Sunshine - Danny Boyle (2007)

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Sunshine - Danny Boyle (2007)

Beitragvon jogiwan » 31. Mär 2018, 08:31

Sunshine

Bild

Originaltitel: Sunshine

Herstellungsland: GB, USA / 2007

Regie: Danny Boyle

Darsteller: Cliff Curtis, Cillian Murphy, Michelle Yeoh, Hiroyuki Sanada

Story:

In einer nicht allzu fernen Zukunft hat die Sonne ihre Kraft verbraucht und droht zu erlöschen, während auf der Erde diese Auswirkungen mit einer neuen Eiszeit zu spüren sind. Bevor es jedoch auch mit der Erde zu Ende geht, wird ein Schiff namens Icarus zur Sonne geschickt, dass eine Bombe zünden soll, um die Sonne neu zu beleben. Doch das Schiff verschwindet spurlos und sieben Jahre später startet eine neue Mission mit demselben gefährlichen Ziel und einer weiteren Bombe an Bord, die auch gleichzeitig die letzte Möglichkeit darstellt, die Menschen zu retten. Als die Icarus II jedoch ohne Kontakt zur Erde kurz vor dem Ziel steht, erhält sie ein Notsignal der Vorgängermission und die Crew trifft eine schwerwiegende Entscheidung…
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Re: Sunshine - Danny Boyle (2007)

Beitragvon jogiwan » 31. Mär 2018, 08:32

Sunshine“ ist ein Film, der es dem aufgeschlossenen Zuschauer irgendwie nicht leicht macht und so sehr Danny Boyle versucht, einen über weite Strecken eher ruhigen, bildgewaltigen und vielschichtigen Sci-Fi-Streifen zu schaffen, so sehr vermasselt er sich sein Vorhaben mit einem konventionellen Schluss, der ja eifrig in Richtung Mainstream-Blockbuster-Kino schielt. Was ja als eine Mischung aus „Solaris“, „2001“ und „Event Horizon“ durchaus vielversprechend beginnt und den Zuschauer mit eindrucksvollen Bildern und einem tollen Cast vor den Bildschirm bannt, verkommt ja gegen Ende zu einem arg durchschnittlichen Action-Gewitter, das man zwar schon gucken kann, aber schon auch etwas im Widerspruch zu den wirklich sehr schön erzählten und neunzig zuvor gezeigten Minuten steht. Zurück bleibt ein Streifen, der zwar schon auch immer noch gut zu gucken ist, aber bei dem auch das Gefühl zurückbleibt, dass er gegen Ende weit hinter den eigentlichen Möglichkeiten zurückbleibt. Warum man „Sunshine“ gegen Ende dann noch in die Popcorn-Ecke drücken musste, bleibt mir ein Rätsel und beamt den über weite Strecken interessanten Film dann auch auf völlig unnötige Weise in die konventionellen Weiten eines Genre-Kosmos mit ausgetretenen Pfaden.
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