Die unendliche Geschichte - Wolfgang Petersen (1984)

Moderator: jogiwan

Re: Die unendliche Geschichte - Wolfgang Petersen

Beitragvon Die Kroete » 28. Dez 2011, 13:24

buxtebrawler hat geschrieben:
Die Kroete hat geschrieben:Auch auf die Gefahr hin, von manschen hier, jetzt die Hucke voll zu griegen:

"Die unendliche Geschichte" fand ich schon damals: absolut Scheiße :rambo:

Nichts für ungut! :D


Darfst du auch gern mit ein paar Worten begründen ;)



Nun, begründen kann ich das nur pauschal, da ich den kompletten Film nur einmal durchgehalten habe :schnarch:

Zum einen, habe ich eine Abneigung, gegen Fantasyfilme bei denen die Handlungen, übertrieben märchenhaft, lächerlich und pathetisch daher kommt.

Zum anderen, mag ich keine deutschen Filme, bei welchen die Hauptrollen, nur mit Ausländern besetzt werden. :x
Das macht nur dann Sinn, wenn es sich dabei um namenhafte "Größen" handelt, mit denen man wirklich Zuschauer locken kann und nicht so wie hier, mit irgendwelchen Tölen, deren Rollen man auch mit einheimischen Darstellern genausogut oder gar noch besser, hätte besetzen konnen. :opa: ;)

...aber wie gesagt, nichts für ungut :D
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Re: Die unendliche Geschichte - Wolfgang Petersen

Beitragvon buxtebrawler » 28. Dez 2011, 16:03

Die Kroete hat geschrieben:Nun, begründen kann ich das nur pauschal, da ich den kompletten Film nur einmal durchgehalten habe :schnarch:

Zum einen, habe ich eine Abneigung, gegen Fantasyfilme bei denen die Handlungen, übertrieben märchenhaft, lächerlich und pathetisch daher kommt.

Zum anderen, mag ich keine deutschen Filme, bei welchen die Hauptrollen, nur mit Ausländern besetzt werden. :x
Das macht nur dann Sinn, wenn es sich dabei um namenhafte "Größen" handelt, mit denen man wirklich Zuschauer locken kann und nicht so wie hier, mit irgendwelchen Tölen, deren Rollen man auch mit einheimischen Darstellern genausogut oder gar noch besser, hätte besetzen konnen. :opa: ;)

...aber wie gesagt, nichts für ungut :D


Nun ja, ich tue mich in der Regel auch schwer mit Fantasy-Filmen, da auch ich eine Abneigung gegen pathetischen Kitsch habe. Andererseits mag ich aber durchaus Pathos, wenn er vernünftig umgesetzt wurde. Ist gerade im Fantasy-Bereich eine Gradwanderung, die hier aber meines Erachtens geglückt ist.

Ist ja kein rein deutscher Film, sondern eine deutsch-US-amerikanische Koproduktion und die Schauspieler machen ihre Sache doch wirklich gut.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Die unendliche Geschichte - Wolfgang Petersen

Beitragvon dr. freudstein » 30. Dez 2011, 00:33

Der Bux und seine aufgewärmten Kindheitserinnerungen :lol: Demnächst mal Bilder von seiner Bude :twisted:
Ich hab den bei der Erstaufführung im Kino gesehen (vor meiner Geburt) und hatte den damals als ganz schön in Erinnerung, aber sehen muß ich den nicht nochmal :nixda:
Fantasy - Märchen gefielen mir noch nie so sehr. Momo sah ich nur mal als Theaterstück Anfang 80er (also auch vor meiner Geburt) und ich habe kaum Unsinn nebenher gemacht, also fand ich das Stück wohl auch ganz gut und hab mir dann noch das Buch dazu ausgeliehen (und sogar durchgelesen, das sind ja immer 2 Paar Schuhe). Leider ist mein Lang- und Kurzzeitgedächtnis nicht so top :oops:
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Re: Die unendliche Geschichte - Wolfgang Petersen

Beitragvon buxtebrawler » 30. Dez 2011, 00:42

dr. freudstein hat geschrieben:Der Bux und seine aufgewärmten Kindheitserinnerungen :lol:


:pfeif:

Kindheitserinnerungen aufzuwärmen ist doch eigentlich mit das Schönste an unserem Hobby 8-)
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Die unendliche Geschichte - Wolfgang Petersen

Beitragvon dr. freudstein » 30. Dez 2011, 00:57

buxtebrawler hat geschrieben:Kindheitserinnerungen aufzuwärmen ist doch eigentlich mit das Schönste an unserem Hobby 8-)


Wie immer schaffst du es, dich der Forennorm zu entziehen :basi: (aua aua)
Na ich weiß nicht, ich hab damals noch keine Pornos geschaut (und offiziell auch heute noch nicht) und natürlich waren mir als Mann ohne Körperbehaarung (also, als ich noch keinen Rasierer brauchte) Italofilme und andere Genrefilme fremd. Was soll ich heute mit Pipi Langstrumpf, Silas, Jim Knopf, Urmel aus dem Eis etc. :roll: :kicher:

Dann doch lieber die Filme aus meiner Jugend (Kannibalen, Zombies, Slasher usw.) :popcorn:
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Re: Die unendliche Geschichte - Wolfgang Petersen

Beitragvon Adalmar » 30. Dez 2011, 01:23

dr. freudstein hat geschrieben:Was soll ich heute mit Pipi Langstrumpf, Silas, Jim Knopf, Urmel aus dem Eis


Was haben Pippi Langstrumpf oder Produktionen der Augsburger Puppenkiste mit "Die unendliche Geschichte" zu tun? Das kann man nun wirklich nicht in einen Topf werfen.
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Re: Die unendliche Geschichte - Wolfgang Petersen

Beitragvon dr. freudstein » 30. Dez 2011, 01:39

@ Adi
fiel mir nur so ein als Kindheitserinnerungen. DIE UNENDLICHE GESCHICHTE wird mir sicher heute nicht mehr gefallen, gibt soviel anderes, was ich sehen möchte (für Erwachsene)
Außerdem ist die Kinosichtung ja schon 27 Jahre her, danach hab ich den Film nie wieder gesehen
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Re: Die unendliche Geschichte - Wolfgang Petersen

Beitragvon buxtebrawler » 30. Dez 2011, 01:49

dr. freudstein hat geschrieben:Dann doch lieber die Filme aus meiner Jugend (Kannibalen, Zombies, Slasher usw.) :popcorn:


Jetzt wirst DU aber zum Korinthenkacker :lol:
Habe meine Aussage erweitert: "Kindheits- und Jugenderinnerungen aufzuwärmen ist doch eigentlich mit das Schönste an unserem Hobby 8-) "

dr. freudstein hat geschrieben:DIE UNENDLICHE GESCHICHTE wird mir sicher heute nicht mehr gefallen, gibt soviel anderes, was ich sehen möchte (für Erwachsene)
Außerdem ist die Kinosichtung ja schon 27 Jahre her, danach hab ich den Film nie wieder gesehen


Mir gefällt eigentlich das meiste von dem, was ich als Kind mochte, noch immer, auch wenn man vieles natürlich mit anderen Augen sieht. Alles andere würde mich auch erschrecken, denn das hieße ja, dass ich als Kind einen miesen Geschmack gehabt hätte. :o

Erwachsenwerden muss doch nicht bedeuten, seine Kindheit zu negieren ;)

Davon mal abgesehen ist "Die unendliche Geschichte" eher ein Jugendfilm und, wie bereits erwähnt, auch für ein erwachsenes Publikum nicht nur aus Nostalgiegründen sehr gut anschaubar.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Die unendliche Geschichte - Wolfgang Petersen

Beitragvon Adalmar » 30. Dez 2011, 02:32

dr. freudstein hat geschrieben:@ Adi
fiel mir nur so ein als Kindheitserinnerungen. DIE UNENDLICHE GESCHICHTE wird mir sicher heute nicht mehr gefallen, gibt soviel anderes, was ich sehen möchte (für Erwachsene)
Außerdem ist die Kinosichtung ja schon 27 Jahre her, danach hab ich den Film nie wieder gesehen


Ich weiß nicht, warum du da so sicher bist. Die Filme und Serien, die mir als Kind gefallen haben, sehe ich sehr differenziert. Während ich mir z. B. "Pippi Langstrumpf" oder "Michel aus Lönneberga", wo ungetrübtes schelmisches Vergnügen mit Slapstickelementen im Vordergrund steht, heute nicht mehr gezielt anschauen würde, sieht es bei "Die unendliche Geschichte", "Momo" und "Ronja Räubertochter" ganz anders aus, da diese Filme nicht nur wunderschöne visuelle Eindrücke und Einfallsreichtum in Bezug auf Figuren sowie Kreaturen zu bieten haben, sondern auch von der Stimmung her überwiegend ernst sind und Themen ansprechen, die für Erwachsene m. E. ebenso relevant sind (z. B. die Bedeutung der Fantasie, der Umgang mit der Lebenszeit und das Verhältnis zur Natur). Wenn dich die Fantasiewesen stören, ist das natürlich was anderes, aber das hat dann weniger mit dem Verhältnis "Kinder-/Erwachsenenfilme" zu tun.
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Re: Die unendliche Geschichte - Wolfgang Petersen

Beitragvon Arkadin » 30. Dez 2011, 11:34

buxtebrawler hat geschrieben:Erwachsenwerden muss doch nicht bedeuten, seine Kindheit zu negieren ;)


Schön gesagt. Ich halte es da mit Buxte und Adalmar. Die meisten Sachen, die ich als Kind mochte, schaue ich mir auch heute noch gerne an. Nicht nur aus nostalgischen Gründen, sondern weil die "Kinder"-Sachen damals einfach wunderschön gemacht waren. Ich denke da speziell an die tschechischen Geschichten oder "Tim Thaler" & Co.
Mit der "Unendlichen Geschichte" hatte ich damals schon so meine Schwierigkeiten (wie weiter oben ausgeführt), daran hat sich dann nicht mehr viel geändert. Aber den abzulehnen, nur weil das ein "Kinderfilm" ist und man selber heute erwachsen? Das kann ich nicht so ganz nachvollziehen.
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