The sky is falling - Silvio Narizzano (1979)

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The sky is falling - Silvio Narizzano (1979)

Beitragvon sergio petroni » 4. Feb 2014, 20:37

THE SKY IS FALLING

Bild

Originaltitel: Las flores del vicio

Alternativtitel: Bloodbath

Herstellungsland-/jahr: SPA 1979

Regie: Silvio Narizzano

Darsteller: Dennis Hopper, Sofía Aldanondo, Carroll Baker, Faith Brook, David Carpenter, José Castellví,
Matilde del Pino, Inma de Santis, Francisco Fernández, Ana Pastor, Antonio Rebollo, Francisco Rodríguez, ...

Story: Chicken (Dennis Hopper), a desperate hippie junkie living in a small Spanish village, is finding it difficult
to separate fantasy and reality. This isn't helped by the villagers practising magic and child sacrifice, or his involvement with a group of boozy ex-patriots lost in their own dreams and regrets.
(quelle: imdb.de)
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: The sky is falling - Silvio Narizzano (1979)

Beitragvon jogiwan » 4. Feb 2014, 20:49

tönt toll - aber wohl keine Chance den zu sehen, oder? :???:
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Re: The sky is falling - Silvio Narizzano (1979)

Beitragvon dr. freudstein » 4. Feb 2014, 21:01

hab nur nen Trailer gefunden

www.youtube.com Video From : www.youtube.com
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Re: The sky is falling - Silvio Narizzano (1979)

Beitragvon sergio petroni » 4. Feb 2014, 21:05

jogiwan hat geschrieben:tönt toll - aber wohl keine Chance den zu sehen, oder? :???:


Naja, wohl schon. ;)
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: The sky is falling - Silvio Narizzano (1979)

Beitragvon dr. freudstein » 4. Feb 2014, 21:23

sergio petroni hat geschrieben:
jogiwan hat geschrieben:tönt toll - aber wohl keine Chance den zu sehen, oder? :???:


Naja, wohl schon. ;)



heisst das, du hast den??? bei der ofdb ist ja nicht mal eine Fassung zu eingetragen. falls ja, will ich den auch, bitte bitte miau :winke:
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Re: The sky is falling - Silvio Narizzano (1979)

Beitragvon jogiwan » 16. Mär 2014, 09:50

In einem spanischen Küstenort leben zwischen den religiösen und verarmten Einwohnern auch eine Handvoll Touristen ein recht lasterhaftes und ausschweifendes Leben. Der Amerikaner Chicken spritzt sich Heroin und lässt sich durch die Tage treiben, während die ehemals erfolgreiche Hollywood-Schauspielerin Treasure, wie auch der homosexuelle Terence jungen Männern und Champagner frönt und auf den Anruf ihres Agenten wartet und eher belustigt die ständigen Streitereien eines ehemaligen Militär-Offiziers mit seiner Gattin betrachtet. Als während einer religiösen Zeremonie eine Gruppe von Hippies in den Ort kommt, scheint jeder der lasterhaften Truppe mit einem der jungen Leute auf seine Kosten zu kommen und das lasterhafte Leben wird noch ausschweifender zelebriert, bis jeder für sich dafür seinen Preis zahlen muss.

Etwas seltsamer und nahezu unbekannter Streifen mit Dennis Hopper als selbstzerstörerischer Junkie und Carroll Baker als abgehalfterte Ex-Schauspielerin und alterndes Showgirl, die wie eine Gruppe von anderen Leuten in einem Urlaubsort ihr Leben ausschweifend und ohne Rücksicht auf andere genießen und sich dabei wissentlich am Rand des Abgrunds bewegen. Narizzanos Streifen, der auch unter dem reißerischen Titel "Bloodbath" vermarktet wurde ist aber kein moralisches Lehrstück über entartete Lebensweisen oder Horrorfilm, sondern vielmehr ein etwas psychedelisch angehauchter Streifen in der Tradition eines Jodorowskys, der seltsame Figuren und exotische Schauplätze mit surrealen Momenten vermengt und im Verlauf seiner durchaus sperrigen und nicht immer nachvollziehbaren Handlung auch viele Fragen offen lässt. Schon interessant gemacht, aber irgendwie lässt einen der ungewöhnliche "The Sky is falling" dann auch etwas ratlos zurück, wobei hier sicher auch die eher bescheidene Bildqualität eine Rolle spielt, die dem Zuschauer wohl so einige Details vorenthält.
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Re: The sky is falling - Silvio Narizzano (1979)

Beitragvon sergio petroni » 5. Feb 2018, 16:33

Ein kleines spanisches Küstenstädtchen in der Nähe von Almeria; anscheinend in der Zeit
stehengeblieben. Die Einwohner scheinen überwiegend ältlich und völlig auf das entbehrungsreiche
Landleben beschränkt zu sein. Eine Handvoll Amerikaner hat sich diese Einöde dazu
ausgesucht, hier ihren Lebensabend zu verbringen. Da wäre der drogensüchtige Chicken (Dennis Hopper)
mit seiner farbigen Freundin. Die alternde Ex-Diva Treasure (Carroll Baker) ist immer auf der
Suche nach jungem Fleisch. Das Ehepaar um den Ex-Militär Terence (Richard Todd, Faith Brook)
spricht gerne dem Alkohol zu. Der auf Männer stehende Allen (Win Wells) verbringt seine
Zeit ebenfalls oft im Rausch. Als im Ort eine religiöse Zeremonie abgehalten wird,
erscheinen zeitgleich ein paar amerikanische Hippies. Was für die alternden Landsmänner und -frauen
zunächst nach Erfüllung mancher Gelüste und Sehnsüchte aussieht, endet allerdings im Desaster.

Very strange, dieses Werk von Narizzano. Geschrieben von seinem damaligen Lebenspartner
Win Wells läßt Regisseur Narizzano hier sein durch Studien erworbenes immenses religiöses Wissen einfließen.
Ständig werden symbolträchtige Bilder erzeugt, die zugleich surreal daherkommen und durch
die schlechte Bildqualität meiner Kopie leider nur schwer zur Geltung kommen.
Die Ankunft der jungen Amerikaner läßt die Libido der Alten zunächst erblühen. Allen
kommt einem Afroamerikaner näher, Treasure angelt sich einen jungen Adonis für
ihre Bettspiele. Auch Chicken und Terence landen mit jungen Frauen im Bett. Doch
es dauert nicht lange, bis die Stimmung umschlägt und den Senioren eine völlig
andere Form von Erlösung blüht.

Dabei spart Narizzano nicht mit bizarren Einfällen und Szenen, die sich nur schwer
einordnen lassen. Gegen Ende des Films stürmt eine große Menschenmenge durch
die engen Gassen des Dorfes. Dabei wird ein blonder Junge wie selbstverständlich
zu Tode getrampelt. Sein Fehler: er hatte sich gebückt, um die herabgeworfene Blume
einer Jungfrau aufzuheben.
In einer weiteren kuriosen Szene fängt Chicken eine Mücke mit dem Mund und
reicht diese tote Fliege dann beim Küssen per Zunge in Großaufnahme an seine Bettpartnerin
weiter.

Schwer einzuordnen. In jedem Fall hat es Spaß gemacht, dieses vergessene Werk
anzuschauen; auch wenn am Ende mehr Fragen bleiben als beantwortet werden.
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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