Baron Blood - Mario Bava (1972)

Grusel & Gothic, Kannibalen, Zombies & Gore

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Baron Blood - Mario Bava (1972)

Beitragvon italofan70 » 18. Jan 2010, 00:10

Baron Blood

Alternativtitel:

Baron Vampire
The Blood Baron
Chambers of Torture
The Thirst of Baron Blood
The Torture Chambers of Baron Blood

Originaltitel: Gli Orrori del Castello die Norimberga
Herstellungsland:Deutschland/Italien
Erscheinungsjahr: 1972
Regie: Mario Bava

Darsteller:

Joseph Cotten
Elke Sommer
Antonio Cantafora
Massimo Girotti
Rada Rassimov
Umberto Raho
Luciano Pigozzi
Dieter Tressler
Pilar Castel
Gustavo De Nardo
Nicoletta Elmi
Irio Fantini

Story:

Der Student Peter von Kleist kommt nach Österreich, um bei der Versteigerung des Schlosses seiner Vorfahren zugegen zu sein. Das Gemäuer, das von der Bevölkerung den Namen „Schloss des Teufels“ erhalten hat, war im 16. Jahrhundert Sitz des berüchtigten Blutbarons von Kleist, der in diesen Gemäuern viele Menschen zu Tode gefoltert hatte. Zusammen mit einer Studentin veranstaltet Peter in einer Turmkammer eine Geisterbeschwörung, ohne die Folgen zu bedenken. Auferstanden von den Toten geistert der Blutbaron durch die Nacht, um neue Opfer für seine Folterkammer zu finden.

Fazit:

BARON BLOOD (Italien, Deutschland, 1972) stellt die Rückkehr Mario Bavas zum Gothic-Film dar. Hatte er zuvor den wegweisenden und bitterbösen Slasher REAZIONE A CATENA (a.k.a. Bay of Blood, Im Blutrausch des Satans, 1971) inszeniert, führt ihn nun der Weg nach Österreich in die Kulisse eines düsteren Schlosses. GLI ORRORI DEL CASTELLO DI NORIMBERGA (Originaltitel) war ein Versuch den Horrorfilm zeitgenössischer zu machen und so ist der Plot in der Gegenwart angesiedelt. Erneut prominent besetzt, steckt der Film voller Zitate, einerseits Eigenzitate aus BLUTIGE SEIDE oder DIE STUNDE WENN DRACULA KOMMT oder Verweise auf andere Genrewerke. Überhaupt ging Bava mit Humor an den Film, das meiste ist wohl kaum ernst zu nehmen. Vieles ist ironisch am Rande der Parodie und gerade aus heutiger Sicht herrlich altmodisch mit einem Hauch Naivität. Stilistisch blieb sich Bava treu, es gibt die gewohnt durchdachte Kameraführung, eine aufwendige Lichtsetzung (regelrechte Licht- und Nebelorgien) und viele Zooms. Dennoch ist er technisch nicht ganz so brillant wie BLUTIGE SEIDE oder DER DÄMON UND DIE JUNGFRAU.
Da der Film nie in den deutschen Kinos lief, wurde ihm im Fernsehen eine Synchronisation verpasst, die es hier auch auf die DVD geschafft hat. Es ist wohl jene berüchtigte RTL 2-Synchro, von der es in der ‚Splatting Image‘ Nr. 34 nicht ganz zu Unrecht hieß: „Trauriger Höhepunkt ist der Sprecher von Dr. Alfred Becker, der im Tonfall eines Bekloppten redet aber ansonsten ist die deutsche Syncro als recht gelungen anzusehen,es gibt beweiten schlimmeres.
Auf jedenfall finde ich den Streifen von Bava recht gut und unterhaltsam und wer den Film noch nicht gesehen hat kann ich diese Perle wirklich empfehlen.

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gruss
:mrgreen:
lotte
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Re: Mario Bava´s - Baron Blood (1972)

Beitragvon firetrain » 14. Okt 2010, 01:22

Dann hatte Nicoletta Elmi noch im selben Jahr (also 1972) gleich ihren nächsten Auftritt - diesmal in einem reinrassigen Horrorstreifen von Mario Bava. In knalligem Technicolor ging Maestro Bava nach dem extrem harten, modernen IM BLUTRAUSCH DES SATANS einen grossen Schritt zurück zu seinen Gothic-Wurzeln ala LA FRUSTA E IL CORPO (Übersetzung: DIE PEITSCHE UND DER KÖRPER), der in Deutschland unter dem Namen DER DÄMON UND DIE JUNGFRAU in den Kinos lief (geschnitten, versteht sich - unter anderem ausgerechnet in den Szenen mit den Peitschenhieben, die ja - siehe Titel - eine wichtige Rolle spielen). BARON BLOOD zählt mit Sicherheit nicht zu Bavas ganz grossen Meisterwerken wie zum Beispiel LA MASCHERA DEL DEMONIO (DIE STUNDE, WENN DRACULA KOMMT), und dennoch ist er vergleichbaren Streifen weit überlegen - besonders die erste Hälfte von BARON BLOOD hat viele spannende Gänsehautszenen und grossartige Locations wie das unheimliche Schloss. Und da die Moneten für den Film aus Österreich kamen, konnte Alfred Leone (nicht verwandt mit Sergio Leone!) den sympathischen Bava davon überzeugen, sein geliebtes Italien ausnahmsweise mal zu verlassen. Alfred Leone besuchte zusammen mit Bava mehrere Schlösser bis sie schliesslich das passende gefunden hatten.

"ES WAR EIN HERRLICHES SCHLOSS, ETWA 20 KILOMETER VON WIEN ENTFERNT, DAS DEN NAMEN KORNEBERG TRUG. ES WAR NICHT NUR ALS SETTING FABELHAFT GEEIGNET, SONDERN AUCH VON OBEN BIS UNTEN MIT ANTIQUITÄTEN VOLLGESTOPFT", erinnerte sich Leone in einem Interview.

Zuerst versuchte der findige Produzent Leone Horrorkultstar Vincent Price an Bord zu holen, doch der hatte schon einen Flop mit Bava gedreht (DR. GOLDFOOT AND THE GIRLBOMBS) und sagte schliesslich ab. Dann fragte man Ray Milland, der gewollt hätte, aber nicht verreisen konnte (Milland spielte im Entstehungsjahr von BARON BLOOD, also 1972, übrigens in dem unglaublichen Trashfilm THE THING WITH TWO HEADS die Hauptrolle, den man als Doppelpack zusammen mit THE INCREDIBLE TWO-HEADED TRANSPLANT erwerben kann).
Schliesslich bekam man dann Joseph Cotton - schon leicht abgetakelt natürlich. Zumindest hatte er mit LADY FRANKENSTEIN schon in einem ziemlich ulkigen Italo-Horrortrash von Mel Welles mitgemacht, in dem auch Herbert NONSTOP NONSENS Fux seine seltsame Visage in die Kameras hielt. Jedenfalls wäre mir der göttliche Vincent Price lieber gewesen als Joseph Cotton - tja, bekanntlich kann man nicht alles haben...
Dafür gibt es ja die bezaubernde Elke Sommer zu bestaunen, die wirklich sensationell sexy ausschaut in BARON BLOOD - die ist schon 'ne Augenweide gewesen damals, die gute Elke!

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Foto: Elke Sommer als Scream Queen in BARON BLOOD

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Foto: LADY FRANKENSTEIN mit Joseph Cotton

Elke Sommer und Mario Bava waren sich übrigens so sympathisch, das sie noch einen weiteren Horrorhit drehen sollten: LISA AND THE DEVIL aka DER TEUFLISCHE, der wie BARON BLOOD beim Label E.M.S. in der MARIO BAVA-COLLECTION erschienen ist.

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Foto: Deutsche DVD vom "Blutbaron"

Mario Bava dürfte zudem der einzige Regisseur sein, der nicht nur mit seinen Budgets auskam, sondern am Ende des Drehs meistens noch viel Geld hätte verballern können. Das Budget für DIABOLIK lag zum Beispiel bei 2 Millionen Dollar, und Bava benötigte letztendlich nur 500, 000 Dollar! Das ist schon einmalig - der Traum eines jeden Produzenten...

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Foto: Bavas DIABOLIK

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Foto: Rada Rassimov im Italowestern

Unter den Darstellern fällt noch Rada Rassimov als Medium auf, die die leibliche Schwester von Ivan Rassimov ist, wenn mich nicht alles täuscht. Nicoletta Elmi hat dafür einen grossen Auftritt als sie durch die labyrinthartigen Gärten des Schlosses läuft. Eine wirklich fantastische und unheimliche Sequenz!

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Foto: Nicoletta in den finsteren Gärten des Schlosses
(Eins meiner absoluten Lieblingsfotos/Szenen mit Elmi!)

BARON BLOOD ist eigentlich ein Brückenschlag zwischen altmodischem Gothic-Horror/Vampirthematik und der bunten beatigen Gegenwart des Jahres 1972. Jedenfalls sorgt eine Papierrolle, die von Elke laut verlesen wird, für die Auferstehung des Blutbarons, der sich schnurstracks aufmacht, die Bewohner der Schlossumgebung zu meucheln. Doch bevor er das tut, geht er noch mal schnell zum Arzt, um sein verwestes Gesicht begutachten zu lassen! Naja, den Doktor legt er dann um. Danach sieht man den Telefonhörer des toten Arztes baumeln - ein Wink von Mario Bava auf seinen eigenen kultigen Episodenhorrorstreifen namens DIE DREI GESICHTER DER FURCHT, denn in der ersten Geschichte TELEFON kann man ebenfalls einen Telefonhörer nach einem Mord baumeln sehen. Wer jetzt glaubt, das ich von Mario Bavas Werken besessen bin, der hat vollkommen Recht! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Ich mag den Streifen sehr, denn auch Luciano Pigozzi als Faktotum ist mit von der grusligen Partie. Auch eventuell ein Kandidat für die STARS OF EXPLOITATION!
Der italienische Original-Score ist von Stelvio Cipriani und ziemlich jazzlastig - für den amerikanischen Markt wurde Lex Baxter beauftragt, einen mehr gespenstischen Score zu komponieren. Beides klingt passend, obwohl ich Cipriani dann doch bevorzugen würde, wenn ich mich entscheiden müsste - das kann man übrigens wunderbar nachvollziehen, in dem man bei der deutschen E.M.S.-DVD zwischen den Tonkanälen hin und her schaltet!

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Foto: Lex Baxter-Score für BARON BLOOD
LA MORTE ACCAREZZA A MEZZANOTTE!
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Re: Baron Blood - Mario Bava (1972)

Beitragvon buxtebrawler » 21. Dez 2010, 15:03

1972 ließ sich Regisseur Mario Bava vom Produzenten des Films überreden, für „Baron Blood“ ausnahmsweise einmal Italien zu verlassen und im benachbarten Österreich zu drehen, wo sich die passenden Örtlichkeiten mit alten Schlössern etc. befinden. Der mit Elke Sommer als „Scream Queen“ und Joseph Cotton besetzte Streifen kann zu den in den 1970ern kurzzeitig populären Gothic-/Gegenwart-Crossover-Filmen gezählt werden, denn im Heute des Jahres 1972 wird ein blutrünstiger Baron in seinem alten Schloss zum Leben wiedererweckt und hinterlässt eine blutige Spur. Außerdem erinnert er über weite Strecken von seiner Machart her stark an einen Slasher, ein Genre, für das Bava nur ein Jahr zuvor mit „Bay Of Blood“ einen wichtigen Grundstein legte. Wie auch dort hat etwas Humor Einzug in Bavas Werk erhalten, „Baron Blood“ nimmt sich offensichtlich nicht ganz bierernst. Eine alberne Komödie wurde dieser Film aber keinesfalls, denn die Maske des verbrannten Baronen wirkt angenehm gruselig und die Morde sind zwar grafisch nicht immer sonderlich explizit ausgefallen, haben es aber trotzdem in sich. Stellenweise scheint Bava sich selbst zu zitieren, beispielsweise beim von Innen spitzgezackten Sargdeckel, der einem Delinquenten durch den Körper gejagt wird und unweigerlich an „Die Hexe des Grafen Dracula“ erinnert. Auch die kleine Nicoletta Elmi trägt mit ihrer Nebenrolle zum Gruselfaktor bei und hat ein paar starke Szenen. Bavas Kameraarbeit erscheint mir diesmal weniger poetisch und künstlerisch als in seinen reinrassigen Gothic-Filmen, erfreut das Auge des Betrachters aber wieder mit einigen ausgefallenen Perspektiven und schön-unheimlichen Bildern. Kurioserweise machen sich die Protagonisten zunächst einmal Sorgen um den Gesundheitszustands des Barons, doch irgendwann erkennen auch sie endlich die Gefahr und ziehen gar ein Medium hinzu, dessen Auftritte wohl ebenfalls zu den stärksten Momenten des Films zählen dürften. Atmosphärisch hätte man aus „Baron Blood“ sicherlich mehr herausholen können, der phasenweise wenig zielgerichtet wirkt und zugunsten der Zeitepoche, in der er spielt sowie der bereits angesprochenen leicht parodistischen Züge etwas unter seinen Möglichkeiten zurückbleibt, nichtsdestotrotz aber zweifelsfrei zu den interessanten Vertretern des europäischen Horrorfilms gezählt werden muss. Leider ist die nachträglich angefertigte deutsche Synchronisation offensichtlich eher kostengünstiger Natur und nicht jeder Sprecher sorgfältig und passend ausgewählt worden, aber sei’s drum.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Baron Blood - Mario Bava (1972)

Beitragvon Nello Pazzafini » 21. Dez 2010, 20:52

Schöner, stimmiger Film, hat mich immer wieder gut unterhalten, die e-m-s dvd ist einfach nur zu empfehlen!

Übrigens, das ganze ist gedreht auf der Burg Kreuzenstein gleich bei Wien, leicht erreichbar mit der S-Bahn, sieht auch noch alles so aus wie damals. Das beste ist, ich bin mit dem Sohn des Besitzers in die Volksschule gegangen....hätt ich das damals gewusst........Sachen gibts :)
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Re: Baron Blood - Mario Bava (1972)

Beitragvon dr. freudstein » 21. Dez 2010, 20:54

Ach, die Söhne...ja, Besuch des Schlosses kann man ja verbinden beim nächsten deliria Treffen ;)
wenn genug zeit bleibt....
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Re: Baron Blood - Mario Bava (1972)

Beitragvon Nello Pazzafini » 21. Dez 2010, 21:05

dr. freudstein hat geschrieben:Ach, die Söhne...ja, Besuch des Schlosses kann man ja verbinden beim nächsten deliria Treffen ;)
wenn genug zeit bleibt....


alles ist möglich dottore! :)
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Re: Baron Blood - Mario Bava (1972)

Beitragvon Operazione Bianchi » 21. Dez 2010, 21:16

Nello Pazzafini hat geschrieben:
Übrigens, das ganze ist gedreht auf der Burg Kreuzenstein gleich bei Wien, leicht erreichbar mit der S-Bahn, sieht auch noch alles so aus wie damals. Das beste ist, ich bin mit dem Sohn des Besitzers in die Volksschule gegangen....hätt ich das damals gewusst........Sachen gibts :)


Auch bekannt aus "Im Schloss der blutigen Begierde " ... ;)
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Re: Baron Blood - Mario Bava (1972)

Beitragvon AL NORTHON » 22. Dez 2010, 14:56

...der bei SILWA erschienen ist und den es immer noch nicht auf DVD gibt.
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Re: Baron Blood - Mario Bava (1972)

Beitragvon Arkadin » 22. Dez 2010, 16:10

Oh, "Im Schloss der blutigen Begierde" ist ein sehr netter Film vom Adrian "Mein misratener Sohn hat Big Brother moderiert" Hoven. Nachdem ich jetzt weiß, dass der im selben begierigen Schloss spielt wie der blutige Baron, bietet sich das ja direkt als Double-Feature an. :)
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Re: Baron Blood - Mario Bava (1972)

Beitragvon Ringo aka Angelface » 23. Dez 2010, 17:38

Tja, Burg Kreuzenstein wurde erst im 19 Jahrhundert von einem durchgeknallten Millonär erbaut und ist für alle Wiener Kinder ein Schulausflugsziel :P Inklusive Waffen- und Folterkammer :mrgreen:

Baron Blood ist einer meiner Lieblingsbavas, gute Darsteller, interssante Geschichte, brillante Kamera und die tolle, bekannte Location :thup: Bin nach Sichtung des Films gleich wieder hingefahren, noch da :prost:
Vielleicht wirklich ein Deliria-Treffen wert?
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