Lebendig gefressen - Umberto Lenzi (1980)

Grusel & Gothic, Kannibalen, Zombies & Gore

Moderator: jogiwan

Re: Lebendig gefressen - Umberto Lenzi

Beitragvon markus » 30. Mai 2013, 22:00

Das sagt die ehemalige Fussball Legende bzw. zukünftige American Football Legende:

Ja, wäre der verfickte Tiersnuff nicht, würde ich den Film VIEL besser abschneiden lassen, abe rso wird es dann Minuspunkte geben. Keiner scheint den Film zu mögen, weil er (angeblich) zu cheesy ist. Die Schauspieler sind mal nicht schlecht, muss ich zugeben. Wo sie dann alle gemeinsam im Chor singen, ist genau so taktfrei als wie unser Gasthausgesinge. :roll: :roll: :roll: :roll:

Als der männlihe hauptcharakter dann den Kannibalen niedersticht, und mehrmal dann auf seinen Kadavar einsticht, fragt man sich, WER sind die unzivilisierierten????

Wäre der verfickte Tiersnuff nicht, würde es locker ne 6 od. 8 geben, aber so:

2/10
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Re: Lebendig gefressen - Umberto Lenzi

Beitragvon purgatorio » 31. Mai 2013, 16:51

hui, von 8 auf 2 ist ein tiefer Fall wegen ein paar Viechern die seit 33 Jahren tot sind :shock:
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Re: Lebendig gefressen - Umberto Lenzi

Beitragvon markus » 31. Mai 2013, 18:29

Ich bin Tierfreund deswegen, esse KEIN Fleisch etc.

und sowas kotzt halt an
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Re: Lebendig gefressen - Umberto Lenzi

Beitragvon Vinz Clortho » 31. Mai 2013, 20:38

markus hat geschrieben:Ich bin Tierfreund deswegen, esse KEIN Fleisch etc.

Was'n das für ne Logik? Ich bin Pizzafreund - sollte ich deswegen vielleicht auf Pizza verzichten?! :? :nixda:
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Re: Lebendig gefressen - Umberto Lenzi

Beitragvon purgatorio » 1. Jun 2013, 07:44

Vinz Clortho hat geschrieben:
markus hat geschrieben:Ich bin Tierfreund deswegen, esse KEIN Fleisch etc.

Was'n das für ne Logik? Ich bin Pizzafreund - sollte ich deswegen vielleicht auf Pizza verzichten?! :? :nixda:


:lol:
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Re: Lebendig gefressen - Umberto Lenzi

Beitragvon Die Kroete » 2. Jun 2013, 12:56

Der Tiersnuff war ja bei den Kannibalen-Filmen dieser Epoche, gang und gebe. :troest:

Für mich hat das heute eher einen dokumentarischen Charakter. Dazu kommt, daß heutzutage weitaus mehr Tiere auf noch brutalere Weise ohne Kamera getötet werden. :|

Lebendig gefressen hat auf mich, schon damals im Kino, einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Film ist dramaturgisch, für solch ein Genre, sehr gut aufgebaut und Ivan Rassimov als Sektenführer, erstklassisch besetzt.

8,5/10
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Re: Lebendig gefressen - Umberto Lenzi

Beitragvon buxtebrawler » 2. Jun 2013, 16:16

Die Kroete hat geschrieben:Dazu kommt, daß heutzutage weitaus mehr Tiere auf noch brutalere Weise ohne Kamera getötet werden. :|


So sieht's (leider) aus.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Lebendig gefressen - Umberto Lenzi

Beitragvon purgatorio » 9. Aug 2015, 13:34

Kossmokiller hat geschrieben:Ich hab genau dieses Poster hier hängen...

wenn Ihr den Film mal im Kino zeigt, könnt Ihr es haben...

aber nur dann !!!


:nick:
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Re: Lebendig gefressen - Umberto Lenzi (1980)

Beitragvon jogiwan » 4. Okt 2015, 16:13

Deliria över Vienna - Tag 1, Pt. II

In Wien wird ja – wie wir am Samstagabend am eigenen Leibe erfahren durften - gut und gerne sehr deftig und in größeren Portionen gegessen und insofern war die Wahl, nach „Cannibal Holocaust“ im Vorjahr auch dieses Jahr wieder einen Kannibalen-Reißer zu zeigen, eine nachvollziehbare Entscheidung. Im Gegensatz zu Deodatos kritischem Schocker geht Lenzis „Lebendig gefressen“ aber eher in Richtung Dschungel-Abenteuer und nimmt neben sehr fragwürdigen Lösungsansätzen zwischenmenschlicher Beziehungsprobleme und Kritik am Materialismus moderner Zivilisationen auch noch das ernste Thema des „Jonestown-Massakers“ mit und bastelt inklusive von Sergio Martino ausgeborgten Tiersnuff-Szenen ein Sorglos-Rundum-Programm für den aufgeschlossenen Fan derartiger Werke, bei dem sich herbe und fragwürdig-humoristische Momente die Klinke in die Hand geben. Bereits die humorvolle Einführung „Wie-bastel-ich-mir-eine-Maispfeife“ mit Sendung-mit-der-Maus-Charakter stimmte den Zuschauer perfekt in eine Welt des Dschungels, Testosteron, und ödipale Konflikte ein und im Gegensatz zu den Prinzipien der Purismus-Sekte im Urwald gab es für den Zuschauer im Anschluss auch gleich das volle Programm. Zwar mögen Kannibalen-Filme noch immer sehr kontrovers auf das Publikum wirken, aber an diesem Abend hat der Streifen auf 35mm in der ebenfalls erstaunlich schönen deutschen Kinofassung seine Wirkung auch nicht verfehlt und so mussten noch spätnachts aufgebrachte Seelen mit einer Dosis Kofferaumbier aus eigener "Deliria Brew"-Sonderedition im Anschluss wieder beruhigt werden.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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Re: Lebendig gefressen - Umberto Lenzi (1980)

Beitragvon purgatorio » 5. Okt 2015, 10:05

LEBENDIG GEFRESSEN (MANGIATI VIVI!, Italien 1980, Regie: Umberto Lenzi)

Je öfter ich diesen Film sehe, umso besser finde ich ihn. LEBENDIG GEFRESSEN ist im Grunde ein Konvolut des Kannibalenfilmgenres, jedes Thema, jedes Stereotyp und jedes Fettnäpfchen ist enthalten. Hier und dort sind sogar geklaute Szenen auffindbar, die man doch schon in anderen Filmen gesehen hat. Dies gilt sowohl für einige Kannibalenszenen als auch für diverse Tiersequenzen.

Was mich am Freitag bei der Sichtung des Films begeisterte war, dass trotz des kritischen Themas und der wahrhaft schwierigen Inszenierung, die stets Kontroversen auslöst, der Unterhaltungswert für Jedermann recht hoch ist. LEBENDIG GEFRESSEN findet einen schmalen Pfad zwischen Humor und Abscheu, Witz und Schock, Unterhaltung und Fluchtreflex. Ein Film für die ganze (deliria-italiano-)Familie :)
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