep oder Haiti mein Tip) wird die Frau von Cliff Gaylor (Oliver Tobias) mit untergejubelten Drogen erwischt. Dort kennt man kein Pardon und die Dame kommt in ein Frauengefängnis - mit Henry Silva als sadistischen Kapo. Cliff aktiviert sein Football Team, alles gestandenen Elitesoldaten wenn sie nicht Sport machen, und zusammen mit dem Teamcoach Ernest Borgnine wird versucht die gute Frau zu befreien.....

Mama Mia, hier hat sich Fabrizio de Angelis nicht mit Ruhm bekleckert. Wahrscheinlich war 1990 schon ein bisschen der Zug abgefahren und Geld war knapp. Wenn man aber die Besetzung sieht ist wahrscheinlich das gesamte Budget schon für die Namen draufgegangen - Borgnine, Silva, Balsam, Napier - großartig! Leider ist aber das ganze sehr schwach inszeniert und die äußerst dünne story ist in der deutschen Fassung auch noch wirklich bescheiden synchronisiert - macht dann nur halb soviel Spaß. Dazu dudelt noch eine grausame Mucke von einem Komponisten dessen Namen ich noch nie gehört habe und schon ist eine VHS Graupe perfekt.

Das man aber mit einem Football, in den man eine Granate steckt, einen Hubschrauber abschießen kann, das sollte man dann doch irgendwie gesehen haben...
Alle Thunderianer hier müssen da leider wohl auch durch...... :lol:
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Re: Last Match, The - Fabrizio de Angelis (1990)

Beitragvon dark_clouds » 7. Nov 2018, 08:26

Oh, den hab' ich schon ewig nicht mehr gesehen - sollte ich vielleicht mal wieder nachholen.
Fand den damals eigentlich recht unterhaltsam (, wenn natürlich auch strunzdoof). Aber ich konnte ja auch mit Fabis KARATE ROCK was anfangen ;).
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Re: Last Match, The - Fabrizio de Angelis (1990)

Beitragvon karlAbundzu » 8. Nov 2018, 16:35

Irgendwo mal für einen Euro mitgenommen, weil die Namen HENRY SILVA, ERNEST BORGNINE, MARTIN BALSAM und CHARLES NAPIER groß draufstehen.
Eine italienische Produktion unter der Regie von Fabrizio de Angelis.
Der Tochter eines Meisterschafts-Football-Spieler wird am Flughafen einer karibischen Insel Drogen ins Gepäck geschmuggelt, und sie soll für 5 bis 12 Jahre ins Gefängnis, bei dem Henry der Oberwärter ist. Nachdem legale und halblegale Versuche, sie da rauszukriegen nicht funktionieren, kommt das Team vorbei und holen sie da raus.
Eigentlich ein Söldnerfilm, denn der Knaller ist, dass die Footballmannschaft in voller Sportsmontur einfach mit Knarren ins Gefängnis stürmen, wie man das aus Söldnerfilmen kennt.
Insgesamt leider eine Gurke. Die Versuche, wie der Vater (extrem unsympatisch, aber das gut gespielt: Oliver Tobias) seine Tochter herausholen will, sind so unbedarft und in die Länge gezogen, und oft nur dafür da, Balsam und Napier als Stichwortgeber einzubauen. Er versucht zB gefühlte hundertmal hintereinander, seine Leute vom Flughafen anzurufen und keiner geht ran. Wenn sie dann nach 50 Minuten da sind, und innerhalb weniger Minuten den "Plan" (Waffen und Hubschrauber kaufen und reinstürmen) fassen, stirbt Silva relativ unspektakulär.
Zeit wäre auch für ein bißchen mehr WIP-Standards gewesen in dem verranzten Knast. Doch die 18jährige lag da nur traurig herum, während draussen Engländer erschossen werden. Keine Lesbenszene, kein Mißbrauch und bevor Silva zum Zuge kommt, kommen schon die Amis.
Am Ende werden noch einige echte Footballszenen herangehängt, damit man auf 90 Minuten kommt. Und sich schön mit den mitgenommenen 9jährigen freuen kann (vor dessen Augen man noch seinen Vater erschoss)
Das hätte alles ein schöner Erfreuer werden können, ist aber so lahm und belanglos inszeniert und mit schlechter Musik zwischen Bontempi und Geige untermalt, das der leider nix taugt. Gut, Silva hat ein paar Momente und Borgnine macht einen guten alten Coach, aber das rettet dann auch nix mehr.

Die DVD ist laut ofdb geschnitten, hat nur deutschen Ton (der auch nicht besonders synchron ist, trotz bekannter Stimmen), und keine Extras (ausser dem interaktiven Menü und einer Bildergalerie...). Das Bild ist so mittleres VHS-Niveau.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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