Schlachtnacht - F. van Geloven & E. Visser (2006)

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Schlachtnacht - F. van Geloven & E. Visser (2006)

Beitragvon sergio petroni » 2. Jun 2013, 13:51

SCHLACHTNACHT

Bild

Originaltitel: SL8N8

Herstellungsland-/jahr: Ned 2006

Regie: Frank van Geloven/Edwin Visser

Darsteller: Kurt Rogiers, Victoria Koblenko, Carolina Dijkhuizen, Jop Joris, Lara Toorop, ...

Story:
Die junge Kristel fühlt sich schuldig am Unfalltod ihres Vaters. Als sie erfährt, dass er kurz vor der Fertigstellung eines Buchprojektes stand, beschließt sie, sein Werk zu vollenden. Das Buch handelt von einem Serienkiller, der vor 150 Jahren in einem flämischen Bergwerk zu Tode kam. Gemeinsam mit Freunden reist Kristel nach Belgien, steigt in den Schacht und bleibt in der Dunkelheit mit dem Aufzug stecken. In der Folgezeit müssen die jungen Leute feststellen, daß sie nicht allein in der Tiefe sind....
(quelle: amazon.de)
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: Schlachtnacht - Geloven/Visser (2006)

Beitragvon jogiwan » 27. Mär 2018, 07:21

Einen kurzen Moment nachdem Kristel ihrem Vater gebeichtet hat, ihr Studium schleifen zu lassen um mit ihrer Freundin auf Weltreise zu gehen, geraten die beiden in einen Verkehrsunfall, den Kristels Vater nicht überlebt. Voller Gewissensbisse fährt die Studentin daher nach dessen Begräbnis mit einer Handvoll Freunden in ein aufgelassenes Bergwerk, wo dieser an der Geschichte eines bekannten Kindsmörders gearbeitet hat, dessen Ableben sogar Teil einer Show-Führung durch die Stollen ist. Als die Gruppe an jungen Leuten jedoch unter Tage ankommt und aus Spaß den Geiste des Mörders beschwört, kehrt dieser tatsächlich aus dem Jenseits zurück um sein Werk von Neuen zu beginnen, während Kristel und ihre Freunde schon bald in den Stollen verzweifelt ums Überleben kämpfen.

„Schlachtnacht“ aus dem Jahr 2006 ist eine niederländisch-belgisch Produktion, die wohl im Zuge der damaligen frankophilen Euro-Horror-Welle der etwas härteren Gangart entstanden ist. Gar so zimperlich geht es ja auch hier nicht zu und die FSK16-Freigabe ist doch arg verwunderlich, da hier am laufenden Band Kehlen auf- und Köpfe abgeschnitten werden. Story-technisch gibt es eine Mischung aus Minen-Slasher und übernatürlichem Geister-Horror, der System-erhaltend von demn beide Regisseuren Frank von Geloven und Edwin Visser in ihrem Drehbuch zusammengerührt wurde. Zuerst scheinen die beiden Handlungsstränge über den Kindsmörder und die Jugendlichen nicht so recht zusammen zu passen, doch später fügt sich alles halbwegs harmonisch zusammen. Die Darsteller sind okay, die Figuren passabel und auch der Härtegrad ist durchaus überraschend. Allerdings fand ich die wackelige Kameraführung doch arg nervig, die wohl in den Splatter-Momenten unter anderem auch das eher bescheidene Budget überdecken sollte, doch auf Dauer wirkt das doch nicht sonderlich originell, wenn sich das Bild auch ständig der Hektik des Geschehens anpasst. Insgesamt betrachtet ist „Schlachtnacht“ aber schon okay, der Titel auch tatsächlich Programm und der Streifen ein gut guckbarer Horror-Slasher für Zwischendurch, der zwar dem Genre nicht wirklich etwas hinzufügen kann, aber dabei fast alles bietet, was man sich in einem derartigen Streifen nun einmal so erwartet.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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