100 Gewehre - Tom Gries

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100 Gewehre - Tom Gries

Beitragvon sid.vicious » 5. Apr 2012, 09:40

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Alternativer Titel: One Hundred Rifles
Produktionsland: USA
Produktion: Marvin Schwartz
Erscheinungsjahr: 1969
Regie: Tom Gries
Drehbuch: Tom Gries, Clair Huffaker
Kamera: Cecilio Panuagia
Schnitt: Robert L. Simpson
Musik: Jerry Goldsmith
Länge: ca. 110 Minuten
Freigabe: FSK 16
Darsteller:
Jim Brown: Sheriff Lyedecker
Burt Reynolds: Yaqui Joe Herrera
Raquel Welch: Sarita
Fernando Lamas: General Verdugo
Dan O'Herlihy: Steven Grimes
Eric Braeden: Lt. Franz von Klemme
Aldo Sambrell: Sergeant Paletes
Michael Forest: Humara
Akim Tamiroff: General Romero



Das Halbblut Yaqui Joe erbeutet bei einem Bankraub 6000 Dollar. Dieses Geld investiert er in 100 Gewehre die er den Yaqui-Indianer, welche von General Verdugo und seiner Armee ausgemerzt werden sollen, zukommen lässt. Allerdings ist Yaqui Joe Herrera auch der US-Hilfssheriff Lydecker auf den Versen. Einige Umstände bringen jedoch mit, dass auch Lydecker in den Freiheitskampf der Yaqui-Indianer verwickelt wird.

Tom Gries gelingt es durchaus eine antirassistische Message zu vermitteln in dem er einen farbigen Hilfssheriff und ein Halbblut gegen eine faschistische Armee antreten lässt. Neben diesem sehr gut gemeinten Aspekt setzt Tom Gries ansonsten schwerpunktmäßig auf Spannung und Unterhaltung. Denn Leerlauf oder Langeweile kommt innerhalb „100 Gewehre“ nicht zum Tragen.

Das Ambiente von Tom Gries Film ist eine Landschaft, die eigentlich nur aus Staub besteht. Eine gute Grundlage für einen Rebellions-Western. Das dieser vereinzelnd schon ein wenig italienisch wirkt sollte nicht unerwähnt bleiben.

Jim Brown macht in der Rolle des Sheriff Lyedeckers eine sehr gute Figur, Burt Reynolds hält sich im Vergleich als Yaqui Joe Herrera eher zurück, von seinem anfänglichen Engagement einmal abgesehen. Wenn man diesen recht unterhaltsamen Reynolds-Start sieht so fällt dem Beobachter eine ihm nicht ganz unbekannte Dame auf, die leider viel zu früh von uns gegangen ist. Die Rede ist von Soledad Rendón Bueno, den Franco-Freaks auch besser unter Soledad Miranda bekannt.

Neben Soledad Miranda bietet „100 Gewehre“ natürlich noch das optische Non Plus Ultra und zwar Raquel Welch in der Rolle der Sarita. Das Raquel in einigen Momenten wie für ein eher frivoles Photoshooting gekleidet ist, sollte den ein oder anderen Nörgler über kleine schauspielerische Defizite hinwegsehen lassen. Denn ehrlich gesagt ist die Freude wenn sie ins Bild kommt sehr groß, da ihre Präsenz eine absolute Augenweide ist.

Fazit: Ein guter Western, der durch Kurzweiligkeit und mit einer guten Kameraarbeit zu gefallen weiß.

8/10
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