Amulett des Bösen - Lucio Fulci (1982)

Grusel & Gothic, Kannibalen, Zombies & Gore

Moderator: jogiwan

Re: Amulett des Bösen - Lucio Fulci (1982)

Beitragvon jogiwan » 16. Mär 2018, 10:46

Professor George Hacker ist zu Ausgrabungen nach Ägypten gereist und findet eines Tages das Grabmal eines Pharaonen, das von den Einheimischen als Ort des Bösen geschmäht wird. Während Hacker jedoch das Grab öffnet und dabei seinen Begleiter und sein Augenlicht verliert, bekommt seine Tochter Susie von einer alten Frau ein mysteriöses Amulett. Zurück in New York beginnen auch rasch seltsame Ereignisse im Umfeld des Professors, der nur langsam seine Sehkraft zurückerhält und seiner Familie. Susie verhält sich zunehmend seltsam, im Kinderzimmer finden sich exotische Tierte und Wüstensand und Personen scheinen ebenfalls spurlos zu verschwinden. Als sich daraufhin ein Antiquitätenhändler bei der Familie meldet, der ahnt, dass die Ereignisse im Zusammenhang mit Susies Amulett stehen, ist es für die kleine Familie auch fast schon zu spät und die schicksalhaften Ereignisse nehmen weiter ihren Lauf.

Als ich vor ein paar Jahren „Amulett des Bösen“ zum ersten Mal sah, war ich ja nicht sonderlich begeistert. Nicht nur aufgrund derselben Musik von Fabio Frizzi und zahlreichen Handlungselementen wirkt „Manhattan Baby“ mit seiner Episodenhaftigkeit ja auch fast wie ein Remake von „Über dem Jenseits“ bei dem man die Zombie-Thematik einfach durch okkulten Pharaonen-Zauber ersetzt. Leider wirkt das Ganze aber wesentlich weniger stimmig und obwohl die Locations in Ägypten und New York durchaus etwas hermachen, wirkt „Amulett des Bösen“ inhaltlich auch immer etwas improvisiert und nicht immer logisch. So gibt es Figuren, die so wie der Hausmeister rasch aus dem Ärmel gezaubert werden, aber dann für den weiteren Verlauf keine große Bedeutung haben und auch das Titelgespann Christopher Conelly und Laura Lenzy fand ich nicht so stimmig. Auf der technischen Seite hingegen gibt es nicht viel zu meckern und „Amulett des Bösen“ hat ein paar sehr schöne Shots, Drehorte und gelungene Momente, die dann auch zeigen, was mit einem vernünftigen Drehbuch wohl alles möglich gewesen wäre. So hechelt der Streifen in Punkto Unterhaltungswert aber doch ziemlich der Zombie-Trilogie etwas hinterher und an diesem Eindruck ändert auch die neue Blu-Ray-Disk mit sehr guter Bildqualität nix.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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