The Strange Colour Of Your Body's Tears - Cattet, Forzani

Moderator: jogiwan

Re: The Strange Colour Of Your Body's Tears - Cattet, Forzani

Beitragvon karlAbundzu » 12. Dez 2015, 18:13

Arthousiger Film mit beiden Füßen im Giallo, oder eher im Argento Suspiria/Inferno Ecke. Score von Morricone und Nicolai gut zusammengesammelt. Schauspieler prima. Farben , Kamera , alles optitopti. Gute Story, wenn sie auch immer eher angedeutet ist, ansonsten wird eher assoziativ erzählt. BEEINDRUCKEND!
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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Re: The Strange Colour Of Your Body's Tears - Cattet, Forzani

Beitragvon Arkadin » 15. Dez 2015, 15:20

Bei "Amer" war ich ja zwiegespalten. Wirkte der Film auf mich doch mehr wie das Musikvideo zu dem tollen, geklauten Score. Sehr schön anzusehen, einige gute Momente - aber insgesamt liess mich "Amer" doch recht kalt.

"Rote Tränen" wirkt in sich geschlossener, konsequenter und nutzt die Musik meiner Meinung nach aus stimmiger. Ich fühlte mich sehr tief in den Film, in die Bilder, die Stimmung, das Haus hineingezogen. Und auch, wenn ich nicht schlüssig erklären kann, was da geschieht, hat mich der Film weitaus mehr auf eine finstere, mysteriöse, erotische, erschreckende Reise mitgenommen, als es "Amer" tat.
Früher war mehr Lametta
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Re: The Strange Colour Of Your Body's Tears - Cattet, Forzani

Beitragvon McBrewer » 20. Mai 2018, 13:38

Leider gehöre ich wohl auch zu den Menschen, die The Strange Colour Of Your Body's Tears nicht so recht greifen können. Natürlich. die Bilder sind fantastisch, der Schnitt atemberaubend, die Darsteller durch die Bank passend besetzt, der Soundtrack perfekt eingesetzt (läuft, stoppt in der Szene, läuft weiter, toll gemacht) Aber spätestens nach der Hälfte habe ich vollkommen den faden sprich den Überblick verloren und dann schaut man "nur noch" zu, am statt dabei zu sein. was eigentlich schade ist & dem Film auch nicht gerecht. Aber ich kam da leider nicht hinein (ganz anders ja damals bei AMER, aber selbst den würde ich heute nochmal einer Neusichtung unterziehen)
Das Problem ist wohl, bei einem großen Teil der Neo-Gialli (also in der Art) The Strange Colour, Amer, Francesca (die mir bisher bekannt sind), das sie ausgefeilte Dialogregie vermissen & ganz auf die Optik & den Sound setzen, andere dagegen (z.B. Marshalls MASKS) mit einer Story glänzen, das Setting & das Handwerkliche aber arg vernachlässigen.
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