Das Haus des Bösen - Lucio Fulci (1989)

Grusel & Gothic, Kannibalen, Zombies & Gore

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Das Haus des Bösen - Lucio Fulci (1989)

Beitragvon jogiwan » 31. Aug 2010, 08:36

Das Haus des Bösen - Lucio Fulci

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Originaltitel: La dolce casa degli orrori

Alternativtitel: The sweet house of horrors

Herstellungsland: Italien / 1989

Regie: Lucio Fulci

Darsteller: Jean-Christophe Brétigniere, Cinzia Monreale, Lubka Lenzi, Lino Salemme, Franco Diogene, u.a.

Story:

Bei einem Einbruch werden die Eltern von Marco (Giuliano Gensini) und Sarah (Ilary Blasi) ermordet.
Nun soll das Anwesen verkauft werden, doch die beiden Kinder und die Geister ihrer Eltern wissen sich zu wehren.

(Quelle: ofdb)
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Re: Das Haus des Bösen - Lucio Fulci

Beitragvon untot » 24. Jan 2011, 00:01

"Das Haus des Bösen" ist an sich kein schlechter Horrorthriller, Stimmung und Lokation sind sehr stimmig, was aber gar nicht geht sind die Kinder, deren Charaktäre wirklich maßlos überzogen sind, das ständige Weinen, Lachen usw, nervt einen einfach nach einiger Zeit gewaltig.
Punktabzug gibts auch für die FX, die so amateurhaft gemacht sind, das man denkt man guckt einen tschechischen Märchenfilm!
Trotzdem zück ich hier noch...

6,5/10
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Re: Das Haus des Bösen - Lucio Fulci

Beitragvon dr. freudstein » 24. Jan 2011, 09:49

Ich bin da nicht so gnädig, 2x angeguckt und gebe Durchschnitt. Da sind dem Fulci schon bessere Schnellschüße gelungen, aber ab Mitte der 80er konnte sich ja kaum ein Italo-Regisseur mit seinen Taten rühmen. Indes aber immer noch anschaubar.
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Re: Das Haus des Bösen - Lucio Fulci

Beitragvon Nello Pazzafini » 27. Jun 2011, 23:28

den hab ich mir gestern auch in ffw gegeben, die kinder würde ich pausenlos in die fresse schlagen und sie dann mit klein spielzeug ersticken, diese elendigen fratzen. kopfschütteln musste ich bei den wenigen blutigen szenen die vollkommen übertrieben sind für so einen armseligen drfeck. da flutschi, wieder minus punkte, -3/-10. ARMSELIG!
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Re: Das Haus des Bösen - Lucio Fulci

Beitragvon Arkadin » 23. Feb 2012, 11:17

Was mich am meisten ärgert ist, dass der Film durchaus Potential gehabt hätte. Zumindest technisch ist er recht sauber gemacht (sieht man mal von diesen an Drähten hängenden "Geisterlichter" ab). Aber die beiden Bratzen gehen ja schon mal gar nicht. Meine Güte, wenn der Film davon lebt, dass man sich in die beiden kindlichen Protagonisten einfühlen soll, dann darf man doch nicht solche unsymapthischen Anti-Darsteller nehmen. Der extreme Gore am Anfang ist auch wieder von der Marke "übertrieben doof" und stört eher. Da hilft es auch nichts, dass die Sequenz in der Mitte noch mal wiederholt wird. Am Ende gibt es noch eine Komikeinlage (?), die auch so gar nicht paßt. Aber zu dem Zeitpunkt ist einem das eh schon egal. Da er zumindest mit einer relativ netten Grundidee und technischer Kompetenz aufwartet, gibt es gnädigerweise noch 3/10.
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Re: Das Haus des Bösen - Lucio Fulci

Beitragvon dr. freudstein » 14. Nov 2012, 18:09

Von wegen ich gebe Durchschnitt, max. 2/10. Sowas dröges, albernes, ohne Ideen und fast schon märchenhaft, aber nicht von der schönen Seite. Durchgefallen. Naja wurde halt nur fürs italienische TV produziert, aber dann doch nach England vertrieben, aber zum Glück gibts keine VHS davon. Einige klamaukhaftige Elemente wie z.B mit dem Abrißbagger gaben dem Film den Rest. Tja, aber ich bin ein Gutmensch und gebe keine 0 Punkte, sondern wenigstens noch 2. Was solls :roll:
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Re: Das Haus des Bösen - Lucio Fulci

Beitragvon jogiwan » 10. Jun 2018, 08:29

Marco und Sarah sind die Kinder wohlhabender Eltern die eines Tages von einem Einbrecher in ihrer Villa auf dem Lande auf grausame Weise ermordet werden, während sich die beiden im Internat befinden. Der Mord wird durch einen arrangierten Unfall vertuscht und so ahnen auch Marica und Carlo, in deren Obhut die beiden Waisen übergeben werden, nichts von den schrecklichen Ereignissen, die sich in dem geräumigen Haus abgespielt haben. Doch wenig später geschehen seltsame Dinge und während sich Marco und Sarah zunehmend seltsam verhalten und so tun, als wären ihre Eltern noch am Leben spitzt sich die Lage endgültig zu, als die Villa verkauft werden soll und der Täter wieder an den Tatort zurückkehrt.

Dass es im italienischen Genre-Kino immer auch noch eine Spur schlimmer geht, ist ja nichts Neues, aber wenn man nach „Die Saat des Teufels“ auch noch „Das Haus des Bösen“ hinterher guckt, hat man wohl die beiden Streifen mit den unerträglichsten Kinderdarstellern an einem Stück gesehen, die das italienische Kino zu bieten hat. Während diese bei Ersteren aber nur mit roten Augen in der Gegend herumlaufen, Verbrecher ermorden und dazu Liedchen trällern, gibt es hier wirklich mit Abstand die beiden nervigsten Terrorbratzen, die man sich nur vorstellen kann. Die Story selbst wäre vielleicht gar nicht mal so schlecht und irgendwie sind die Einfälle auch recht witzig, aber mit den beiden Fratzen wird der Streifen zur absoluten Belastungsprobe für den Zuschauer und wer plant, selbst neues Leben in die Welt zu setzten, sollte von diesem Fulci-Werk wohl in eigenen Interesse gehörig Abstand halten. Aber auch der Rest der Genre-Fans wird trotz bekannter Gesichter und durchaus passabler Regie von Herrn Fulci kaum auf ihre jeweiligen Kosten kommen und abgesehen von den völlig überzogenen Gore-Einlagen bleibt dank dem alptraumhaften Kinderlachen der „unsympathischen Anti-Darsteller“ (Danke, Arkschi! ;) ) kaum etwas zurück, an das man sich gerne erinnern würde.
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