Der Killer von Wien - Sergio Martino (1971)

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Re: Der Killer von Wien - Sergio Martino (1971)

Beitragvon untot » 20. Okt 2015, 00:17

Hihihi, Kohlrabi!

Aber wäre wirklich ein klasse Vortrag gewesen Salvatore, toller Text und ja, ich werde bis an mein Lebensende, was hoffentlich noch hundert Jahre in der Zukunft liegt, bei jedem Kohlrabi den ich sehe an diesen herrlichen Film denken müssen. :mrgreen:
Mission mehr als erfüllt. :thup:

Purgschi, langweilig ist der Film zu keiner Zeit, aber vielleicht solltest Du Dir doch nochmal die uncut Version reinziehen, die ist dann doch stimmiger ....
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Re: Der Killer von Wien - Sergio Martino (1971)

Beitragvon karlAbundzu » 20. Okt 2015, 09:07

@salvator: Wieder mal ein super Text, und in seiner Analyse der Anfangsszene auch sehr sehr schlüssig. Diese Verbindung zwischen Ton, Text und Kamera als grundlegend erklrend für das Genre ist schön und nachvollziehbar dargelegt. Das einzige, was für mich anders zu diskutieren ist, ist die Charakterisierung der Julie Wardh.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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Re: Der Killer von Wien - Sergio Martino (1971)

Beitragvon jogiwan » 20. Okt 2015, 17:47

untot hat geschrieben:ich werde bis an mein Lebensende, was hoffentlich noch hundert Jahre in der Zukunft liegt, bei jedem Kohlrabi den ich sehe an diesen herrlichen Film denken müssen. :mrgreen:
Mission mehr als erfüllt. :thup:


Rate mal, wer noch... ;)

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Re: Der Killer von Wien - Sergio Martino (1971)

Beitragvon buxtebrawler » 20. Okt 2015, 18:00

jogiwan hat geschrieben:Bild


Fast so hübsch wie Edwige :knutsch:
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Der Killer von Wien - Sergio Martino (1971)

Beitragvon Salvatore Baccaro » 20. Okt 2015, 23:19

karlAbundzu hat geschrieben:@salvator: Wieder mal ein super Text, und in seiner Analyse der Anfangsszene auch sehr sehr schlüssig. Diese Verbindung zwischen Ton, Text und Kamera als grundlegend erklrend für das Genre ist schön und nachvollziehbar dargelegt. Das einzige, was für mich anders zu diskutieren ist, ist die Charakterisierung der Julie Wardh.


Lieben Dank Dir! Daraus schließe ich, dass Du Frau Wardh als wesentlich selbstbestimmter interpretieren würdest als ich das getan habe?

jogiwan hat geschrieben:
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Hahahahahaha! Ihr seid doch allesamt verrückt! :D
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Re: Der Killer von Wien - Sergio Martino (1971)

Beitragvon sergio petroni » 21. Okt 2015, 06:18

Wie immer klasse Analyse Salvatore, unterhaltsam, spaßig und stimmig.
Aber nicht, daß Du in Zukunft auf den Kohlrabi reduziert wirst!? :kicher:
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: Der Killer von Wien - Sergio Martino (1971)

Beitragvon karlAbundzu » 21. Okt 2015, 08:02

Salvatore Baccaro hat geschrieben:Daraus schließe ich, dass Du Frau Wardh als wesentlich selbstbestimmter interpretieren würdest als ich das getan habe?

Jein. Ich glaube, sie ist sich der fremdbestimmtheit oft bewußt und benutzt sie. Oder besser: Läßt sich unter ihren Bedingungen drauf ein.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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Re: Der Killer von Wien - Sergio Martino (1971)

Beitragvon Asa Vajda » 23. Okt 2015, 17:18

karlAbundzu hat geschrieben:
Salvatore Baccaro hat geschrieben:Daraus schließe ich, dass Du Frau Wardh als wesentlich selbstbestimmter interpretieren würdest als ich das getan habe?

Jein. Ich glaube, sie ist sich der fremdbestimmtheit oft bewußt und benutzt sie. Oder besser: Läßt sich unter ihren Bedingungen drauf ein.


Eine interessante Frage. Für mich bleibt die Charakterisierung von Julie Wardh zu sehr an der Oberfläche, als dass ich mir ein abschließendes Urteil darüber erlauben würde. Aber eben rein oberflächlich betrachtet wirkt sie auf mich sehr abhängig und devot, gefallsüchtig und unselbständig.
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Re: Der Killer von Wien - Sergio Martino (1971)

Beitragvon Reinifilm » 25. Nov 2015, 09:23

Asa Vajda hat geschrieben:
karlAbundzu hat geschrieben:
Salvatore Baccaro hat geschrieben:Daraus schließe ich, dass Du Frau Wardh als wesentlich selbstbestimmter interpretieren würdest als ich das getan habe?

Jein. Ich glaube, sie ist sich der fremdbestimmtheit oft bewußt und benutzt sie. Oder besser: Läßt sich unter ihren Bedingungen drauf ein.


Eine interessante Frage. Für mich bleibt die Charakterisierung von Julie Wardh zu sehr an der Oberfläche, als dass ich mir ein abschließendes Urteil darüber erlauben würde. Aber eben rein oberflächlich betrachtet wirkt sie auf mich sehr abhängig und devot, gefallsüchtig und unselbständig.


Oder, um mal meine Freundin zu zitieren "Dumm wie Scheiße... Brot will ich nicht sagen, dass würde jedes Brot nur beleidigen." :kicher:
(generell kam der "Killer von Wien" bei ihr nicht so richtig gut an...)
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Re: Der Killer von Wien - Sergio Martino (1971)

Beitragvon Il Grande Racket » 17. Apr 2016, 01:50

Ja, wahrhaft ein essentieller Giallo, schwarze Handschuhe, Rasiermesser, haufenweise hübsche Opfer, eine nackte Edwige und einen durchtriebenen Plot, alles an Bord, was einen guten Giallo ausmacht. Kein Meisterwerk, dafür ist er letzten Endes zu vorhersehbar, spätestens dann, wenn der Serienmörder "entlarvt" (möchte ja nicht spoilern) wird. Aber ein wirklich guter Genre-Beitrag auf jeden Fall. 7,5/10
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