Der Killer von Wien - Sergio Martino (1971)

Bava, Argento, Martino & Co. Schwarze Handschuhe, Skalpell & Thrills

Moderator: jogiwan

Re: Der Killer von Wien - Sergio Martino (1971)

Beitragvon buxtebrawler » 6. Feb 2017, 16:02

Erscheint voraussichtlich am 17.02.2017 noch einmal bei Film Art auf DVD:

Bild

Extras:
- Dokumentation: 'DARK FEARS BEHIND THE DOOR' mit Regisseur Sergio Martino, Produzent Luciano Martino und den
Hauptdarstellern George Hilton & Edwige Fenech
- Exklusives Featurette mit Sergio Martino (2013)
- Bildergalerie
- Italienischer Kinotrailer
- Giallo Edition Trailershow

Quelle: http://www.ofdb.de/view.php?page=fassun ... &vid=77581
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)

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Re: Der Killer von Wien - Sergio Martino (1971)

Beitragvon buxtebrawler » 10. Apr 2018, 14:41

Erscheint voraussichtlich am 27.04.2018 bei Film Art auf Blu-ray:

Bild

Extras:
- Featurette „DARK FEARS BEHIND THE DOOR“ mit Sergio und Luciano Martino,George Hilton & Edwige Fenech.
- Interview mit Sergio Martino
- Deutsche Kinofassung (HD, ca. 96 Min.)
- Erweiterte Bildergalerie
- Italienischer Trailer

Bemerkungen:
- Verpackung: Schwarze BD-Hülle
- Wendecover
- Deutsche HD-Premiere

Quelle: https://ssl.ofdb.de/view.php?page=fassu ... &vid=85486

Außerdem wird's voraussichtlich eine "Upgrade-Edition" geben:

Bild

Extras:
- Featurette „DARK FEARS BEHIND THE DOOR“ mit Sergio und Luciano Martino,George Hilton & Edwige Fenech.
- Interview mit Sergio Martino
- Deutsche Kinofassung (HD, ca. 96 Min.)
- Erweiterte Bildergalerie
- Italienischer Trailer

Bemerkungen:
- Limitierte Upgrade Version im Pappcover, zum Ergänzen der DVD-Ausgabe.
- Eine platzsparende, kostengünstigere und umweltfreundliche Lösung für die Sammler
- Pre-Order only - Nur im Vorverkauf bis zum 27.4.2018 bestellbar.
- Deutsche HD-Premiere

Quelle: https://ssl.ofdb.de/view.php?page=fassu ... &vid=85485
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)

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Re: Der Killer von Wien - Sergio Martino (1971)

Beitragvon karlAbundzu » 27. Nov 2018, 18:33

Innerhalb von ein paar Jahren dritte Sichtung auf 35mm, Danke WX, Deliria und KommKino.
Aufgrund der Diskussion um die Rolle der Fenech hier diesbezügliche Gedanken, die mir während de FIlms durch den Kopf schossen:
Bei der dritten Sichtung auf 35mm innerhalb ein paar Jahren konnte ich ihn einerseits den Film in Ruhe genießen, mich auf das Spiel, die Musik und die Kamera einlassen. Andererseits fiel mir die Diskussion über die Rolle der Edwige Fenech wieder ein. Also ist Julie nur ein Dummerchen oder eine Frau, die sich bewusst und ohne viele Alternativen durch Wien und Spanien bewegt.
Schauen wir auf die drei wichtigsten Männer, zwischen denen sie sich befindet: Alle drei auf ihre Weise brutal, sadistisch und übergreifend. Vom sadistischen Ex-Lover über dem gefühlskalten Ehemann hin zu dem penetrant-aggressiven Liebhaber. Und das in einer Gesellschaft, in der es zum Vergnügen gehört, wenn sich Frauen auf Partys gegenseitig erniedrigen. Die einzige andere Frau, die ein Vorbild sein könnte, da sie sich in diesen Gepflogenheiten bewegt, ist ihre Freundin Carol, deren Weg aber nicht Ausbruch, sondern Zynismus und Abenteuerlust ist. Julie selbst erscheint anfangs als selbstbewusst, sie lässt ihren Mann am Flughafen stehen, doch schon im Taxi wird klar, dass das Unsichere durchscheint. Ohne Aufgabe, ohne Idee wandert sie zwischen den Männern, versucht einem nach dem anderen zum Schutz vor der Gefahr, die jeweils von immer einem anderen ausgeht zu suchen. Benutzt je nach Situation einen der dreien, um aus den Situationen zu entkommen. Dies nicht immer selbstentscheidend bzw. bewusst einsetzend, sondern situativ. Doch ist sie bei jedem Mann (wie gesagt, alles Aggro-Alphatiere) in neuer unterdrückter Rolle, die ihr zwei Möglichkeiten lassen: Flucht zu einem anderen Mann oder Sex, die einzige gesellschaftliche Gepflogenheit, in der sie annähernd gleichberechtigt ist.
Klar, so entsteht keine emanzipierte Frauenrolle, sie geht keinen Weg sich daraus zu befreien, doch erscheint die Gesellschaft alternativlos, in der Frauen Nutten oder hübsches Beiwerk sind. Immerhin: Sie geht als Gewinnerin aus diesem Viereck hervor, und in der Schlußszene sehen wir jedoch auch, dass dadurch kein Lerneffekt entsteht, sondern nur ein Neues Leben am Rande eines beherrschenden Mannes.
Also natürlich kein feministisches Role Model, aber eben auch kein Dummerchen, sondern eine bezeichnende Frau in einer Welt der Männer, die alle Schweine sind.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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