Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR LOUNGE

Moderator: jogiwan

Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR LOUNGE

Beitragvon karlAbundzu » 6. Nov 2019, 16:26

buxtebrawler hat geschrieben:Wacken Open Air 2007

War nicht 1996 das Knackpunktjahr? Egal.

Bin Ich gerade durch:
Mickey Leigh / Legs McNeil: I slept with Joey Ramone
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Die Biographie eines Bruderpaares, von dem der eine ein PunkRockStar wurde und der andere eben nicht.
Sehr spannend für einen Ramones-Fan natürlich die ganze Geschichte des Aufwachsen, die Hintergründein Queens, die verschiedenen Vaterfiguren der beiden und das musikalische aufwachsne der beiden. Eine ständige Rivalität und gegenseitige Zuneigung prägte die beiden. Jedenfalls aus Sicht Mickeys. Mickey Leigh ist ja eine streitbare Figur im ganzen Ramones Universum, sozusagen die Gegenfigur zu Linda Ramone. Deswegen ist hier vielleicht einiges mit Vorsicht zu geniessen, gerade sein Einfluss und Mitwirken bei Joeys und eben der Ramones Musik. Andererseits ist natürlich einiges davon sehr gut nachzuvollziehen, dass DeeDee und Joey sich hier und dort beim Songschreiben haben helfen lassen , ist ja auch bekannt. UNd mit Legs als CO-Autor haben wir ja hier eine andere wissende Figur der frühen Punkzeit.
Also: Eine Doppelbiographie eines Punk Heroen und eben eines Mannes, der in NY versucht sich mit Musik, Haschisch und Kneipenjobs durchzuschlagen. Beides interessant. Und neben Marky, Johnnys, Flo Haylers, Monte Melnicks und Everett Trues Bücher Pflichtlektüre für die Ramonesgeschichte, übrigens sehr gut Danny Fields Fotobuch. Ein paar fehlen mir aber auch noch: was von DeeDee und Jari-Pekka Laitio-Ramone. Die Kurzgeschichten DeeDees sind natürlich super.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR LOUNGE

Beitragvon buxtebrawler » 6. Nov 2019, 16:45

karlAbundzu hat geschrieben:
buxtebrawler hat geschrieben:Wacken Open Air 2007

War nicht 1996 das Knackpunktjahr? Egal.


So eng würde ich das nicht sehen.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR LOUNGE

Beitragvon sid.vicious » 7. Nov 2019, 20:12

Nachdem ich endlich DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY gelesen habe, folgte der Stoker. Alles extrem bereichernd. Schön war´s!

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Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR LOUNGE

Beitragvon purgatorio » 8. Nov 2019, 05:20

sid.vicious hat geschrieben:Nachdem ich endlich DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY gelesen habe, folgte der Stoker. Alles extrem bereichernd.

...dann gleich noch FRANKENSTEIN und DR. JACYLL UND MR. HYDE hinterher - lohnt absolut! Viel Vergnügen weiterhin 8-)
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Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR LOUNGE

Beitragvon sid.vicious » 8. Nov 2019, 19:48

purgatorio hat geschrieben:
sid.vicious hat geschrieben:Nachdem ich endlich DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY gelesen habe, folgte der Stoker. Alles extrem bereichernd.

...dann gleich noch FRANKENSTEIN und DR. JACYLL UND MR. HYDE hinterher - lohnt absolut! Viel Vergnügen weiterhin 8-)


Die habe ich auch schon beide ausgelesen. Ich fand beide Bücher super. Und noch superer finde ich den Preis, 20 Euro, für die vier Klassiker. :D

Jetzt warte ich, dass der Postbote mir das folgende Büchlein liefert. Das Aust-Buch habe ich vor einer Ewigkeit gelesen, jetzt bin ich gespannt, was der Peters zu sagen hat.

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Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR LOUNGE

Beitragvon supervillain » 15. Nov 2019, 19:16

buxtebrawler hat geschrieben:Bild
Frank Schäfer – Alte Autos und Rock’n’Roll. Der rasende Rezensent I

(…) spricht bzw. schreibt er mir aus der Seele, wenn er seine „Schwierigkeiten beim Hören schwarzer Musik“ darlegt (nicht, dass ich es nicht noch mal probieren würde!)


:? Die da zusammengefasst lauten?
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Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR LOUNGE

Beitragvon buxtebrawler » 18. Nov 2019, 14:06

supervillain hat geschrieben: :? Die da zusammengefasst lauten?


In erster Linie ging's um seine Probleme, Zugang zu Hip-Hop zu finden.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR LOUNGE

Beitragvon McBrewer » 18. Nov 2019, 19:33

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Cari Mora - Thomas Harris (2019)

Hannibal Lecter hat einen Nachfolger. Er ist erbarmungslos. Und er kann dich fühlen.

Millionen Leser haben das teuflische Spiel zwischen Serienkiller Hannibal Lecter und FBI-Agentin Clarice Starling verfolgt. In der kongenialen Verfilmung mit Anthony Hopkins und Jodie Foster kamen Millionen Zuschauer hinzu. Jetzt ist Thomas Harris zurück und schickt einen Killer ins Rennen, der erneut für schlaflose Nächte sorgt.

Die Schreie einer Frau sind Musik in seinen Ohren. Er ist groß, blass, haarlos, und wie ein Reptil liebt er die Wärme. Menschen begegnen ihm mit Angst und Ekel. Er ist daran gewöhnt. Denn wenn sie das Monster in ihm erkennen, ist es meist zu spät. Bis der Killer sich Cari Mora aussucht. Die junge Frau hat keine Angst vor dem Grauen und wagt es, dem Dämon ins Auge zu blicken.


Angefixt durch die Buchbeschreibung auf dem Cover habe ich nicht lange überlegen müssen, bei dem Buch zuzuschlagen.
Ich muss ja auch gestehen, das ich von Harris von "Schwarzer Sonntag " über die gesamten Lecter-Bücher alles gelesen habe. Dementsprechend hoch sind natürlich auch meine Erwartungshaltung. Und mit dieser Leidenschaft habe ich mich auch ins Lesevergnügen gestürzt...

...und wurde schnell ernüchternd: irgendwie mag so rein gar keine Spannung einkehren, im Gegenteil. alles wirkt recht belanglos. Und nach gut der Hälfte des Buches musste ich mich regelrecht dazu mühen, weiter zu lesen. Nur, das irgendwann das erhoffte Ende mit dem Hammerschlag kommen würde, hatte mich dazu angetrieben, immer weiter zu blättern. Aber leider auch hier..Fehlanzeige! Ich bin über dieses Alterswerk des Autors ein wenig bis schwer enttäuscht. Es gibt ja nicht viele Bücher, die ich wieder weitergeben möchte. Dieses Buch gehört aber definitiv dazu definitiv :|

PS: ich habe jetzt mal spaßeshalber im www Recherchiert, ich stehe wohl mit meiner Einschätzung nicht allein da: eine über 50%ige 1-Sterne Bewertung bei Amazon sowie diverse Literatur-Rezensionen kommen zu dem gleichen Urteil
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Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR LOUNGE

Beitragvon buxtebrawler » 15. Dez 2019, 16:39

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Mad-Taschenbuch Nr. 22: Sergio Aragones – Zum Schießen

Im 22. Mad-Taschenbuch kam zum vierten Mal Heftrandzeichner Sergio Aragones zu alleinigen Ehren. Das Bill Gaines gewidmete, 160 Schwarzweißseiten starke Büchlein versammelt eine Vielzahl sich über eine bis maximal drei Seiten erstreckende textlose Gagzeichnungen im gewohnten karikierenden Funny-Stil, deren Pointen sich von banal bis genial bewegen. Die Zeichnungen sind bisweilen überraschend detailliert ausgefallen und manchmal muss man schon mehrmals hingucken, um die Gags zu erfassen. Wer Aragones mag, wird hiermit seinen Spaß haben, der natürlich in doppelter Hinsicht entsprechend kurzweilig ausfällt: Textlastigere Mad-Taschenbücher wird man länger in den Händen halten und auch den einen oder anderen hintergründigeren oder satirischeren Witz mehr erhalten. Nichtsdestotrotz ein schönes weiteres Stelldichein eines Mad-Familienmitglieds der ersten Stunde.
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Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR LOUNGE

Beitragvon buxtebrawler » 31. Dez 2019, 15:10

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Mad-Taschenbuch Nr. 23: Don Martin – Super Mad oder Die gesammelten Abenteuer von Käpt’n Hirni

1978 war es so weit: Meine Lieblingsfigur des Mad-Stammzeichners Don Martin, Käpt’n Hirni, feierte sein Debüt im Taschenbuchformat! Die Superhelden-Persiflage um einen in seiner Kindheit und Jugend Superhelden-Comic-süchtigen grenzdebilen, ausschließlich in Soundwords monologisierenden Tunichtgut, der von seinen Eltern, der Schule, dem Arbeitsamt und schließlich seiner Vermieterin herausgeworfen wird, dessen Schicksal aber eine entscheidende Wendung nimmt, als er sich in suizidaler Absicht von einem Hochhausdach stürzt und dabei versehentlich einen Bankräuber zur Strecke bringt, beginnt mit seiner Origin Story und erstreckt sich schließlich über vier wahrhaft heldenhafte Geschichten. So muss er es mit dem infantilen Superschurken Hugo Schlonz alias Babyboy ebenso aufnehmen wie mit einem widerspenstigen Aufzug, mit Gorgonzola, der Monsterspinne und als großes Finale Baldur, dem bösen Bomber. Hierfür hat er wie aus den Mad-Taschenbüchern gewohnt 160 Schwarzweiß-Seiten zur Verfügung, die sich meist auf ein, manchmal zwei Panels beschränken, sodass Don Martins klarer karikierender Strich in den kauzigen, bizarren Zeichnungen optimal zur Geltung kommt. Brutaler Slapstick und anarchischer, respektloser bis absurder Humor geben sich die Klinke in die Hand und verschmelzen zu einer satirischen Parodie klassischer Superhelden-Topoi. Darüber hinaus wird der Film-noir-Stil aufs Korn genommen, wenn Käpt’n Hirni bedeutungsschwanger wie ein Off-Sprecher in kurzen Blocktexten zu seinen Leserinnen und Lesern spricht, jedoch von den dazugehörigen Bildern konterkariert wird, wenn sie die tatsächlichen, wenig rühmlichen Umstände und Ereignisse zeigen. Das „Käpt’n Hirni“-Konzept ist mitsamt seinen Gags ziemlich gut gealtert und ich amüsiere mich nach wie vor köstlich über die Abenteuer des Helden in seiner gepunkteten Unterhose. Käpt’n Hirni for MCU!
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