The House That Jack Built - Lars von Trier (2018)

Moderator: jogiwan

Re: The House That Jack Built - Lars von Trier (2018)

Beitragvon buxtebrawler » 20. Jun 2019, 12:41

Ist mutmaßlich am 06.06.2019 bei Concorde auf Blu-ray und DVD erschienen:

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Extras [Blu-ray]:
- Interview mit Lars von Trier (33:44 Min.)
- Deutscher Trailer (2:46 Min.)
- Original-Kinotrailer (2:38 Min.)
- Trailershow

Bemerkungen:
* es folgen noch Texttafeln zur Synchronisation bis 153:04 Min.
Wie schon im deutschen Kino handelt es sich um die ungeschnittene und nicht um die gekürzte R-Rated-Fassung.

Quelle: https://ssl.ofdb.de/view.php?page=fassu ... vid=447568

Ist ebd. am selben Tag innerhalb der je fünf Datenträger enthaltenden "Lars von Trier Collection" auf Blu-ray und DVD erschienen:

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Beinhaltet:
- Dogville
- Melancholia
- Nymphomaniac Vol. 1 I & II - Director's Cut
- The House that Jack Built

Quelle: OFDb-Shop
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)
Diese Filme sind züchisch krank!

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Re: The House That Jack Built - Lars von Trier (2018)

Beitragvon jogiwan » 31. Dez 2019, 09:27

Nach „I Saw the Devil“ nun mit “The House That Jack Built” nun bereits der zweite Serienkiller-Streifen binnen kurzer Zeit aus der Perspektive des Täters mit unterschiedlichem Zugang und ähnlichen Ergebnis. Abermals bleibe ich als Zuschauer etwas ratlos zurück, wenn man anhand fünf Ereignisse aus dem Leben und in Zwiegesprächen mit einer vorerst unbekannten Figur die Befindlichkeiten des Täters erfährt, die dabei auch unschwer als überhöht und abgewandelt autobiografisch zu interpretieren sind. Die Episoden sind brutal, teils skurril und irgendwie auch immer etwas seltsam, wenn sich die Opfer teilweise etwas zu willig verhalten. Doch aus der Sicht des Täters erzählt mögen diese mit ihren seltsamen Untertönen auch wieder Sinn ergeben, selbst wenn ich wie auch beim südkoreanischen Gegenstück abermals nicht wirklich angesprochen fühle. Auch beim Ende, das ich hier natürlich nicht spoilern möchte, hat Lars von Trier meinen Geschmack nicht getroffen, sondern greift abermals sein Lieblingsthema auf, die er bereits in seinen vorangegangenen Filmen ausgiebig behandelt hat. Dabei lässt er es sich auch nicht nehmen um sich eine Spur zu selbstherrlich und ausgiebig in seiner Lieblingsrolle als künstlerischer Outlaw zu inszenieren. Zurück bleibt zwar ein durchwegs interessanter und überraschend kurzweiliger Film, der sich auch perfekt im kontroversen Schaffen des Regisseurs einpendelt, aber für Fans des Regisseurs auch keine sonderlich großen Überraschungen bereit hält.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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