Feed The Light - Henrik Möller (2014)

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Feed The Light - Henrik Möller (2014)

Beitragvon jogiwan » 11. Aug 2019, 09:53

Feed The Light

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Originaltitel: Lokalvårdaren

Herstellungsland: Schweden / 2014

Regie: Henrik Möller

Darsteller: Lina Sundén, Martin Jirhamn, Jenny Lampa, Patrik Karlson

Story:

Die körperlich wie seelisch angeschlagene Sara versucht eines Tages widerrechtlich in eine Einrichtung zu gelangen, wo sie ihre Tochter gemeinsam mit dem geschiedenen Mann vermutet, der nach einer wilden Scheidung das alleinige Sorgerecht erhalten hat. Dort eingebrochen wird sie zuerst als Anwärterin für einen Reinigungsjob gehalten und nimmt diesen an um die Einrichtung ausspionieren zu können. Doch schon wenig später findet sie sich in einer Art halluzinogener Parallelwelt wieder, in dem das ständig flackernde Licht sehr seltsame Auswirkungen auf die ebenfalls anwesenden und sehr seltsam agierenden Menschen hat und in der auch ominöse Schattenwesen und unsichtbare Gefahren lauern.
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Re: Feed The Light - Henrik Möller (2014)

Beitragvon jogiwan » 11. Aug 2019, 09:57

Sehr schräges schwedische Midnight-Movie basierend auf der Geschichte „Color out of Space“ die aktuell ja auch von Richard Stanley mit Nicholas Cage verfilmt wird. Hier ist aber alles Low Budget, sperrig und wenig massentauglich inszeniert und Regisseur Henrik Möller kreiert eine sehr beunruhigende Parallelwelt voller Gefahren und Menschen, die sich seltsam verhalten. Der größtenteils in schwarzweiß gedrehte Streifen ist wohl auch nur für sehr aufgeschlossene Personen, die sich auch auf diese bizarre Welt einlassen können, welche hier konsequent bis zum Ende durchgehalten wird. Wie jedes Debüt wirkt auch „Feed The Light“ etwas überambitioniert und auch die schauspielerischen Leistungen und die Settings können nicht ganz mit den kreativen Ideen der Macher mithalten, aber insgesamt ist der Streifen durchaus interessant und für Leutchen geeignet, die sich für abseitige Filme interessieren, auf denen auf die Befindlichkeiten der Masse wenig Rücksicht genommen wird. Mit einer Prise „Eraserhead“, etwas „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ und viel Indie-Flair und Mut zur Hässlichkeit kocht Herr Möller sein eigenes Süppchen, das sich zwar wenig bekömmlich, aber durchaus spannend präsentiert.
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Re: Feed The Light - Henrik Möller (2014)

Beitragvon Adalmar » 12. Aug 2019, 23:34

Danke für den Tipp. Für Lovecraft-Verfilmungen bin ich ja immer zu haben. Zu der Erzählung gab es ja auch schon die sehenswerte deutsche Verfilmung "Die Farbe" von Huan Vu, der im Moment mit "Die Traumlande" noch ein viel größeres Lovecraft-Eisen im Feuer hat.
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