L.A. Zombie - Bruce La Bruce (2010)

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L.A. Zombie - Bruce La Bruce (2010)

Beitragvon jogiwan » 20. Apr 2012, 09:26

L.A. Zombie

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Originaltitel: L.A. Zombie

Herstellungsland: USA, Deutschland / 2010

Regie: Bruce La Bruce

Darsteller: Francois Sagat, Eddie Diaz, Matthew Rush, Wolf Hudson,

Story:

Ein (außerirdischer) Zombie entsteigt dem Meer und wird als Anhalter von einem Autofahrer mitgenommen. Als dieser wenig später bei einem Verkehrsunfall getötet wird, vögelt der Zombie mit seinem Riesen-Penis das Leben in den toten und entstellten Körper, lässt den verdutzten Reanimierten zurück und macht sich weiter auf den Weg in die MIllionenmetropole. Dort angekommen streift der Zombie durch das heruntergekommene Los Angeles und trifft dabei auf Menschen, mit denen es einerseits das Leben nicht so gut gemeint hat und die andererseits auch die ungewöhnliche Gabe des Zombies aufgrund ihres vorzeitigen und teils gewaltvollen Ablebens auch gerade gut gebrauchen können...
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Re: L.A. Zombie - Bruce La Bruce (2010)

Beitragvon jogiwan » 20. Apr 2012, 09:56

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Hier ist er nun der große und skandalträchtige Homo-Zombie-Film von dem kanadischen Underground-Filmer Bruce La Bruce, der in der vorliegenden Form nicht in Australien gezeigt werden durfte. Gar so zimperlich geht La Bruce auch nicht um und wer vor Schwänzen Paranoia hat, sollte sich vor dem knapp 62 minütigen ähm... Softcore-Version wohl ebenso wie von der Pornoversion hüten, die es über einschlägige Versandhäuser ebenfalls zu beziehen gilt. Wenn ich oben schreiben, dass das Leben zurück in tote Körper gevögelt wird, dann meine ich das in diesem Fall auch nicht metaphorisch, sondern explizit, auch wenn der Dornenpenis des Außerirdischen eine sehr offensichtliche Attrappe ist.

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Ansonsten ist der Streifen aber auch aufgrund seiner teils recht drastischen Make-Up-Effekte und überzeichneten Figuren irgendwie doch recht gelungen, auch wenn er als Art wütender Kunstfilm auch eher der Experimentalschiene zuzurechnen ist. Herkömmliche Dialoge und klare Erzählstrukturen gibt es in dem episodenhaften Werk jedenfalls nicht und abgesehen von einer Queerpunk-Nummer von France von Griessen bleibt der Soundtrack im Gegensatz zu den teils recht heftigen Bilder eher ruhig und untermalt perfekt die Bilder eines herunter- und verkommenen Los Angeles.

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Aufgeschlossene Fans von experimentellen Zombie-Werken können durchaus einen Blick riskieren und finden neben Blut und Gore auch eine Art düstere Bestandsaufnahme und Abgesang auf die Welt, in der ein Zombie nicht von Menschen verfolgt und getötet wird, sondern seinerseits tote Menschen wieder zum Leben erfickt ähm... weckt! Warum das so ist, darf sich der Zuschauer dann selbst ausmalen und sich währenddessen an gestählten Körpern, krassen Make-Up-Effekten, viel rotem Lebenssaft und Riesenschwänzen erfreuen. Statt irgendwelchen Punkten gibts aber lieber ein paar Bilder!

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