The Facility - Ian Clark (2012)

Moderator: jogiwan

The Facility - Ian Clark (2012)

Beitragvon jogiwan » 15. Mär 2014, 09:35

The Facility

Bild

Originaltitel: The Facility

Herstellungsland: Großbritannien / 2012

Regie: Ian Clark

Darsteller: Aneurin Barnard, Alex Reid, Chris Larkin, Steve Evets, Oliver Coleman

Story:

In der abgelegenen Limesbrook-Klinik wird eine medizinische Versuchsreihe durchgeführt, bei dem sieben Freiwillige für zwei Wochen und 2.000 Pfund ein neuartiges Serum namens "Pro-9" verabreicht bekommen. Nach einem medizinischen Check und der ominösen Injektion machen sich die sieben Leutchen, die einander noch nie gesehen haben, auf zwei langweilige Wochen gefasst. Doch schon in der ersten Nacht läuft alles aus dem Ruder, als einer der Probanden in einem gewalttätigen Wahn verfällt und Arzt, Sicherheitspersonal und auch die seine schockierten Kollegen attackiert. Allein und auf sich gestellt und in dem Wissen, das dieselben grauenvollen Symptome auch jederzeit bei sich selbst ausbrechen können, versuchen die Eingeschlossenen verzweifelt in der menschenleeren Klinik auf sich aufmerksam zu machen...
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Re: The Facility - Ian Clark (2012)

Beitragvon jogiwan » 15. Mär 2014, 09:46

Mäßig interessante Mischung aus Medizin-Horror und "The Crazies", bei dem der Trailer wieder einmal wesentlich mehr verspricht, als der Film letztendlich halten kann. Die Geschichte über menschliche Versuchskaninchen in einer ominösen Forschungseinrichtung bzw. Klinik ist jedenfalls ganz und gar unspannend erzählt und vor allem das erste Drittel ist rein vergeudete Zeit, wenn lediglich einer nach dem anderen zum medizinischen Check geführt wird. Auch danach kommt "The Facility" nicht so wirklich in die Puschen und das klaustrophobisches Bedrohungsszenario, welches von Regisseur Ian Clark wohl geplant war, will sich nicht so wirklich einstellen. Gore-technisch köchelt der englische und rasant geschnittene Streifen ebenfalls eher auf Sparflamme und falls das Filmchen als Kritik über skrupellose Pharma-Konzerne gedacht ist, dann kann man dieses Unterfangen wohl auch getrost als gescheitert betrachten. Alles in allem kein Film, den man gesehen haben muss und der mich trotz interessanter Ansätze und ein, zwei bekannter Gesichter nicht wirklich begeistern konnte.
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Re: The Facility - Ian Clark (2012)

Beitragvon sergio petroni » 7. Apr 2018, 14:02

Nach längerer Abstinenz habe ich mich mal wieder an meinen "Found-Footage-ungesehen-Stapel"
'rangemacht und "The Facility" herausgegriffen. Zunächst 'mal: "The Facility" ist nicht dem
Genre FF zuzuordnen; keine Ahnung wie ich darauf gekommen bin?! :hirn:

Sieben Personen finden sich in der abgelegenen Limesbrook Clinic ein, um als
menschliche Probanden ein neuartiges Medikament zu testen. Nach eingehenden medizinischen
Checks und Unterweisung in den Klinikalltag beginnt die Testphase. Es dauert nicht
lange, bis eine der Testpersonen ein unnatürliches Verhalten zeigt. Rötungen
am ganzen Körper, Schweißausbrüche und eine gesteigerte Aggression sind die Merkmale.
Die Nacht in der Klinik wird zum reinsten Horror, als die Aggressionen in gefährlichem
Ausmaß zunehmen und die Probanden sich gegenseitig und das spärliche Klinikpersonal
angreifen. Wer wird am nächsten Morgen noch am Leben sein?

Ian Clark versucht ein klaustrophobisches Szenario aufzubauen. Das Verhalten der Infizierten erinnert
an Zombies. Man weiß nie, wen es als nächsten trifft. Ist der Grundgedanke noch ganz okay, hapert
es hier doch an der Umsetzung bzw. am handwerklichen Können. So richtig furchteinflößend
wird es für den geeichten Zuschauer eigentlich nie.
Allerdings hat sich Ian Clark einen Vorfall aus dem Jahre 2006 als Vorlage genommen.
Damals testete eine deutsche (!) Pharmafirma in London (!) an acht Personen
ein neuartiges Medikament gegen Leukämie und Arthritis. Zwei der Acht erhielten
Placebos. Die anderen sechs erkrankten schwer, teilweise mit bleibenden Schäden.
Dieser reale Vorfall ist eher dazu angetan, bei mir Unwohlsein auszulösen als "The Facility".
4,5/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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