Mein Leben hängt an einem Dollar - Mario Amendalo

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Mein Leben hängt an einem Dollar - Mario Amendalo

Beitragvon Die Kroete » 30. Mär 2013, 23:35

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Originaltitel: Dai nemici mi quardo io!

Herstellungsland: Italien

Erscheinungsjahr: 1968

Regie: Mario Amendalo

Darsteller: Charles Southwood, Julian Mateos, Alida Chelli, Mirko Ellis, Ivano Staccioli, Pietro Ceccarelli u.a.

Inhalt:
Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg zieht Alan Burton (Charles Southwood) ziellos umher. Während einer Postkutschenfahrt, kommt es zu einem Überfall, bei welchem er die Banditen in die Flucht schlagen kann. Dabei wird ein ehemaliger Südstaaten-Offizier so schwer verletzt, daß er stirbt. Vor seinem Tod erhält Burton noch eine Dollarmünze, die zusammen mit zwei weiteren das Versteck der Kriegskasse der Südstaaten verrät, die kurz vor Kriegsende versteckt wurde.
Nun begiebt sich Burton auf die Suche nach den beiden anderen Münzen, dabei verliebt er sich in die hübsche Juana, muß sich mit dem mexikanschen Bandenchef El Condor anlegen, der sich ebenso im Besitz einer Münze befindet und bekommt es mit dem freundlichen Hondo zu tun, der am Ende eine ganz eigene Auffasung über den Begriff "teilen" vertritt.

Fazit:
Solider harter Italo-Western, der sich mit den Abgründen menschlicher Gier auseinandersetzt. Recht spannend erzählt, dank dem guten Drehbuch, daß übrigens aus der Feder von Bruno Corbucci stammt.
Obwohl, eine gewisse Titelähnlichkeit mit dem 1966 entstandenen Keinen Dollar für dein Leben besteht, hat Mein Leben hängt an einem Dollar nicht das geringste mit diesem gemein.
Lediglich der Hut von dem merkwürdigen Charles Southwood, der irgendwie so aussieht, als hätte er tagelang im Wasser gelegen, läßt den Hauch einer unfreiwilligen Komik aufkommen.

6/10
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