Jesus Christ Superstar - G. Edwards & N. Morris (2000)

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Jesus Christ Superstar - G. Edwards & N. Morris (2000)

Beitragvon jogiwan » 10. Jan 2020, 08:20

Jesus Christ Superstar

Bild

Originaltitel: Jesus Christ Superstar

Herstellungsland: Großbritannien, Australien / 2000

Regie: Gale Edwards & Nick Morris

Darsteller: Glenn Carter, Jérôme Pradon, Renee Castle, Fred Johanson, Rik Mayall

Story:

Tim Rice und Andrew Lloyd Webber brachten ihren Musicalhit "Jesus Christ Superstar" erstmals 1971 im Londoner West End auf die Bühne, und bereits bei der Premiere war klar, daß sich die Musicalwelt durch dieses Werk für immer verändern würde. "Jesus Christ Superstar" erscheint nun zum ersten mal als Videofassung. Gedreht in den Pinewood Studios, begeistert diese Bühnenversion mit Glenn Carter und Rick Mayall vor allem durch einige der besten Musicalmelodien, die Andrew Lloyd Webber je geschrieben hat - darunter unvergessliche Songs wie "I don't know how to love him", "Gethsemane" und "Superstar". Ein faszinierendes Erlebnis, das Ihnen für immer in Erinnerung bleiben wird! (quelle: cover)
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Re: Jesus Christ Superstar - G. Edwards & N. Morris (2000)

Beitragvon jogiwan » 10. Jan 2020, 08:35

Die Welt des Musicals ist ja schon eine mysteriöse Parallelwelt mit völlig anderen Maßstäben, in der man als gewöhnlicher Filmfans oftmals erst gar nicht aus dem Staunen herauskommt. Nicht nur, dass hier die Geschichte im Grund gar nichts zählt bzw. vorausgesetzt wird, dass man diese kennt, auch die Inszenierungen sind oftmals so schräg, dass man sich nur wundern kann, wie so etwas dann auch noch erfolgreich sein kann. Das beginnt mit Katzen und dramaturgischen Wirrwarr auf der Mülldeponie und geht bis hin zur christlichen Passionsgeschichte, die hier mehr an eine homoerotische Rave-Party aus den Neunzigern erinnert. Jesus spielt hier ja nur eine Nebenrolle, während die Inszenierung eher Judas, Maria Magdalena und einen mir nicht bekannten Typen namens Kajaphas ins Zentrum rückt. Dazu gibt es schmissige Rock-Musik mit christlichen Texten, bekannte Ereignisse in neuem Licht und das blutige Ende kennt man ja auch bereits. Die Inszenierung ist größtmöglich theatralisch, sehr bunt und ich habe wohl noch nie so viel aggressiv dreinblickende Menschen in 111 Minuten gesehen. Fred Johanson als Nazi-esker Pontius Pilatus wird mich wohl auch noch länger in meinen Alpträumen verfolgen – so wie der Rest des Films, der mich an diesem Musikfilm-Donnerstag doch etwas verstört zurückgelassen hat.
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