Unbreakable - Unzerbrechlich / M. Night Shyamalan (2000)

Moderator: jogiwan

Unbreakable - Unzerbrechlich / M. Night Shyamalan (2000)

Beitragvon purgatorio » 29. Mär 2012, 13:10

UNBREAKABLE - UNZERBRECHLICH

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Deutscher Titel: UNBREAKABLE - UNZERBRECHLICH
Originaltitel: Unbreakable

Regie: M. Night Shyamalan
Produktionsland: USA (2000)

Darsteller: Bruce Willis, Samuel L. Jackson, Robin Wright Penn, Spencer Treat Clark, Charlayne Woodard, Eamonn Walker, Leslie Stefanson, Johnny Hiram Jamison, Michaelia Carroll, Bostin Christopher, Elizabeth Lawrence, David Duffield

Story:
Ein verheerender Zugunfall vor den Toren von Philadelphia. 131 Tote. Nur ein Mann hat die Katastrophe überlebt... völlig unverletzt, ganz ohne Schrammen. Hatte David Dunn nur Glück? Oder gibt es einen tieferen Grund für sein Überleben? Er hat keine Antworten auf seine Fragen. Doch dann tritt Elijah Price in sein Leben. Er behauptet, David Dunn sei unzerbrechlich und er wüßte, warum...

(via ofdb)

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Re: Unbreakable - Unzerbrechlich / M. Night Shyamalan (2000)

Beitragvon buxtebrawler » 29. Mär 2012, 13:13

Hab ich mal im TV gesehen, empfand ich als einen netten Umgang mit der Superhelden-Thematik.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Unbreakable - Unzerbrechlich / M. Night Shyamalan (2000)

Beitragvon purgatorio » 29. Mär 2012, 13:16

UNBREAKABLE – Unzerbrechlich (UNBREAKABLE, USA 2000, Regie: M. Night Shyamalan)

David Dunn ist im Begriff sich von seiner Frau scheiden zu lassen. Um sie, seinen Sohn und seine Heimatstadt zu verlassen, bewirbt er sich in New York bei einem Sicherheitsdienst. Auf dem Rückweg nach Philadelphia entgleist der vollbesetzte Zug. Nur David überlebt die Katastrophe – völlig unverletzt. Nach dem Gedenkgottesdienst findet er eine Nachricht an seinem Auto, die ihm die Frage stellt, wie viele Tage in seinem Leben er krank war. Darauf kennt er keine Antwort. Auch Nachforschungen bringen nichts ans Licht. David Dunn scheint unverwüstlich zu sein…

Nach dem Welterfolg von THE SIXTH SENSE (THE SIXTH SENSE, USA 1999, Regie: M. Night Shyamalan) liegt mit UNBREAKABLE – UNZERBRECHLICH die zweite Zusammenarbeit von Regisseur Shyamalan und Schauspieler Bruce Willis vor. Letzterer mimt die Rolle des tief gebrochenen, identitätslosen David Dunn absolut glaubwürdig und überzeugend. Ein kräftiger, körperlich unverwüstlicher Mann, der psychisch unter der Trennung von seiner Frau (Robin Wright Penn) leidet, sich aber auch außer Stande sieht dem drohenden Verlust entgegen zu wirken. Ihm gegenüber steht Elijah Price (Samuel L. Jackson), der seit seiner Geburt an Osteogenesis imperfecta, der Glasknochenkrankheit, leidet. Dieser sieht in David einen unzerstörbaren Superhelden und glaubt seine Lebensaufgabe gefunden zu haben. Nur muss David noch davon überzeugt werden, dass er ein Held ist. Sein Sohn Joseph (Spencer Treat Clark) nimmt diesen Gedanken aber nur Allzugerne auf und hält es bald für notwendig, seinem Vater einen Revolver vor die Brust zu halten, um den Beweis zu erbringen.

Die Geschichte von UNBREAKABLE wird in sehr ruhigen Sequenzen erzählt. Jede Einstellung wirkt beinahe poetisch und farblich intensiv durchdacht. Die Inszenierung der beiden Hauptcharaktere erfolgt prinzipiell diametral, was auf ganzer Linie zu Überzeugen weiß. Obwohl die Genre-Konventionen des Comics und des Superheldenfilms bedient werden, sind sie der ursprünglichen Geschichte vom Kampf gut gegen böse auch sehr weit entrückt. Die schauspielerischen Leistungen tragen die ruhige Geschichte überzeugend ihrem unausweichlichen Ende entgegen, welches – typisch für die frühen, großen Erfolge von Shyamalan – zu überraschen vermag. UNBREAKABLE ist ein technisch perfekt inszenierter, sehr ruhiger aber auch extrem kraftvoller Film. Vielmehr muss zu diesem kleinen Meisterwerk nicht gesagt werden, denn zu Shyamalans Frühwerk gibt es mittlerweile ausreichend tiefgreifende Literatur. Dieser Film kann demnach ohne Bedenken weiterempfohlen werden, verliert jedoch bei einer Zweitsichtung auch an Kraft. Ein wohl standardisiertes Problem von Geschichten, die einen Großteil ihrer Wucht aus einem überraschenden Ende ziehen. 7-8/10
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