Santini's Pensione Paula

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Moderator: jogiwan

Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon Santini » 23. Dez 2011, 01:09

Derrick Folge 150: Anruf in der Nacht:

Sehr mühsame Ermittlungen für Derrick und Klein, denn alle als Tatverdächtige in Frage kommenden stehen in familiärer Bindung mit dem Opfer, und über allem liegt ein Mantel des Schweigens...

Es wird uns also akribische Ermittlungsarbeit geboten.


Aalglatt, eiskalt und berechnend. Thomas Fritsch betreibt ein Reisebüro der "besonderen Art":

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untot hat geschrieben:Paul Mutter (Enrico Paulista)


:nixda: :opa:

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Niemand geringeren als den Eidgenossen Paul Muller (bekannt aus unzähligen Euro-Produktionen, u. A. auch viel mit Jess Franco) sehen wir in einer kleinen, markanten Nebenrolle als Drogenbaron aus Rio de Schanähroh.

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Und natürlich erkennen wir alle Till Topf, der damals die Hauptrolle in dem sehr umstrittenen TV-Mehrteiler "Tod eines Schülers" (1981) spielte. ;)

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Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon Santini » 1. Jan 2012, 01:18

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(Japan, 2005, Renpei Tsukamoto)

"Eine Serie grausamer Todesfälle versetzt Tokio in Angst und Schrecken. Die Opfer erfahren über das Handy, von ihrem bevorstehenden gewaltsamen Ende. Auch Kyoko erhält die mysteriöse Todesbotschaft. Die Nachricht führt sie und ihren Freund nach Taiwan. Dort kommen die beiden einem äußerst grausamen Mord an einem jungen Mädchen auf die Spur..."

Ein weiterer Beitrag aus der scheinbar endlosen Schleife asiatischer Geister-Filme.
Wie gewöhnlich, wurde alles handwerklich sauber und solide inszeniert.
Natürlich gibt es einige scary Moments und zum Finale hin mehrere Plot twists.
Alles in allem guter Durchschnitt - nicht mehr und nicht weniger.
Ich denke, auf der nach oben offenen Suspense-Skala geht in einigen anderen Asia-Gruslern noch etwas mehr als hier. ;)
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Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon Santini » 1. Jan 2012, 23:37

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(Italien 1971, Demofilo Fidani)

"Hagen (Klaus Kinski), Anführer einer Horde brutaler Banditen, versetzt die Bewohner von New Mexico regelmäßig in Angst und Schrecken. Als bei einem Überfall auf die Ranch der reichen Hamiltons sein Bruder ums Leben kommt, schwört Hagen blutige Rache - und lässt seinen Schergen Tamayo (Jack Betts) in einer Vergeltungsaktion die komplette Hamilton-Familie ausrotten. Nur einer überlebt das Massaker: George (Jeff Cameron), jüngster Spross der Familie, der bei der Armee stationiert ist. Unter dem Decknamen "Nevada Kid" macht sich der letzte der Hamiltons auf die gnadenfreie Jagd nach den Mördern seiner Familie."


Kinski's Auftritte, vor allem der Auftakt, sind großes Kino.
Jeff Cameron als "Nevada Kid" vermag den Film nicht ansatzweise zu tragen.
Zum Glück hat man ihm den stets markanten und immer zuverlässigen Gordon Mitchell an die Seite gestellt.

Immerhin hatte die Crew eine kurze Anreise zum Set, da 40KM außerhalb Roms gedreht wurde.

Trotz genialem Klaus Kinksi ("Adios Companero!" *Wumm!* 8-) :kicher: ) sieht dieser Film gegen seine Konkurrenz aus dem eigenen Lande ziemlich blass aus.

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Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon Santini » 4. Jan 2012, 00:55

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(Italien / Deutschland 1969, Antonio Margheriti)

"Eine Gruppe von fünf gut betuchten Londonern um den Geschäftsmann Barrett sieht sich während eines nächtlichen Sturms gezwungen, in einem abgelegenen Landhaus Unterschlupf zu suchen. Der nette Gastgeber Uriath bringt sie dazu, an einer spiritistischen Sitzung teilzunehmen, bei der seine Mutter als Medium fungiert. Das für Barrett und seine Begleiter wenig erfreuliche Thema: der mysteriöse Tod von Barretts Verwandtem Richard Wright, durch den Barrett zu seinem Vermögen kam..."

Antonio Margheriti dirigiert ein stimmungsvolles Cast, einige der Darsteller wurden eindrucksvoll entgegen ihren sonstigen Rollen besetzt, durch einen sehr eigenständigen ("eigenwilligen") Film, der fast ausschließlich im Dunkeln spielt, und sich einer genauen Genre-Zuordnung (der es auch nicht bedarft) entzieht.

Besonders erfreut hat mich auch das Wiedersehen mit Helga Anders (Das Rasthaus der grausamen Puppen.)

Ein charmanter Grusel-Krimi mit Ecken und Kanten, der sich insbesondere durch das (unerwartete?) Finale und seine Eigenständigkeit auszeichnet.
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Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon Santini » 6. Jan 2012, 14:59

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(Japan 2004, Yoshihiro Hoshino)

"Der kleine Einkaufsladen des Ehepaares Kitaura soll in die Unternehmensgruppe des Kosmos Mart eingegliedert werden. Die junge Ryoko kümmert sich um die Formalitäten und muss die erforderliche Inventur zu ihrem Bedauern allein durchführen. Dabei erregt nicht nur das apathische Auftreten der Kitauras Besorgnis, sondern auch geisterhafte Erscheinungen und verhaltenes Stimmengewirr aus dem Nichts. Zusammen mit den Angestellten Nori und Komori versucht Ryoko der Ursache für die mysteriösen Geschehnisse auf den Grund zu gehen..."

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Japanische Low-Budget Produktion um geheimnisvolle Geistererscheinungen. (mal was Neues :? :kicher: )
Regisseur Yoshihiro Hoshino bemüht sich nach Kräften, das geringe Budget durch Style und Atmosphäre auszugleichen, was bis zu einem gewissen Teil auch gelingt, und läßt bei seiner Inszenierung auch deutlich den Einfluß bekannter Regie-Größen vernehmen.
Leider machen einige wenige gelungene Szenen noch keinen guten Film aus, und das Drehbuch vermag auch nicht wirklich Interesse an der (etwas wirr erzählten) Geschichte und den Charakteren zu wecken.

Somit wohl nur für Komplettisten einen Blick wert.
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Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon Santini » 18. Jan 2012, 01:07

Derrick Folge 159: Fliegender Vogel

"Derrick ist auf Hilfe von Bettina Rudolf angewiesen, um einen zwei Jahre zurückliegenden Mordfall aufzuklären. Die wegen Hehlerei verurteilte Bettina wird heute aus dem Gefängnis entlassen. Derrick ist überzeugt: Die junge Frau schwieg vor Gericht, um ihren damaligen Freund Horst Wilke zu schützen, der in Verdacht stand, bei einem Einbruch den Wohnungsinhaber getötet zu haben..."

Charismatische Folge, die den Schwerpunkt auf das Schicksal der auf Bewährung entlassenen Bettina Rudolf (Dana Vávrová) legt. Auch Horst Wilke (Claude-Oliver Rudolph) wartet auf Bettina, die ihm hörig ist...

Der "heimliche Star" dieser Folge ist für mich Dana Vávrová, die 2009 im Alter von 41 Jahren verstarb.

Screenshots:

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Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon Santini » 21. Jan 2012, 00:18

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(Deutschland 1972, Ernst Hofbauer)

"Diese Ferien hätte sich der junge Archäologieprofessor Christoph Schulz ganz anders vorgestellt! Anstatt zwei Wochen auf Mallorca mit seiner Verlobten zu verbringen, muss er den Beweis erbringen, dass seine umstrittene und von vielen als unwissenschaftlich angesehene Adlerbergtheorie stimmt. In seinem Buch 'Verwischte Spuren' stellt er die These auf, dass in der Bronzezeit vor 4000 Jahren ein Handelsweg von Worms bis ans schwarze Meer führte. Sein Chef Prof. Wienert hält diese Ansicht für unwissenschaftlich und geht mit ihm eine Wette ein: Schulz soll Beweise für seine Theorie finden!

Damit alles nach Plan läuft, gibt er ihm einen Jeep und die junge, hübsche Institutsassistentin Ellen Taichmann mit auf den Weg. Gemeinsam mit dem Aussteiger Paul, den die beiden unterwegs kennen lernen, begeben sich Chris und Ellen auf den Weg ans Schwarze Meer. Dieser führt über Österreich durch Jugoslawien und Bulgarien bis nach Rumänien. Abenteuerlich gestaltet sich die Reise allemal: so gilt es, gefährliche Schluchten, unwegsame Wälder und Gebirge zu überqueren, Probleme mit den kommunistischen Ordnungskräften sind an der Tagesordnung, Gangster kreuzen ihren Weg und mehr als einmal begeben sie sich sogar in Lebensgefahr. Über die Wette wird ausführlich in den Printmedien berichtet, und der Verkauf von Prof. Schulz Buch steigert sich von Tag zu Tag. Bei den Ausgrabungen fördern Schulz, Ellen und Paul allerhand zu Tage, nur der Beweis für die Theorie lässt bis zum Schluss auf sich warten..."


Regie führte the one and only: Ernst Hofbauer. ;)

Hab mir gerad die ersten beiden Folgen dieser charmanten Abenteuer-Serie aus den frühen 70er Jahren angeguckt und bin schon gespannt wie's weitergeht. 8-) ;)

Der Hingucker ist natürlich Raimund Harmstorf. Sein Standart-Spruch hier: "Ich geh kaputt." :kicher:

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Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon Santini » 28. Jan 2012, 02:03

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(Italien 1991, Joe D'Amato)

"Gorgia weiß schon seit langem, daß sie telekinetische Kräfte besitzt. Dazu wird sie von Alpträumen gequält. Immer wieder sieht sie, wie ihre Tochter von einem Geisteskranken mit der Axt enthauptet wird. Doch die Gefahr droht von anderer Seite. Drei Männer dringen in ihr Haus ein und vergewaltigen sie vor den Augen ihrer Tochter so stark, daß sie ins Koma fällt. Die Polizei verdächtigt ausgerechnet ihren alten Freund Rick als Täter. Er beteuert seine Unschuld, doch die Nacht soll er nicht überleben. Er wird in seiner Zelle überfallen und brutal ermordet. Jetzt ist Georgia am Zug. Mit ihren Fähigkeiten erweckt sie Rick wieder zum Leben und ein gnadenloser Rachefeldzug beginnt..."

1991 kehrte Joe D'Amato mit "Ritorno dalla morte" noch einmal zum Horrorfilm zurück.

Allein schon die Vorstellung, dass Joe D'Amato Donal O'Brien als eine Art Frankenstein durch eine österreichische Stadt stampfen ließ, lohnt den Film zu gucken.

Die wenigen Gohr-Effekte sind plump und von billiger Machart.

Wer sich für Joe D'Amato, Cinzia Monreale, Donal O'Brien und Maurice Poli (der u. A. auch mit Bava und Fulci filmte) interessiert, gönnt sich den Film natürlich.

Frankenstein 2000 ist als Party-Film durchaus geeignet, nur solltet ihr Euch zu der Party keine Gäste einladen. :kicher:

Unbelehrbare "D'Amato-Gegner" (irgendwo da draußen soll's sowas ja tatsächlich geben :? ), die beispielsweise den hier sehr geschätzten "Sado - Stoß das Tor zur Hölle auf" für einen schlechten Film halten, sollen sich dann getrost "Ritorno dalla morte" ansehen.

Mein persönliches Low Highlight ist übrigens ein fesches Mädel auf einem Kostümfest, das in einem Wecker-Kostüm daher kommt. 8-) ;)


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So haben schon ganz große Karrieren angefangen: Im Wecker-Kostüm 8-)

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Cinzia lebt!

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Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon Santini » 31. Jan 2012, 01:13

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Originaltitel: I... comme Icare

Herstellungsland: Frankreich / 1979

Regie: Henri Verneuil

Darsteller: Yves Montand, Michel Albertini, Roland Blanche, Jacques Bryland, Jacques Denis, Michel Dussarat, Michel Etcheverry, Joséphine Fresson, Jean-Claude Jay, Brigitte Lahaie u. A.

Story:

Auf den gerade wiedergewählten Staatspräsidenten Jary wird kurz vor seiner Amtseinführung direkt vor dem Regierungspalast ein Attentat verübt, das er nicht überlebt. Die Untersuchungskommission kommt schnell zu dem Ergebnis, dass dies die Tat eines verwirrten Einzelgängers gewesen sei, der sich nach dem Anschlag das Leben nahm. Doch Generalstaatsanwalt Volney will das Resultat nicht akzeptieren und stellt persönliche Nachforschungen an, die Ungeahntes ans Tageslicht bringen …


"I...comme Icare" könnte gar nicht besser und treffender beginnen als mit folgendem Zitat:

"Diese Geschichte ist vollkommen wahr, weil ich sie von Anfang bis Ende erfunden habe".

Für mich ist I wie Ikarus einer der besten, vielleicht sogar der beste Politthriller aller Zeiten.

Intelligent, anspruchsvoll, mitreißend, aufwühlend, hinterfragend, auf unnötige Effekthascherei komplett verzichtend und dabei enorm spannend und unterhaltsam.

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In einer kleinen Nebenrolle: La Lahaie als "Ursula Hoffman" aus Hamburg. ;)


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Re: Santini's Pensione Paula

Beitragvon Santini » 2. Feb 2012, 00:47

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Peter Strohm (Klaus Löwitsch) ist Polizeibeamter. Eine persönliche Enttäuschung und die bürokratischen Einschränkungen bringen ihn dazu, den Dienst zu quittieren und seinen Kreuzzug als Privatdetektiv alleine fortzuset­zen. Wenn die Polizei aufgibt, die Kriminalbeamten versa­gen, dann beginnt Peter Strohms Arbeit. Ob Bundeskrimi­nalamt, Versicherungsfirmen oder die Geheimdienste: sie alle gehören zu seinem Kundenkreis! Sein Arbeitsort: die ganze Welt. Seine Fälle: spektakuläre Affären, in denen es um enorme Geldbeträge geht: Wirtschaftsverbrechen und Versicherungsbetrug, Umweltskandale oder Terroris­mus - immer bemüht die Ermittlungen aus der Sackgasse herauszuführen!


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Die Erstausstrahlung des Pilotfilms zur Serie erfolgte am 04. Januar 1989.
Titel: "Tod eines Freundes".

Peter Strohm leitet in Hamburg die Sonderkommission zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens und setzt einen V-Mann auf den Drogenhändler Rabanus an.
Durch den V-Mann hofft er endlich soviel über Rabanus zu erfahren, daß er ihn hinter Schloß und Riegel bringen kann. Doch bevor Strohm zuschlagen kann, wird der V-Mann ermordet.
Anscheinend gibt es eine undichte Stelle bei der Kripo...


Im Pilotfilm lernen wir Peter Strohm kennen, einen Charakter voller Ecken und Kanten, hart zu sich selbst, hart zu anderen.
Und der Fall hat es auch gleich in sich, denn Drogenhändler sind bekanntermaßen nicht zimperlich...


Peter Strohm lohnt sich natürlich alleine schon wegen Klaus Löwitsch. Dazu gibt es Hamburg als Drehort und die vielen Außenaufnahmen sorgen für reichlich Zeitkolorit.


Der Pilotfilm weiß zu unterhalten, hat jedoch durchaus Potential nach oben.


To be continued... ;)
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