Craze - Freddie Francis

Moderator: jogiwan

Craze - Freddie Francis

Beitragvon Blap » 26. Okt 2010, 23:05

Craze - Dämon des Grauens (Großbritannien 1973, Originaltitel: Craze)

Neal Mottram (Jack Palance) handelt mit Antiquitäten, doch sein Geschäft läuft recht bescheiden. Im Keller unterhalb seines Ladenlokals, hält der verschrobene Neal immer wieder okkulte Rituale ab. Um ihn hat sich eine kleine Gruppe geschart, man betet den afrikanischen Götzen Chuku an. Eines Tages taucht ein ehemaliges Mitglied der Gruppe auf, die Frau macht Mottram schwere Vorwürfe. Es kommt zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung, bei dem die streitlustige Dame auf dem Spiess des Götzen ihr Ende findet. Neal betrachtet den Vorfall als Opfergabe für Chuku, die Leiche entsorgt er in der Themse. Wenig später findet der Antiquitätenhändler eine stattliche Menge Goldmünzen vor, die plötzlich in einem alten Schreibtisch auftauchen. Für Neal eine Gabe von Chuku, der sich mit dem Gold für das ihm erbrachte Opfer bedankt. Wenig später reißt der Götzenanbeter die hübsche Helena (Julie Ege) auf, die ziellos durch Europa tingelt. Als er nach dem Gehoppel von Helena verlangt Chuku zu huldigen, kommt es erneut zu einer tödlichen Konfrontation, kurze Zeit später stellt sich ein weiterer Geldregen ein. Neal ist nun endgültig völlig besessen von Chuku, er giert nach mehr, will seinem Gott weitere Opfer erbringen. Selbst sein Mitarbeiter und enger Freund Ronnie (Martin Potter) kann den Wahn nicht stoppen. Längst ist die Polizei auf Mottram aufmerksam geworden, doch Detective Wilson (David Warbeck) und seinem Kollegen Wall (Michael Jayston) mangelt es an verwertbaren Beweisen. Neal Mottram geht derweil immer rücksichtsloser und irrsinniger seinen Plänen nach, sogar die eigene Verwandtschaft ist nicht vor seinem Wahn sicher...

"Craze" ist ein Kriminalfilm, dem man einen okkulten Anstrich verpasst hat. Das Vermengen unterschiedlicher Genres findet oft meinen Gefallen, doch in hier ist das Ergebnis ein wenig unrund geraten. Teils kommt mir das Treiben so vor, als wüsste der Film nicht so recht, was er denn nun eigentlich sein möchte. Durch den Titel werden entsprechende "Horror-Erwartungen" geschürt, die durch die Verpflichtung von Horrorexperte Freddie Francis untermauert werden. Francis war als Regisseur für Amicus und Hammer aktiv, doch selbst dort nicht ausschliesslich im Gruselbereich tätig. Als Beispiel sei "Die tödlichen Bienen" (The deadly bees, 1967) genannt, der ebenfalls ein Krimimalfilm ist, welcher sich einen Horroranstrich gönnt (Allerdings ist "The deadly bees" ein weitaus besser gelungenes Werk, als der hier kurz vorgestellte "Craze"). Es liegt freilich weder am Filmtitel, noch am Namen des Regisseurs, dass "Craze" eine nicht ganz stimmige Sause geworden ist. Im Gegenteil, von Freddie Francis darf man durchaus sehr ansprechende Werke erwarten.

Werfen wir einen Blick auf die Besetzungsliste von "Craze", die einige bekannte Namen zu bieten hat. Die Hauptrolle wurde mit Jack Palance erstklassig besetzt. Man nimmt dem wüsten Palance jederzeit den völlig ausser Kontrolle geratenen Irren ab, eine grandiose Vorstellung! David Warbeck war ein kleiner Genrestar, der in Neuseeland geborene Schauspieler war in europäischen und amerikanischen Produktionen zu sehen. Leider verstarb er bereits im Alter von nur 55 Jahren, 1997 setzte ein Krebsleiden seinem Leben ein Ende. Als "Oberbullen" sehen wir Trevor Howard, dessen markantes Gesicht nahezu jedem Filmfreund bekannt sein dürfte. Martin Potter wirkt zwischen diesen Platzhirschen fast ein wenig verloren, was ihm umso geeigneter für die Rolle des unterdrückten Freundes von Palance macht. Die Beziehung zwischen den von Palance und Potter gespielten Figuren, bietet etliche Anspielungen homosexueller Natur, für die damalige Zeit durchaus provokativ, auf jeden Fall würzig und begrüssenswert. Die Damenmannschaft bleibt auf Nebenrollen beschränkt, punktet aber durch die Bank mit sehr soliden Leistungen. Julie Ege leistet sich ein tödliches Date mit Jack Palance, die junge Dame ist auch in "Die 7 goldenen Vampire" (The legend of the 7 golden Vampires, 1974) zu sehen, einem meiner Lieblingsfilme. Nicht weniger hübsch kommt Suzy Kendall daher, die in "Torso" (I corpi presentano tracce di violenza carnale, 1973) ihre beste Rolle hatte, einem Giallo-Klassiker von Sergio Martino. In "Craze" bietet sie ihre Dienste als Liebesdame an, ein verdammt gefährlicher Job. Die grösste und wichtigste Rolle der holden Weiblichkeit, wurde mit der Blondine Diana Dors besetzt. Einst als "britische Antwort auf Marilyn Monroe" vermarktet, kommt Frau Dors nun als aufgedunsenes Flittchen daher. Ihre Darbietung macht richtig Laune, man nimmt ihr die willige Schlampe zu jeder Sekunde ab. Ich fahre auf diese Vorstellung ab, danke Diana. So liest sich die Besetzungsliste nicht nur spannend, die Schauspieler überzeugen allesamt, in dieser Hinsicht ist "Craze" ein echter Volltreffer!

Obwohl das Rezept "Krimi mit Gruselelementen" nicht richtig aufgeht, ist dies nicht der Grund für die lediglich "gehobene Mittelprächtigkeit" des Streifens. Unzulänglichkeiten können durchaus Charme haben, liebenswürdig wirken. "Craze" verirrt sich jedoch zu häufig in Nebensächlichkeiten, das Tempo wird zu selten angezogen (das schreibe ich als Freund "langweiliger" Filme!), es mangelt an (zu)packender Spannung. Unbestritten hat der Film starke Szenen im Angebot. Wir steigen sofort in eine Messe zu Ehren von Chuku ein, die Atmosphäre zog mich sofort in ihren Bann. Doch wenn im Mittelteil die Vorbereitung eines Verbrechens in aller Ausführlichkeit geschildert wird, bringt dies den Film kaum voran, lässt den Motor massiv ins Stottern geraten. Schade, hätte man das Drehbuch ein wenig geschickter ausgeführt, wäre "Craze" vermutlich ein echter Knüller geworden. Die Kamera wird stellenweise sehr kreativ eingesetzt. Kameramann John Wilcox liefert herrliche Arbeit ab, ich fühlte mich immer wieder an des italienische Genrekino erinnert. Ein gutes Stichwort, denn auch die Morde muten teils fast ein wenig "gialloesk" an. Nun erwartet aber bitte keine britische Giallo-Variation, es sind lediglich ein paar Ähnlichkeiten auszumachen. Chuku ist übrigens eine Figur aus Holz, das Teil wäre eine Bereicherung für jede geschmacklose Kellerbar.

Die Schauspieler sind gut gewählt, liefern ansprechende Leistungen ab. Wenn Jack Palance explodiert bleibt kein Auge trocken, wenn Diana Dors mich nuttig anflirtet weckt dies meine niederen Begattungsgelüste (Die glücklicherweise nur noch in meinen Gedanken stattfinden). Die Atmosphäre passt, die Ausstattung gefällt, die Kamera ist zum knutschen gut. Die deutsche Synchronisation wirkt ein wenig derb, aber genau dieser Zungenschlag passt prima zu "Craze". Das Drehbuch schwächelt, die Spannung köchelt auf Sparflamme. Wäre die Konkurrenz nicht so übermächtig, gäbe es nicht so viele Eurokult-Knuffelschätzen die mir näher am Herzen liegen, würde ich über die Schwächen von "Craze" leichter hinwegsehen können. Wenn ich 6,5/10 (oberste Mittelklasse) zücke, dann kommt auch diese Bewertung von Herzen, ist weitaus mehr wert als so manche "7/10" für weniger knuffige Streifen (Die nüchtern betrachtet "besser" sein mögen).

X-Rated bietet "Craze" in unterschiedlichen Hartboxen an, mir liegt die Scheibe in einer kleinen Hartbox vor. Inzwischen existiert eine günstigere "Kaufhausversion" von KNM, die deutlich unterhalb von 10€ verschleudert wird. Die Bildqualität geht in Ordnung, ein paar kleine Boni sind an Bord. "Craze" ist kein Beitrag für Einsteiger oder Gelegenheitsglotzer. Der Film wird manchen Liebhaber erfreuen, der ein Herz für kleine Perlchen aus dem Europa der siebziger Jahre hat.

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Re: Craze - Freddie Francis

Beitragvon italofreak1970 » 27. Okt 2010, 11:21

Sehr schönes Review BLAP :thup:
Habe ich gar nicht gewußt das es den Film auf DVD gibt. Kommt auf jedenfall auf meine Wunschliste für die nächste Bestellung :)
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Re: Craze - Freddie Francis

Beitragvon buxtebrawler » 1. Jul 2011, 23:26

Bild
Craze – Dämon des Grauens

Neals Geschäfte mit afrikanischen Antiquitäten laufen sehr schlecht. Doch im Keller seines Geschäfts betet er zusammen mit einer kleinen Sekte den Götzen des Gottes Chuku an. Eines Abends ermordet Neal dort aus Versehen eine Frau und der Dämonengott nimmt das Blutopfer dankend an und beschert ihm eine große Menge Goldmünzen. Neal fühlt sich fortan dem Dämon verpflichtet und begeht eine ganze Reihe grausamer Ritualmorde...


„Deine demütigen Diener danken dir!“ (welch schöne Alliteration)

Regisseur Freddie Francis’ („Frankensteins Ungeheuer“, „Nachts, wenn das Skelett erwacht“ und etliche Briten-Grusler mehr) 1973er Symbiose aus Horror- und Kriminalfilm „Craze – Dämon des Grauens“ beginnt schon einmal wunderbar trashig: Eine splitternackte exotische Schönheit versucht sich gegenüber einer lächerlichen Holzskulptur mit grünen Glotzaugen in modernem Ausdruckstanz und schlitzt sich anschließend selbst den Bauch auf. Dies sollte ein Opfer für die dämonische Gottheit Chuku (nicht „Craze“, wie der deutsche Titel irrtümlich vermuten lassen könnte) sein, dargestellt durch eben jene Skulptur im Keller des notorisch erfolglosen Antiquitätenhändlers und Sektengurus Neal Mottram (Jack Palance, „Mercenario - Der Gefürchtete“), der dort regelmäßig eigenartige Beschwörungsriten mit einer Gruppe desorientierter Anhänger abhält. Als Mottram jedoch eines Abends aus einem Streit resultierend aus Versehen tatsächlich eine Frau in den Tod schickt, indem sie die unsanfte Begegnung mit den spitzen Zacken der Skulptur nicht überlebt, scheint sich eine Glückssträhne in Mottrams Leben anzubahnen. Nur allzu verständlich, dass er nicht lange fackelt und sich auf die Suche nach weiteren Opfern macht...

Da bleibt natürlich nicht aus, dass die Polizei die Ermittlungen in diesen Mordfällen aufnimmt und bald auf seiner Spur ist. Der Film lässt den Zuschauer fast gleichberechtigt an Mottrams zunehmendem Verfall in seinen Tötungswahn und der Arbeit der Polizei teilhaben, legt dabei einen weniger grafischen, als mehr von den Ideen her kruden Härtegrad an den Tag (Verbrennungen bei lebendigem Leibe...) und setzt statt auf nervenzerreißende Spannung oder tiefe Einblicke in Mottrams Psyche mehr auf eine entspannte, dialogreiche Vorgehensweise, die dabei aber so britisch-charmant und angenehm unaufgeregt ausfiel, dass er mir persönlich an einem faulen Samstagvormittag im Bett gerade recht kam. „Craze“ verfügt über diesen sympathischen Flair, der sich aus Zeit- und Lokalkolorit sowie typischen Zutaten kleiner, britischer Genrefilme zusammensetzt und mit Jack Palance über einen namhaften Hauptdarsteller, der mit seinem eigentlich nicht sonderlich spektakulären Schauspiel den Film deutlich aufwertet. Es macht einfach Spaß, ihm zuzusehen, seinen perfiden Plänen, seinen Vertuschungsversuchen, und natürlich seinen Dialogen mit der Polizei und mit seinem Partner zu lauschen.

Sonderlich viel Tiefgang darf man dabei nicht erwarten, Hintergrundinformationen zum ominösen Dämon bekommt man kaum, leichte Unterhaltung hat Vorrang vor verstörendem Horror, ein bisschen sleazig wird’s hier und da, geschickterweise bleibt es der Phantasie des Zuschauers überlassen, inwieweit Chuku tatsächlich zunächst positive Auswirkungen auf Mottrams Leben hat oder ob es sich um eine Reihe von Zufällen handelt, die eine unersättliche Gier in Mottram auslösen, ähnlich wie bei Suchtkranken – aber ein interessanter Aspekt ist mir dann doch noch aufgefallen: Die angedeutete Homosexualität Mottrams. Er lebt und arbeitet mit einem Jüngling zusammen, den er, wenn ich mich recht entsinne, „von der Straße“ geholt hat, zudem scheint er sich für Frauen ausschließlich in ihrer Rolle als Chuku-Opfer zu interessieren und nicht etwa sexuell, was insbesondere in den köstlichen, komödiantisch angehauchten Szenen mit der drallen Dolly (Diana Dors, „Theater des Grauens“) deutlich wird. Offen ausgesprochen oder gar eindeutig belegt wird seine Homosexualität indes nicht. Spielte man da evtl. mit der in unaufgeklärteren Zeiten verbreiteten Angst vor frauenhassenden Schwulen?

Wie auch immer, mit „Craze“ haben mich Francis, Palance & Co. auf dem richtigen Fuß erwischt, so dass in meine positive Bewertung evtl. bereits der gernzitierte, hoffnungslos subjektive Wohlfühlfaktor eingeflossen ist.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Craze - Freddie Francis

Beitragvon DrDjangoMD » 2. Jul 2011, 08:21

buxtebrawler hat geschrieben:Spielte man da evtl. mit der in unaufgeklärteren Zeiten verbreiteten Angst vor frauenhassenden Schwulen?


Schöne Kritik, ich hab dem Film damals gar nicht so viele Gedanken gespendet, wie du. Mich hat er nicht vom Hocker gerissen, aber vielleicht muss man für einen Film wie "Craze" wirklich wie du sagtest in der richtigen Verfassung sein. Atemberaubend war natürlich Jack Palance der mit gnadenlosem Overacting die Herzen aller Trash-Liebhaber gewaltig in die Höhe schlagen lässt. So gesehen war es gut, dass er hier die absolute Hauptperson ist und in nur wenigen Szenen (die ich in der Regel dafür nutzte mir was zum Trinken zu holen oder so) fehlt.
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Re: Craze - Freddie Francis

Beitragvon Blap » 2. Jul 2011, 08:47

DrDjangoMD hat geschrieben:(die ich in der Regel dafür nutzte mir was zum Trinken zu holen oder so)


Unfassbar. Wer Filme auf diese achtlose Art entweiht, muss sofort aus dem Forum verbannt werden, zuvor einem Fisting per Kettenhandschuh unterzogen werden.

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Re: Craze - Freddie Francis

Beitragvon DrDjangoMD » 2. Jul 2011, 09:04

Blap hat geschrieben:
DrDjangoMD hat geschrieben:(die ich in der Regel dafür nutzte mir was zum Trinken zu holen oder so)


Unfassbar. Wer Filme auf diese achtlose Art entweiht, muss sofort aus dem Forum verbannt werden, zuvor einem Fisting per Kettenhandschuh unterzogen werden.

:basi: :doof: :nixda:


Ach komm schon, das waren die Palance-losen Szenen aus Craze. Die Palence-losen Szenen!!! Es ist ja nicht so, dass ich sagen wir, während des Finales aus Profondo Rosso Pinkelpause einlege oder so. Es waren doch nur die Palence-losen Szenen! :cry:
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Re: Craze - Freddie Francis

Beitragvon Blap » 2. Jul 2011, 09:07

Unverzeihbar. Aber zunächst wollen wir es bei 20 Peitschenhieben belassen.
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Re: Craze - Freddie Francis

Beitragvon buxtebrawler » 2. Jul 2011, 13:48

DrDjangoMD hat geschrieben:Schöne Kritik, ich hab dem Film damals gar nicht so viele Gedanken gespendet, wie du. Mich hat er nicht vom Hocker gerissen, aber vielleicht muss man für einen Film wie "Craze" wirklich wie du sagtest in der richtigen Verfassung sein. Atemberaubend war natürlich Jack Palance der mit gnadenlosem Overacting die Herzen aller Trash-Liebhaber gewaltig in die Höhe schlagen lässt. So gesehen war es gut, dass er hier die absolute Hauptperson ist und in nur wenigen Szenen (die ich in der Regel dafür nutzte mir was zum Trinken zu holen oder so) fehlt.


Danke! Aber:

1. Wenn du Palance mal richtig overacten sehen willst, schau dir seine "Dr. Jekyll & Mr. Hyde"-Vefilmung an. "Craze" ist ein Scheiß dagegen.

2. Schau dir deine Fernbedienung mal genauer an, die meisten Geräte verfügen über ein oder zwei Tasten ("Pause ||" und "Stop ■"), mit denen sich die Wiedergabe einer DVD temporär unterbrechen lässt. Auf diese Weise kann man gut kleine Pausen einlegen, ohne etwas vom Film zu verpassen. ;)
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Craze - Freddie Francis

Beitragvon ugo-piazza » 4. Jul 2011, 06:08

Vor ewigen Zeiten mal auf RTL gesehen und danach nie wieder, weil

a) ich den Film nicht habe,

b) selten Chukulade im Haus hab

:palm: (sorry, aber der musste einfach sein)
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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Re: Craze - Freddie Francis

Beitragvon Lobbykiller » 2. Aug 2018, 14:35

Craze - Dämon des Grauens (UK 1974) R: Freddie Francis
-> Eine weitere Spule, die hier über 25 Jahre ungesehen rumlag. Und auch das eine atmosphärisch gelungene Angelegenheit mit einem starken Auftritt von Jack Palance. Ferner mit Suzy Kendall, Trevor Howard und David Warbeck. Wirklich ein sehr gemütlicher Film, der allerdings korrekterweise CHUKU - DÄMON DES GRAUENS hätte heißen müssen.
(4-4,5/5 = sehr gemütlich) :D
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