Italowesternreihe Filmclub 813 Köln

Helden, Halunken, staubige Dollars, Pferde & Colts

Moderator: jogiwan

Re: Italowesternreihe Filmclub 813 Köln

Beitragvon Grinder » 10. Mär 2019, 10:55

Für Terence Hill zum 80. Geburtstag:

Double Feature DER TEUFEL KENNT KEIN HALLELUJA & MEIN NAME IST NOBODY am 29.März.
http://www.filmclub-813.de
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Re: Italowesternreihe Filmclub 813 Köln

Beitragvon Grinder » 26. Apr 2019, 09:27

Ganz vergessen:
Heute Abend läuft ein ARIZONA COLT Double Feature eben mit ARIZONA COLT und dem (losen) Sequel DER TOD SAGT AMEN von 35mm :-)
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Re: Italowesternreihe Filmclub 813 Köln

Beitragvon Stimmenkartei » 10. Jul 2019, 16:07

Grinder hat geschrieben:Und hier nun die Ankündigung der letzten Veranstaltung vor der Sommerpause:

Freitag 15.6.2018 – 20 Uhr
Dirty Pictures präsentiert…die gnadenlose Welt des Italowestern – Bud Spencer & Terence Hill Special

Der Dirty-Pictures-Abschluss vor der Sommerpause mit Gratisspirituose und gleichzeitig der Auftakt einer kleinen Spencer/Hill-Retrospektive.

Bild

GOTT VERGIBT – DJANGO NIE!
(DIO PERDONA…IO NO!)
ITA/ESP 1967 – 100 Min. – DF – 35mm
Regie Giuseppe Colizzi
Buch Giuseppe Colizzi, Gumersindo Mollo
Kamera Alfio Contini – Musik Carlo Rustichelli
Mit Terence Hill, Bud Spencer, Frank Wolff, Gina Rovere

Gemeinsam mit seinem alten Kumpel Django (Terence Hill) versucht der Versicherungsagent Dan (Bud Spencer) den Drahtzieher eines Zugüberfalls dingfest zu machen. Alle Hinweise deuten auf den brutalen Bill San Antonio. Doch den hat Django erst vor kurzem in einem Duell erschossen…

Der erste gemeinsame Film des Duos aus dem Jahr 1967. Wir zeigen eine charmant gealterte Kopie mit der Erstsynchro und schönem Bahnhofskinofeeling.

Bild

VIER FÜR EIN AVE MARIA
(I QUATTRO DELL’AVE MARIA)
ITA 1968 – 124 Min. – DF – 35mm
Buch & Regie Guiseppe Colizzi
Kamera Marcello Masciocchi – Musik Carlo Rustichelli
Mit Terence Hill, Bud Spencer, Eli Wallach, Brock Peters

Nur ein Jahr später entstand die komödiantisch gelagerte Fortsetzung. Nach dem bestandenen Abenteuer wollen unsere Freunde die Belohnung kassieren. Leider jedoch heftet sich der Bandit Cacopoulus (Eli Wallach) an ihre Fersen…

Die erste Synchronfassung ist mittlerweile eine gesuchte Rarität. Wir bringen die noch erhaltenen Teile wieder auf die Kinoleinwand.

Sonderveranstaltung 8,13 €, 7,13 €, 6,13 €

http://www.filmclub-813.de


4 für ein Ave Maria ist einer meiner liebsten Filme. Mega, dass Ihr die erste Synchronfassung zeigt! In dieser wurde Bud Spencer von seiner deutschen Stimme, Wolfgang Hess, synchronisiert. Beide, Bud Spencer und Wolfgang Hess sind leider viel zu früh von uns gegangen. Schön, dass sie für uns in ihren Filmen weiterleben. Irgendwie auch komisch, Wolfgang ist auf den Tag genau zwei Monate vor Bud gegangen. Hier im Blog wird an Wolfgang gedacht: https://www.stimmenkartei.de/blog/wolfg ... d-spencer/
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Re: Italowesternreihe Filmclub 813 Köln

Beitragvon Grinder » 24. Jul 2019, 12:00

@Stimmenkartei:
Danke für die netten Zeilen. Der Termin liegt nun aber bereits schon über 1 Jahr zurück ;-)

Eine kleine Korrektur noch von meiner Seite:
Bei VIER FÜR EIN AVE MARIA wird Bud Spencer in der 1. Synchronfassung von Arnold Marquis gesprochen. In der zweiten Fassung dann erst von Wolfgang Hess.
Ich bevorzuge bei den Spencer/Hill Filmen durchgehend die EA Synchros, halte jedoch Wolfgang Hess auch für DEN Bud Spencer Sprecher.
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Re: Italowesternreihe Filmclub 813 Köln

Beitragvon Grinder » 18. Okt 2019, 11:11

Nächsten Freitag ist es wieder soweit:

Freitag 25.10.2019 – 20 Uhr
Dirty Pictures präsentiert… die gnadenlose Welt des Italowestern: Ein Abend für Anthony Steffen

Der unter dem Pseudonym Anthony Steffen agierende Brasilianer Antonio De Teffè (1929 – 2004) schnallte sich in 26 Italowestern den Colt um. Heute widmen wir ihm ein Double Feature, das das Herz eines jeden Pistolero schneller schlagen lassen wird.

JETZT SPRECHEN DIE PISTOLEN

(PERCHÉ UCCIDI ANCORA)
ITA/ESP 1965 – DF – 87 Min. – 35mm
Regie Josè Antonio de la Loma, Edoardo Mulargia
Buch Vincenzo Musolino, Edoardo Mulargia
Kamera Vitaliano Natalucci – Musik Felice Di Stefano
Mit Anthony Steffen, Ida Galli, Josè Calvo, Hugo Blanco

Die erste Hauptrolle für Anthony Steffen. Als Steve McDougall desertiert er aus der Armee, um seinen Vater zu rächen, der bei einer seit langer Zeit andauernden Familienfehde erschossen wurde…

Ein sehenswerter und ausgezeichnet fotografierter Italowestern.

»Mulargias Film führt hier alle kennzeichnenden Charakterzüge ein, die typisch wurden für den einsamen Revolverhelden, angefangen vom langsamen Gang, dem eiskalten Blick voll von Hass und Entschlossenheit bis hin zur Kleidung.«
(Ulrich P. Bruckner, Für ein paar Leichen mehr)

ES GEHT UM DEINEN KOPF, AMIGO!
(LOS CUATRO SALVAJES)
ITA/ESP 1966 – DF – 88 Min. – 35mm
Regie Mario Caiano
Buch Mario Caiano, Eduardo M. Brochero
Kamera Julio Ortas – Musik Francesco De Masi
Mit Anthony Steffen, Frank Wolff, Eduardo Fajardo, Armando Calvo

Die beiden Herumtreiber Ringo und Tim retten dem Gauner Fidel gleich zweimal das Leben. Der hat die eine Hälfte einer Schatzkarte auf dem Rücken tätowiert. Und dafür interessiert sich auch der zwielichtige Spieler Tricky…

Obwohl bisweilen etwas Klamauk dabei ist, nimmt Mario Caiano die Schatzsuche durchaus ernst und schreckt auch vor Härten nicht zurück. Wir zeigen die erst kürzlich wiederentdeckte, originale Kinosynchronisation aus dem Jahr 1968.

Sonderveranstaltung 8,13 €, 7,13 €, 6,13 €

*****
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Re: Italowesternreihe Filmclub 813 Köln

Beitragvon Grinder » 15. Nov 2019, 13:43

Es ist wieder Bud & Terence Westernzeit in Köln :-)


Freitag 22.11.2019 – 20 Uhr
Dirty Pictures präsentiert…die gnadenlose Welt des Italowestern:
Bud Spencer & Terence Hill-Special (Teil 3)

Am 29. März dieses Jahres feierte Terence Hill seinen 80. Geburtstag. Sein 2016 verstorbener Kumpel Bud Spencer wäre am 31. Oktober 90 Jahre alt geworden. Wir holen die beiden Helden noch einmal mit zwei Erstaufführungskopien auf die Kinoleinwand.

Bild
DJANGO UND DIE BANDE DER GEHENKTEN
(PREPARATI LA BARA!)
ITA 1968 – DF – 89 Min. – 35mm
Regie Ferdinando Baldi
Buch Ferdinando Baldi, Franco Rossetti
Kamera Enzo Barboni – Musik Gianfranco Reverberi
Mit Terence Hill, Horst Frank, George Eastman, Bruna Simionato

Django wird von seinem alten Kumpan David aufs Kreuz gelegt. Dabei stirbt seine Frau während eines Überfalls. Jahre später kehrt Django als Henker in die Gegend zurück und sinnt auf Rache…

Hier wird endlich mal die Frage beantwortet, wie weit man über Leichen gehen kann. Horst Frank schmiert sich als korrupter Politiker durch den Film, dass es eine Freude ist, George Eastman grinst sich seiner Einäscherung entgegen. Und Terence Hill bekam die Titelrolle, weil er einfach den Original-Django am besten imitieren konnte. Wortkarg und mit eiserner Miene bittet er mit dem schmissigen Titelthema ›Smile‹ zum Todestanz. Absagen werden nicht akzeptiert.



Bild
HALLELUJA, AMIGO
(SI PUÒ FARE…AMIGO )
ITA/ESP/FRA 1972 – DF – 104 Min. – 35mm
Regie Maurizio Lucidi
Buch Rafael Azcona
Kamera Aldo Tonti – Musik Luis Bacalov
Mit Bud Spencer, Jack Palance, Renato Cestiè, Francisco Rabal

Auf der Flucht vor dem brutalen Sonny trifft der Herumtreiber Hiram Coburn auf einen kleinen Jungen und dessen todkranken Onkel. Er verspricht, sich des Jungen anzunehmen. Gemeinsam erleben die beiden allerhand Abenteuer…

Nach DJANGO das Kontrastprogramm. Auf Furzer und sprechende Pferde müssen wir zwar verzichten, aber ein glänzend aufgelegter Bud Spencer sorgt für viel Witz und Situationskomik. Und seine Fäuste sprechen ja ohnehin eine Sprache, die keiner missversteht.

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Re: Italowesternreihe Filmclub 813 Köln

Beitragvon Grinder » 9. Dez 2019, 09:38

Kommenden Samstag verabschieden wir uns vom Jahr 2019:

Samstag 14.12.2019 – 20 Uhr
Dirty Pictures präsentiert…die gnadenlose Welt des Italowestern: Jonny und das Beil des Todes

Kurz vor dem Fest der Liebe entführen wir euch noch einmal in die gnadenlose Welt der Spaghetti-Western. Unter den Tannenbaum legen wir einen rachedurstigen Mexikaner und eine Wurfaxt. Und stoßen mit einem Whiskey darauf an.

JONNY MADOC
(DUE ONCE DI PIOMBO)
ITA 1966 – DF – 83 Min. – 35mm
Regie Maurizio Lucidi
Buch Adriano Bolzoni
Kamera Franco Villa – Musik Lallo Gori
Mit Robert Woods, Peter Carsten, Pier Paolo Capponi, Peter Martel, George Eastman

In dem kleinen Nest Houston (!) sterben die Sheriffs wie die Fliegen. Eines Tages taucht ein
Mexikaner auf. Der heißt zwar Martinez, hört aber in der deutschen Synchro lieber auf Jonny Madoc. Und er hat eine Rechnung mit dem Tyrannen Joe Kline offen. So etwas geht selten
friedlich aus. Erst recht nicht einem gottverlassenen Drecksloch, in dem offensichtlich nur ein paar karg bezahlte Statisten leben, die am liebsten ihre Fenster verrammeln.

Das geringe Budget knarzt an allen Ecken und Ende. Aber genau dadurch bekommt JONNY MADOC eine alptraumhafte Atmosphäre, die durch die einfallsreiche Farb- und Lichtspiele gekonnt ausgereizt wird und einem Horrorfilm nahekommt. Da wundert man sich nicht, wenn eine Leiche im verlassenen Salon baumelt, mit Münzen in seinen Augen. Dem kauzigen Totengräber macht das natürlich Freude. Uns auch.

MANNAJA – DAS BEIL DES TODES
(MANNAJA)
ITA 1977 – DF – 95 Min. – 35mm
Regie Sergio Martino
Buch Sergio Martino, Sauro Scavolini
Kamera Federico Zanni – Musik Guido & Maurizio de Angelis
Mit Maurizio Merli, John Steiner, Sonja Jeannine, Philippe Leroy, Rik Battaglia

Der Kopfgeldjäger Mannaja kommt nach Suttonville, um dort ein Kopfgeld zu kassieren. Nur gibt es hier niemanden mehr, der ein Kopfgeld auszahlen könnte. Das Kaff wird von einem
Silberminenbesitzer und seiner rechten Hand regiert. Schon bei seiner Ankunft kommt es zur
Konfrontation. Doch Mannaja lässt sich darauf ein, denn er hat noch weitere Pläne. Und dazu braucht er seine Wurfaxt.

Ein Jahr nach dem Schwanengesang KEOMA wandelt MANNAJA noch einmal optisch und
akustisch auf den Spuren des Kultfilms. In der gezeigten Endzeitstimmung ist kein Platz mehr für Westernromantik. Hier wird öffentlich ausgepeitscht und gefoltert. Nur der Nebel legt sich
barmherzig darüber.

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Re: Italowesternreihe Filmclub 813 Köln

Beitragvon karlAbundzu » 9. Dez 2019, 13:50

Wow, mal wieder ein tolles Double, Mannaja wüde ich ja liebend gern mal auf 35mm sehen
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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