Nackt über Leichen - Lucio Fulci (1969)

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Re: Nackt über Leichen - Lucio Fulci (1969)

Beitragvon Arkadin » 23. Mär 2016, 09:08

Il Grande Racket hat geschrieben:Edit: Wer noch was lustiges zu Una sull'altra lesen möchte, sollte sich mal das Kurz-Review von Frank Trebbin zum Film geben. Ich möchte mal wissen, was der für'n Kraut geraucht hat... :lol:

http://www.ofdb.de/view.php?page=trebbi ... rid=501226


:palm: Wenn man bedenkt welche Autorität Trebbin in Prä-Internet-Zeiten war und jetzt seine Texte liest, dann passt da was nicht zusammen.
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Re: Nackt über Leichen - Lucio Fulci (1969)

Beitragvon Adalmar » 23. Mär 2016, 09:18

"spekulatives ... Serienprodukt" klingt wie beim katholischen Filmdienst abgeschrieben.
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Re: Nackt über Leichen - Lucio Fulci (1969)

Beitragvon jogiwan » 23. Mär 2016, 09:29

Adalmar hat geschrieben:"spekulatives ... Serienprodukt" klingt wie beim katholischen Filmdienst abgeschrieben.


eine weitere Gemeinsamkeit zwischen Katholischen Filmdienst und Herrn Trebbin ist ja die Tatsasche, dass hemmungslos gespoilert wird, wenn sich ihrer Meinung nach der Film nicht lohnt...
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Re: Nackt über Leichen - Lucio Fulci (1969)

Beitragvon Pippolino » 22. Mär 2017, 22:44

"Nackt über Leichen" ist ein perfekter Einstieg, um Giallo-Neulinge auch die anderen Seiten des Genres zu zeigen. Was mir hier aber nicht gefallen hat, ist der Handlungsort. Ich brauche die italienische Landschaften.
Auf der DVD hätte ich mir gerne noch einen Audiokommentar oder eine Erklärung von Herrn Stiglegger gewünscht.
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Re: Nackt über Leichen - Lucio Fulci (1969)

Beitragvon ugo-piazza » 5. Jun 2017, 21:10

"Nackt über/unter/neben Leichen" hab ich ja zuletzt vor bestimmt 10 Jahren noch von VHS gesehen, und so erwies sich das Wiedersehen als freudiges Ereignis, bei dem Lutschi Flutschi erneut zeigte, was für gute Filme er ablieferte, bevor er zum Splatter-Papst mutierte.

NuL gewinnt neben seiner Darstellern natürlich durch die Tatsache, dass hier tatsächlich vor Ort in San Francisco gedreht wurde. Positiv ist natürlich auch zu erwähnen, dass der Film zunächst voll in die Erotikkiste greift (gepriesen sei Marisa Mell!), um dann aufgrund eines wahrhaft teuflischen Plans zum Gefängnisdrama zu mutieren. Die Auflösung wirkt dabei etwas aufgesetzt, aber sei's drum. Dieser Film ist wiederholtes Ansehen wert!

Ach ja, Helm erst absetzen, wenn das Motorrad zum Stillstand gekommen ist. :mrgreen:

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Moin, George! ;)

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Re: Nackt über Leichen - Lucio Fulci (1969)

Beitragvon jogiwan » 22. Mai 2018, 06:21

jogiwan hat geschrieben:Gestern erstmalig auf Deutsch gesichtet ist und bleibt „Nackt über Leichen“ einfach ein wunderbar in Szene gesetzter Streifen über ein Mordkomplott, dass einen jungen Arzt geradewegs in die Todeszelle von St. Quentin bringt. Wer Lucio Fulci nur von seinen späteren Werken her kennt und sein Schaffen auf diese Werke reduziert, wird hier sein blaues Wunder erleben. Mit unaufgeregter Erzählweise und viel Erotik glänzt der Streifen vor allem auf der visuellen Ebene und präsentiert auch seinen Handlungsort San Francisco als sehr hübsches Plätzchen. Inhaltlich ist es ja relativ lange nicht klar, in welche Richtung der Streifen überhaupt geht und das Netz um den charismatischen Jean Sorel zieht sich immer weiter zusammen. Bis dieser jedoch ahnt, welche Kräfte sich gegen ihn verschworen haben ist es auch schon zu spät und die Auflösung lässt sich auch kaum vorhersagen. Bis zu packenden Herzschlag-Finale gibt es neben dem jazzigen Soundtrack von Riz Ortolani aber ja noch auch eine wunderbare Marisa Mell mit ihrer einzigartigen Ausstrahlung und eine nicht minder aparte Elsa Martinelli zu bewundern und machen „Nackt über Leichen“ zu einem Rundum-Gesamtvergnügen (nicht nur) für den Italo-Fan.

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Und gestern in der Streifen schon wieder im Player gelandet und neuerlich die Begeisterung groß. Hier spielt Lucio Fulci ja geschickt mit dem Emotionen des Zuschauers und irgendwie biegt alle 15 Minuten eine hübsche Überraschung um die Ecke. Interessant sind auch, der kleine CSI-Ausflung und die Tatsache, dass die Auflösung der ganzen Intrigen-Sause ja relativ früh erfolgt, aber der Film dann dennoch nicht an Spannung verliert. Me likey!
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Re: Nackt über Leichen - Lucio Fulci (1969)

Beitragvon jogiwan » 2. Jul 2018, 17:08

Besucht man schon mal Westküste der Vereinigten Staaten darf eine Visite nach San Francisco ja natürlich nicht fehlen und die „mittelgroße Weltstadt“ (Zitat: Wikipedia) am Pazifik präsentiert sich für Europäer ja auch überraschend wenig amerikanisch bzw. eher sehr europäisch geprägt. Statt der unüberschaubaren Weitläufigkeit sonstiger US-Städte dominieren hier ein kompaktes Stadtzentrum, steile Hügel und ein Straßennetz, das keine Rücksicht darauf nimmt und vor allem sehr viel Kunst und Kultur. Auch sonst erinnert San Francisco nicht so sehr an andere US-Städte und hier dominieren eher Coffee-Shops und Weinlokale anstelle von Burgerläden und Diner, Umweltschutz statt Energieverschwendung und auch politisch und gesellschaftlich gibt man sich hier betont liberal, aufgeschlossen und weltoffen.

Dem Italo- Filmfan fällt bei San Francisco aber natürlich auch sofort Lucio Fulcis Giallo „Nackt über Leichen“ ein, der zwischen Dezember 1968 und Jänner 1969 zum Großteil in der wunderhübschen Stadt und seinen Straßen gedreht wurde. Zwar hat sich in fünfzig Jahren natürlich viel verändert, aber viele der Locations haben sich zu unserem Glück den seinerzeitigen Charme bewahrt und so haben wir die Gunst der Stunde und drei sommerliche Tage dazu genutzt uns auf die Spuren von Dr. George Dumurrier (Jean Sorel) und seine amourösen Abenteuern mit Marisa Mell und Elsa Martinelli und dessen Bruder Alberto de Mendoza zu begeben, die den unschuldigen Kardiologen dank einer teuflisch durchgeplanten Intrige ja geradewegs in die Todeszelle des ebenfalls nahe gelegenen Gefängnisses von San Quentin führen.

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Zu Beginn des Streifen führen uns Luftaufnahmen und Title-Credits ja geradewegs zum bekanntesten Wahrzeichen der Stadt und obwohl sich die Golden Gate-Bridge geografisch für den üblicherweise von L.A. anreisenden Touristen eigentlich auf der „Rückseite“ der Stadt befindet, so wird sich kaum jemand einen Besuch und eine Fahrt über die Brücke entgehen lassen. Die meiste Zeit ist die Golden Gate Bridge zwar Wolken-verhangen oder ortsüblich sowieso im Nebel verschwunden, aber wir hatten natürlich Glück mit dem Wetter und die $ 7,50 Gebühr für die Brückenüberfahrt zahlt man als Tourist ja ohnehin meist mit der Leihwagengebühr mit.

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Nach dem Auftakt und dem Helikopter-Flug über die Stadt gibt es einen kurzen Abstecher nach Pebble Beach, das ungefähr 123 Meilen von San Francisco entfernt liegt und sich an der ebenfalls gebührenpflichtigen „17-Mile-Drive“ liegt (https://de.wikipedia.org/wiki/17-Mile_Drive), auf der man auch Attraktionen wie „The Lone Cypress“ und den „Bird Rock“ besichtigen kann. Die vermeintliche Dumurrier-Klinik heißt in Wirklichkeit aber „The Lodge“ (1700 17-Mile Drive, Pebble Beach, CA 93953) und ist ein exklusives Golf-Resort für Gutbetuchte und 2019 auch der Austragungsort der US-Open. Und das Gute an versnobten Golfern ist ja, dass die keine Rucksack-Touristen daran hindern, rotzfrech aufs Areal gehen um irgendwelche Bilder zu machen. Das erste Foto ist der Eingangsbereich des Hotels, auf dem einfach ein anderer Schriftzug befestigt wurde. Die beiden anderen Vergleichshots mit dem in die Lobby spazierenden Alberto de Mendoza auf der Rückseite des Gebäudes entstanden, das sich in den letzten fünfzig Jahren aber nur vom Baumbestand geändert hat. Die Zimmerpreise guckt man sich besser nicht an. (https://www.pebblebeach.com/accommodati ... ble-beach/)

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Weiter geht’s es im Film dann auch gleich mit der nächsten Touri-Attraktion in San Francisco und dem Apartment und Foto-Atelier der Fotografin Jane (Elsa Martinelli), das sich im Film auf der nicht minder bekannten Lombard Street befindet. Der kurvenreiche Abschnitt der Straße wird auf dem Stadtplan auch als „The Crookiest Street“ bezeichnet und gerade bei Amerikanern äußert beliebt. Im 10-Sekunden-Takt schieben sich die Autos gegenseitig die Einbahn- bzw. die paar Kurven hinunter und der Rest macht Fotos davon und genießt den wunderbaren Blick über China-Town Richtung Coit-Tower. Wie wir aber erfahren haben ist dieser Abschnitt aber nach der Vermont Street nur die zweit-kurvenreichste Straße der Stadt und für das europäische Auge sind diese Serpentinen auch nicht ganz so aufregend wie für Amis, für die ja wiederum achtspurige Freeways keine Besonderheiten sind.

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Nach dem kurzen Abschied von Jane am Bahnhof der Southern Pacific Station in der 3rd Street/Townsend Street (der leider nicht mehr existiert bzw. offensichtlich abgerissen wurde) fährt George Dumurrier (Jean Sorel) mit seinem silbernen Flitzer geografisch an einer völlig anderen Seite der Stadt zu der Union 76-Tankstelle in der California Street Nummer 1177 um den Weg nach San Luis Obispo zu erfragen. Die Tankstelle gibt es nicht mehr, dafür sind an dieser erhöhten Stelle und noblen Gegend mit Blick über die Stadt mittlerweile ein paar hochpreisige Hotels und ein Veranstaltungszentrum zu finden. Die Kirche und die restlichen Gebäude im Hintergrund gibt es aber wie man sehen kann immer noch.

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Weiter geht es im Film mit einem Abendessen von George und Jane im „Fishermen’s Grotto“ (2847 Taylor Street, San Francisco) bei dem sie von einem Detektiv der Versicherungsfirma beobachtet werden, ehe George seine Freundin zurücklässt um Monica im Stripclub zu besuchen. Das stadtbekannte Fisch-Restaurant am Fisherman’s Wharf bzw. Hafen der Stadt wurde – wie ich vor Ort erfahren habe - bis auf die hübsche Bar im Erdgeschoß vor Kurzem im Innenbereich völlig renoviert und obwohl der Restaurant-Bereich im ersten Stock am Samstagvormittag eigentlich noch geschlossen war, hat mich die sehr nette Dame am Eingangsbereich natürlich rein gelassen, damit ich dort auch mein Foto von der wunderbaren Aussicht auf die Stadt machen konnte, den auch schon Jean Sorel und Elsa Martinelli vor knapp 50 Jahren zu Meeresfrüchten und fangfrischen Fischteller genießen konnten.

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Schräg gegenüber vom „Fisherman’s Grotto“ befindet sich der Parkplatz und die ehemalige Telefonzelle, von der aus Larry wiederum im späteren Verlauf des Filmes mit Jane telefoniert. Das Gebäude der Fastfood-Kette „Applebees“ mit den einprägsamen Schwüngen und runden Fenstern ist mittlerweile zwar nicht mehr beige und ein Gebäude ist auch dazu gekommen, ansonsten ist bis auf die Telefonzelle noch alles da.

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Als George vom Fisherman’s Grotto vom Fisherman’s Wharf in den Nachtclub fährt, parkt er sein Auto am 425 Broadway, wo sich auch heute noch ein öffentlichen Parkplatz befindet. Das hübsche Neon-Schild ist einem weniger hübschen Reklametafel gewichen und der Torbogen wurde geschliffen, aber wer genau schaut, kann dahinter noch die gleiche „Broadway“-Schild entdecken, dass sich dort auch schon im Jahr 1969 befand.

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Auch der Stripclub “Varni’s Roaring 20’s (807 Montgomery Street) ist in dieser Form nicht mehr existent und an der Stelle befindet sich mittlerweile ein Apartment-Komplex, der nur noch von den Mauern her an den verruchten Nachtclub erinnert, in dem Marisa Mell auf dem Motorrad ihre eindrucksvolle Striptease-Nummer abzieht um George allmählich in den Wahnsinn zu treiben. In der Nähe gibt es zwar noch einen Club namens „Roaring 20’s“ (ohne Varni’s) aber da hatte der grimmig dreinblickende und übellaunige Türsteher ein blaues Auge, sodass ich den dann doch lieber nicht angequatscht habe, ob diese Location etwas mit der anderen zu tun hat bzw. gegebenenfalls noch etwas von den alten Leuchtreklamen vorhanden ist.

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Wenn George mit Monica telefoniert um sich wenig später am Marina Beach Drive zu treffen, so tut er das ebenfalls in der Hafengegend an der Kreuzung Beach Street und Hyde Street, an der sich schräg gegenüber auch eine Endhaltestätte der berühmten Cable-Car-Bahn in Richtung Union Square befindet. Die schwer empfehlenswerte Fahrt mit dem Cable-Car von der Hyde Street nach Union Square kostet 7 Dollar ist übrigens die längste und der drei Linien und wirklich ein unvergessliches, laut ratterndes Erlebnis.

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Wenige Momente später sind wir dann auch schon auf der Marina Green Drive angelangt, wo sich etwas 1 km vom Fisherman’s Wharf entfernt nicht nur der Yacht-Hafen der Stadt, sondern auch ein großer Parkplatz für dessen Besucher befindet. Wenn Marisa Mell mit ihrer Fellkapuze in Nahaufnahme zu sehen ist, erblickt man im Hintergrund schemenhaft die Umrisse von Alcatraz, der berühmten Gefängnisinsel die jedoch bereits Anfang der Sechzigerjahre wegen zu hoher Betriebskosten geschlossen wurde und mittlerweile als Museum und Touristenattraktion dient.

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Später überschlagen sich ja die Ereignisse und als Jane und Larry sich treffen um sich über ein verschwundenes Model zu unterhalten, ist dieser gerade mit einem Foto-Shooting im „Japanese Tea Garden“ (75 Hagiwara Tea Garden Drive) beschäftigt, der sich im Golden Gate Park als Naherholungsgebiet am östlichen Rand der Stadt befindet. Den Tee-Garten gibt es immer noch und ist ein hübscher Park im Park, der mit 9 Dollar Eintritt zu besuchen ist. Den Punkt, an dem die Kamera seinerzeit positioniert wurde, haben wir auch gefunden, allerdings ist der Baum rechts die letzten 50 Jahren in die für den perfekten Vergleichsshot ungünstigste Richtung gewachsen, sodass ich meine Aufnahmen von einem geringfügig abweichenden Punkt des Parks machen musste.

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Auch „The Conservatory of Flowers“ gibt es immer noch und befindet sich in frischem Weiß ebenfalls im Golden Gate Park bzw. ist ungefähr einen Kilometer vom japanischen Tee-Garten entfernt auch für jeden interessierten Besucher ganz einfach zu finden. Wer Zeit und Muße hat, kann sich in dessen Inneren auch die Botanik-Ausstellung anschauen.

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Der Abschluss unseres Drehorte-Vergleichs führt uns dann noch in den “Financial District” bzw. in das finanzielle Zentrum und Herzen der Stadt, an dem sich die Geschäftsräumlichkeiten der Versicherung „Royal Insurance Company“ befinden. Das Gebäude mit der Inschrift gibt es immer noch, allerdings wurde das wohl mittlerweile zu einem Wohn- und Bürokomplex umfunktioniert und hier ist auch keine Versicherung mehr untergebracht, die Detektive auf ihre Begünstigte von Lebensversicherungen hetzt. Samstags in der Früh war da auch wenig los und bis auf die schwindelfreien Fensterputzer gegenüber noch kaum jemand auf der Straße unterwegs.

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Alles in allem wieder eine schöne und abwechslungsreiche Schnitzeljagd quer durch ganz Sanz Francisco, die uns in den drei Tagen und dem sommerlichen Wochenende bei Traumwetter viel Spaß bereitet hat. Schön auf diese Weise eine Stadt kennenzulernen und es ist auch immer wieder sympathisch zu sehen und zu erleben, wie hilfsbereit und zuvorkommend die Menschen sind, wenn es bei einem Location-Vergleich darum geht, bestimmte Punkte zu finden, oder auch mal kurz wohin zu huschen um rasch ein Foto zu machen, wo man eigentlich gar nicht hindürfte. Danke an dieser Stelle auch an die unbekannte Person, die auf der IMDB zahlreiche Locations mit der jeweiligen Adresse eingetragen hat, die uns das Auffinden der Plätze maßgeblich erleichtert hat. „Nackt über Leichen“ mochte ich ja vorher schon sehr gerne, aber in Zukunft wird mich Fulcis Streifen ja nebenher auch noch jedes Mal an ein tolles Wochenende und einen noch tolleren Urlaub erinnern.
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Re: Nackt über Leichen - Lucio Fulci (1969)

Beitragvon sergio petroni » 2. Jul 2018, 21:27

Absolut erste Sahne jogi!
Was für ein Wahnsinnsaufwand, der aber erstens offenbar Spaß gemacht hat und zweitens überaus lohnenswert für den Leser bzw. Fan des Films ist!
:verbeug:
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: Nackt über Leichen - Lucio Fulci (1969)

Beitragvon Adalmar » 2. Jul 2018, 23:15

Wie auch deine früheren Drehortbesuche eine Top-Arbeit, die mich mit Staunen erfüllt und ein hammermäßiger Beitrag zu diesem Forum ist! Macht ebenso Lust auf eine Neusichtung des Films als auch auf einen San-Francisco-Besuch!
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Re: Nackt über Leichen - Lucio Fulci (1969)

Beitragvon italostrikesback » 2. Jul 2018, 23:23

jogiwan hat geschrieben:Alles in allem wieder eine schöne und abwechslungsreiche Schnitzeljagd quer durch ganz Sanz Francisco, die uns in den drei Tagen und dem sommerlichen Wochenende bei Traumwetter viel Spaß bereitet hat. Schön auf diese Weise eine Stadt kennenzulernen und es ist auch immer wieder sympathisch zu sehen und zu erleben, wie hilfsbereit und zuvorkommend die Menschen sind, wenn es bei einem Location-Vergleich darum geht, bestimmte Punkte zu finden, oder auch mal kurz wohin zu huschen um rasch ein Foto zu machen, wo man eigentlich gar nicht hindürfte. Danke an dieser Stelle auch an die unbekannte Person, die auf der IMDB zahlreiche Locations mit der jeweiligen Adresse eingetragen hat, die uns das Auffinden der Plätze maßgeblich erleichtert hat. „Nackt über Leichen“ mochte ich ja vorher schon sehr gerne, aber in Zukunft wird mich Fulcis Streifen ja nebenher auch noch jedes Mal an ein tolles Wochenende und einen noch tolleren Urlaub erinnern.


Super Bilder!


Ziemlich ähnlich habe ich es vor langer Zeit in Los Angeles mit ein paar Locations aus Brian De Palma`s "Body Double/Der Tod kommt zweimal" gemacht. Das war damals aber wesentlich schwieriger, weil es noch die Vor Internet Zeit war.

In San Francisco hatte ich rein zufällig das Hotel für meine Übernachtungen erwischt, welches Drehort für die Eröffnungsszene in Dirty Harry war, mit dem Swimming Pool auf den Dach.

Im letzten Jahr war ich in New York und merkwürdigerweise dachte ich während des gesamten Aufenthalts nicht einmal an Drehorte mir bekannter Filme. Womöglich weil ich ständig irgendwie beschäftigt war.
Erst jetzt so langsam fallen mir bei in New York spielenden Filmen die Locations auf, bei denen ich überall war aber als ich dort war dachte ich überhaupt nicht dran. Merkwürdig.
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