Haus der Schatten - Alastair Reid (1971)

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Haus der Schatten - Alastair Reid (1971)

Beitragvon jogiwan » 7. Nov 2019, 07:12

Haus der Schatten

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Originaltitel: The Night Digger

Herstellungsland: Großbritannien / 1971

Regie: Alastair Reid

Darsteller: Patricia Neal, Pamela Brown, Nicholas Clay, Jean Anderson, Graham Crowden

Story:

Seit einem leichten Schlaganfall in jungen Jahren lebt Maura mit ihrer dominanten und blinden Stiefmutter Edith in einem heruntergekommenen Landhaus am Stadtrand von London. Während Maura in kleinen Schritten versucht ihre Unabhängigkeit zu erlangen, werden diese von Edith mit theatralischen Anfällen und strengen Ton im Keim erstickt. Das ändert sich, als ein junger Mann auf einem Motorrad erscheint, in dem Edith einen entfernten Verwandten zu erkennen scheint. Der Mann kümmert sich um das Haus und den Garten und scheint auch in Maura nach erster Ablehnung wieder die Freude am Leben zu wecken. Doch der junge Mann bleibt verschlossen und geheimnisvoll, während in der Umgebung eine unheimliche Mordserie zu Gange ist, in der auch bald Personen aus Mauras und Ediths Umfeld zum Opfer fallen…
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Re: Haus der Schatten - Alastair Reid (1971)

Beitragvon jogiwan » 7. Nov 2019, 07:12

„Das Haus der Schatten“ ist sicherlich nicht der typische Psychothriller, den man sich vielleicht erwarten würde, sondern ein eher dramatischer Streifen mit einem Drehbuch von Roald Dahl über die Suche nach Unabhängigkeit und den Preis, den man dafür in Kauf nimmt. „The Night Digger“ macht ja auch kein Geheimnis daraus, dass es sich bei dem jungen Mann um einen psychopathischen Mörder handelt, doch er lässt es weitgehend offen, inwieweit Maura darüber Bescheid weiß und dieses in Kauf nimmt um von ihrer herrischen Mutter und ihrem traurigen Leben mitsamt seinen spießbürgerlichen Fesseln entfliehen zu können. Das Ganze ist bis zum dramatischen Finale natürlich auch grandios gespielt, mit tollen Settings und der Musik von Bernhard Hermann, der wohl immer angerufen wurde, wenn es Geschichten über gestörte Persönlichkeiten zu verfilmen gab. Von der deutschen VÖ aus dem Hause Pidax hab ich erst vor kurzem erfahren – die ist aber durchaus empfehlenswert und gibt es im Onlineshop auch für kleines Geld. Schöne Sache!
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