Papaya - Liebesgöttin der Kannibalen - Joe D'Amato

Grusel & Gothic, Kannibalen, Zombies & Gore

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Re: Papaya - Liebesgöttin der Kannibalen - Joe D'Amato

Beitragvon Onkel Joe » 29. Dez 2010, 17:42

Eine menge nackter Weiber dazu eine exotischen Kulisse und eine wenig D'Amato bohei, ganz nett aber kein Burner.
Wer tanzen will, muss die Musik bezahlen!
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Re: Papaya - Liebesgöttin der Kannibalen - Joe D'Amato

Beitragvon ugo-piazza » 29. Dez 2010, 19:14

Onkel Joe hat geschrieben:Eine menge nackter Weiber dazu eine exotischen Kulisse und eine wenig D'Amato bohei, ganz nett aber kein Burner.


:thup:

Wenigstens Onkel Joe kennt den auch... :D
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Re: Papaya - Liebesgöttin der Kannibalen - Joe D'Amato

Beitragvon Canisius » 29. Dez 2010, 19:37

ugo-piazza hat geschrieben:
Canisius hat geschrieben:Die Bilder sehen eigentlich ganz gut aus...wenn der Film das hält, könnte er mir gefallen! :)


Den kennst du nicht? :shock:


Nö! Schenkst du mir das UFA Tape? ;)
„Seine Stiefel aus frischem Krokodilleder knarrten. Er trug eine Jacke aus gegerbter Elefantenhaut und im offenen Hemd eine Kette aus Leopardenkrallen und Affenzähnen.
Mit dem Outfit, dachte Meuchköt, käme er durch keine europäische Flughafenkontrolle.“
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Re: Papaya - Liebesgöttin der Kannibalen - Joe D'Amato

Beitragvon ugo-piazza » 29. Dez 2010, 22:39

Canisius hat geschrieben:
ugo-piazza hat geschrieben:
Canisius hat geschrieben:Die Bilder sehen eigentlich ganz gut aus...wenn der Film das hält, könnte er mir gefallen! :)


Den kennst du nicht? :shock:


Nö! Schenkst du mir das UFA Tape? ;)


Schenken? Du gehst aber seehr weit... :basi:



:D
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Re: Papaya - Liebesgöttin der Kannibalen - Joe D'Amato

Beitragvon Canisius » 29. Dez 2010, 23:41

ugo-piazza hat geschrieben:
Canisius hat geschrieben:
ugo-piazza hat geschrieben:
Den kennst du nicht? :shock:


Nö! Schenkst du mir das UFA Tape? ;)


Schenken? Du gehst aber seehr weit... :basi:



:D


War auch mehr ein Witz... ;) *zwinkerzwinker*
„Seine Stiefel aus frischem Krokodilleder knarrten. Er trug eine Jacke aus gegerbter Elefantenhaut und im offenen Hemd eine Kette aus Leopardenkrallen und Affenzähnen.
Mit dem Outfit, dachte Meuchköt, käme er durch keine europäische Flughafenkontrolle.“
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Re: Papaya - Liebesgöttin der Kannibalen - Joe D'Amato

Beitragvon Salvatore Baccaro » 5. Jan 2011, 15:22

Ah, Papaya! Wie bei den meisten Filmen, die Maestro Massaccessi in der Dominikanischen Republik im Dutzend billiger drehte, gilt auch hier: das Drehbuch wird auf die Rückseite einer Strandbarrechnung gepasst haben, sofern es denn überhaupt existierte, weshalb das Ganze mehr als improvisiert wirkt, zudem vollgestopft mit Längen in Form von belanglosen Softsexszenchen, endlosen Dialogen und Ansichtskartenpanoramalandschaftsaufnahmen. In Filmen wie diesem und bspw. auch in PORNO HOLOCAUST oder LE NOTTI EROTICHE DEI MORTI VIVENTI schafft D'Amato es, sein Publikum in einen Zustand meditativer Monotonie zu versetzen, der durchaus seinen Reiz hat, auch wenn man sich nach den neunzig Minuten, in denen nahezu nichts passierte, weder aufregene Gewalt- noch Sexszenen, noch irgendein Anflug von Spannung oder eine einzige interessante Stelle auftauchten, fragt, was es genau denn nun ist, was einen so entzückt hat - und bleibt sich die Antwort schuldig - was allerdings nicht verhindert, dass man alsbald doch wieder zu den Werken aus D'Amatos Dominikanischer Phase greift, und sich erneut ins Wachkoma versetzen lässt.
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Re: Papaya - Liebesgöttin der Kannibalen - Joe D'Amato

Beitragvon buxtebrawler » 5. Jan 2011, 16:14

Salvatore Baccaro hat geschrieben:In Filmen wie diesem und bspw. auch in PORNO HOLOCAUST oder LE NOTTI EROTICHE DEI MORTI VIVENTI schafft D'Amato es, sein Publikum in einen Zustand meditativer Monotonie zu versetzen, der durchaus seinen Reiz hat, auch wenn man sich nach den neunzig Minuten, in denen nahezu nichts passierte, weder aufregene Gewalt- noch Sexszenen, noch irgendein Anflug von Spannung oder eine einzige interessante Stelle auftauchten, fragt, was es genau denn nun ist, was einen so entzückt hat - und bleibt sich die Antwort schuldig - was allerdings nicht verhindert, dass man alsbald doch wieder zu den Werken aus D'Amatos Dominikanischer Phase greift, und sich erneut ins Wachkoma versetzen lässt.


Haha, sehr schön umschrieben! "Meditative Monotonie" passt perfekt! :D :thup:
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)
Diese Filme sind züchisch krank!

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Re: Papaya - Liebesgöttin der Kannibalen - Joe D'Amato

Beitragvon Arkadin » 5. Jan 2011, 16:26

buxtebrawler hat geschrieben:Haha, sehr schön umschrieben! "Meditative Monotonie" passt perfekt! :D :thup:


Jau, wie immer ein schöner Beitrag von Salvatore.
"Papaya" ist einer der Streifen, von denen ich echt nicht sagen kann, ob ich den gesehen habe oder nicht.
D'Amatos Karibik-Ausflüge verschwimmen mir in der Erinnerung ständig ineinander.
Früher war mehr Lametta
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Re: Papaya - Liebesgöttin der Kannibalen - Joe D'Amato

Beitragvon Salvatore Baccaro » 5. Jan 2011, 16:47

Arkadin hat geschrieben:
D'Amatos Karibik-Ausflüge verschwimmen mir in der Erinnerung ständig ineinander.



Kein Wunder, kein Wunder. PAPAYA entstand zwar etwas früher als der restliche Rattenschwanz an expliziten Urlaubvideos des Herrn Massaccessi, nichtsdestotrotz blieb der Gute von Film zu Film seinem Stil treu, und verwendete nicht nur Schauspieler, sondern gar so manche (Hardcore-)Szene in mehreren Filmen gleichzeitig. Was nur wieder unter Beweis stellt, was für ein ökonomisches Genie D'Amato war.
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Re: Papaya - Liebesgöttin der Kannibalen - Joe D'Amato

Beitragvon dr. freudstein » 5. Jan 2011, 17:04

buxtebrawler hat geschrieben:Haha, sehr schön umschrieben! "Meditative Monotonie" passt perfekt! :D :thup:


:? :?:
buxtebrawler: "Auch ich kenne diesen Film nicht."
Doch schon gesehen?
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