Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon Santini » 2. Jan 2010, 22:38

Yeah, Mächte des Wahnsinns halte ich, trotz einiger ganz kleiner Schwächen, für einen der besten Horrorfilme der 90iger Jahre.

Lesen Sie Sutter Cane?

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8-) ;)
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon buxtebrawler » 2. Jan 2010, 23:21

Das ist doch bestimmt der Bulle, bei dem dr. freudstein die DAWN-Aushangfotos gekauft hat :D

Das Ende von "Die Mächte des Wahnsinns" finde ich gut, so wie es ist. Ich glaube, fast alles explizit Gezeigte hätte es in seiner Wirkung nur abschwächen können... oder?
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon Santini » 3. Jan 2010, 01:14

buxtebrawler hat geschrieben:Das Ende von "Die Mächte des Wahnsinns" finde ich gut, so wie es ist. Ich glaube, fast alles explizit Gezeigte hätte es in seiner Wirkung nur abschwächen können... oder?


Für mich persönlich ist das Ende auch voll i. O.
Aber: Einige der angedeuteten Sachen (Monster im Tunnel) werden zwar nicht explizit gezeigt, aber sind ja durchaus deutlich zu sehen - dadurch wird für mich die eigene "Vorstellungskraft" des Zuschauers unterwandert / gemindert. Und da ich finde, dass diese Kreaturen nicht so sehr "glücklich" dargestellt sind (war sicher eine Frage des Budgets!), wäre hier für mich weniger deutlich mehr gewesen. (Ich hoffe, man weiß, was ich meine :lol: .)

Wie bereits erwähnt, sind das aber nur minimale Kritikpunkte.
Der Film ist TOP!
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon buxtebrawler » 3. Jan 2010, 01:50

Santini hat geschrieben:Für mich persönlich ist das Ende auch voll i. O.
Aber: Einige der angedeuteten Sachen (Monster im Tunnel) werden zwar nicht explizit gezeigt, aber sind ja durchaus deutlich zu sehen - dadurch wird für mich die eigene "Vorstellungskraft" des Zuschauers unterwandert / gemindert. Und da ich finde, dass diese Kreaturen nicht so sehr "glücklich" dargestellt sind (war sicher eine Frage des Budgets!), wäre hier für mich weniger deutlich mehr gewesen. (Ich hoffe, man weiß, was ich meine :lol: .)


Wat für'n Tunnel? Hab ich jetzt nicht so vor Augen. Hilf meinem Gedächtnis mal auf die Sprünge. :(

[spoiler]Am Schluss sitzt Trent doch im Kino und sieht die Aufführung der Cane-Verfilmung. Die stattfindende Apokalypse ist lediglich durch die Geräuschkulisse wahrnehmbar. Oder?[/spoiler]

edit: Laut Wikipedia hatte der ein Budget von 14 Millionen $ - daran kann's also nicht gelegen haben. ;)
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon Santini » 3. Jan 2010, 14:27

buxtebrawler hat geschrieben:Wat für'n Tunnel? Hab ich jetzt nicht so vor Augen. Hilf meinem Gedächtnis mal auf die Sprünge. :(


Ich meine halt die Szenen, wo die Kreaturen durch diesen "Tunnel" (Übergang) in die hiesige Welt kommen; da finde ich die Darstellung etwas unglücklich. Das war was ich meinte mit "trotz einiger, kleiner Schwächen ist der Film top." ;)

buxtebrawler hat geschrieben:Laut Wikipedia hatte der ein Budget von 14 Millionen $ - daran kann's also nicht gelegen haben. ;)


Na klar, 13 Millionen waren bereits aufgebraucht für Neil und Prochnow. Blieb noch eine Mille für Effekte und das Script-Girl. 8-) :lol:

Außerdem sind $ nüscht mehr wert. ;)
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon jogiwan » 6. Jan 2010, 11:15

Sexykiller - Miguel Marti (2009)

Barbara ist jung, attraktiv, sehr sexy und mindestens genaus psychopathisch. Als Serienkillerin räumt sie auf ihrem Campus so richtig auf und mordet alles, dass sich ihr in den Weg stellt. Zur gleichen Zeit experimentiert Tomas an einer Maschine, die eigentlich Migräne heilen soll, beim Menschen allerdings noch ganz andere Auswirkungen hat. Als ein Polizist Tomas zwingt, seine Maschine bei den zahlreichen Toten einzusetzen und diese von den Toten zurückkehren hat der Campus das nächste große Problem...

"Sexykiller" ist ein netter, kurzweiliger und bunter Streifen, der nebenher ein paar Filme auf die Schippe nimmt und eigentlich auch ziemlich viel Spass macht. Irgendwie eine Mischung aus "Natürlich blond", "Scream" und "Return of the living dead". Auf wenn die Dramaturgie nicht ganz ausgereift ist, so macht "Sexykiller" doch ziemlich Spass: 7,5 von 10 Punkten

Chaos - David de Falco (2005)

Wes Cravens "Last House on the Left" in der Billig-Amateur-Variante über die man eigentlich gar keine Worte verlieren sollte. 76 Minuten Stumpfsinn, Langeweile und dämliche Dialoge und Entwicklungen mit zwei herben "wir-provozieren-mal-schnell-einen-Skandal"-Szenen, damit wenigstens die dumbe Gore-Fraktion wieder was zum hypen hat. "Chaos" verkörpert so ziemlich alles, was ich an modernen Horrorfilmen nicht leiden kann. Für die Macher ein Abgesang auf die Menschheit, für mich eine Bankrotterklärung von einem Film: 1/10
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon jogiwan » 15. Jan 2010, 23:04

Blaubart - die Bestie

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Baron Kurt von Sepper (Richard Burton) hat in seinen Leben gleich mehrere Probleme. Die hübschesten Frauen liegen ihm zu Füssen, doch allzuleicht wird er ihnen überdrüssig. Und wohin mit den ganzen Weibsen, die alle nur heiraten und die Ehe im Bett vollziehen möchten. Natürlich ermorden und ab in die Eisschrank danach. Dummerweise kommt Geliebts Nr. 9 hinter das Geheimins des Barons und begibt sich somit selbst in akute Lebensgefahr. Doch bevor der Baron die gute Dame ebenfalls ermorden möchte, schüttet er noch sein Herz aus und erzählt seine Geschichte...

Hehe, schräges Filmchen, dass Herr Luciano Sacripanti und Edward Dmytryk da im Jahre 1972 abgeliefert haben. Eine Mischung aus "Sissi", "Psycho" und "Hatchet for a Honeymoon" in den buntesten Farben, die man sich vorstellen kann. Das Tempo stimmt zwar nicht unbedingt und auch die Idee, das Geheimins des Barons gleich im ersten Drittel aufzulösen ist vielleicht auch nicht wirklcih geschickt, gute Laune macht der Streifen aber trotzem. Drama, Sleaze, Humor und die wohl hübschesten Frauen der Zeit helfen über so manchen Durchhänger im Drehbuch hinweg. Karin Schubert, Virna Lisi, Raquel Welch und Joey Heatherton - was will man mehr!

7,5/10 Punkten
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon jogiwan » 16. Jan 2010, 10:00

Rückkehr der Zombies - Andrea Bianchi (1981)

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Dr. Rauschebart macht in den unterirdischen Gängen seiner Villa eine grauenvolle Entdeckung. Dummerweise hat er zur gleichen Zeit jedoch eine Gruppe von Leuten eingeladen, die sich kurze Zeit später anstatt mit der Gastfreundschaft des Professors mit von den Toten zurückkehrenden Entruskern konfrontiert sehen. Die sind alles andere als freundlich und dezimieren die Besucher mit teils sehr überaschenden und handwerklichen Geschick. Die Leutchen flüchten und suchen Zuflucht in einem nahen Kloster, doch auch dort wartet eine besondere Überraschung auf die verschreckten Besucher...

Holla! Endlich mal auf Deutsch: Andrea Bianchis absoluter No-Brainer "Rückkehr der Zombies", mit Herrn Buxtebrawler in einer Nebenrolle als Tittenknabberer, der wirklich jenseits sämtlicher Geschmacksgrenzen daherkommt. Das Drehbuch passte damals wohl auf 2 Din-A4-Seiten und die Zombies hat man wohl auch direkt von den Molukken importiert. Die Darsteller verhalten sich allesamt dämlich und warum zum Teufel hat man in Italien eine Bärenfalle im Garten herumliegen? Trotzdem macht das Teil natürlich mächtig Laune und darf auch in keiner gediegenen Sammlung sehen. Sleaze und Gore galore!

8,5 von 10 vollkommen, subjektiven Trash-Punkten!
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon ugo-piazza » 16. Jan 2010, 16:28

jogiwan hat geschrieben:Blaubart - die Bestie

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Baron Kurt von Sepper (Richard Burton) hat in seinen Leben gleich mehrere Probleme. Die hübschesten Frauen liegen ihm zu Füssen, doch allzuleicht wird er ihnen überdrüssig. Und wohin mit den ganzen Weibsen, die alle nur heiraten und die Ehe im Bett vollziehen möchten. Natürlich ermorden und ab in die Eisschrank danach. Dummerweise kommt Geliebts Nr. 9 hinter das Geheimins des Barons und begibt sich somit selbst in akute Lebensgefahr. Doch bevor der Baron die gute Dame ebenfalls ermorden möchte, schüttet er noch sein Herz aus und erzählt seine Geschichte...

Hehe, schräges Filmchen, dass Herr Luciano Sacripanti und Edward Dmytryk da im Jahre 1972 abgeliefert haben. Eine Mischung aus "Sissi", "Psycho" und "Hatchet for a Honeymoon" in den buntesten Farben, die man sich vorstellen kann. Das Tempo stimmt zwar nicht unbedingt und auch die Idee, das Geheimins des Barons gleich im ersten Drittel aufzulösen ist vielleicht auch nicht wirklcih geschickt, gute Laune macht der Streifen aber trotzem. Drama, Sleaze, Humor und die wohl hübschesten Frauen der Zeit helfen über so manchen Durchhänger im Drehbuch hinweg. Karin Schubert, Virna Lisi, Raquel Welch und Joey Heatherton - was will man mehr!

7,5/10 Punkten


Den hab ich schon ewig als Tape hier rumstehen (auf dem UW-Label, das NUR Italos rausgebracht hat), vielleicht sollte ich mir den auch mal anschauen...
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitragvon jogiwan » 16. Jan 2010, 23:45

"Eye in the Labyrinth"

Die junge und attraktive Julia träumt, dass ihr Psychiater grausam ermordet wird. Am nächsten Tag ist der werte Herr auch tatsächlich verschwunden und Julia beginnt nachzuforschen. Hinweise verdichten sich, dass der Doktor sich zuletzt in einem idylischen Ort am Meer aufgehalten hat. Doch dort angekommen kann oder will sich niemand an den Herrn erinnern. Wenig später wird Julia fast Opfer eines heimtückischen Mordanschlages und kommt durch die freundliche Hilfe eines älteren Mannes an die Adresse, an der sich ihr Psychiater zuletzt aufgehalten haben soll
...

Hübsch vertrackter und stylischer Giallo, bei dem weder die Hauptdarstellerin, noch der Zuschauer sicher sein kann, ob der Mord im Traum auch tatsächlich passiert ist. Der Psychiater ist verschwunden, doch scheint sich niemand an ihm zu erinnern. Nach ein paar Mordanschlägen vermutet man natürlich schon, dass mehr hinter der ganzen Sache steckt, doch die Auflösung der ganzen Misere ist natürlich wieder wesentlich cooler, als dass man es sich eigentlich erwarten würde. Toller Streifern, der schön in die Irre führt und am Ende doch sehr stimmig ist und viele bekannte Gesichter gibts auch noch: 8 von 10 Punkten!
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