A Nightmare on Elm Street (2010) - Samuel Bayer

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Re: A Nightmare on Elm Street (2010) - Samuel Bayer

Beitragvon dr. freudstein » 29. Dez 2010, 20:39

Ach ja, wir kommen ja wieder mal vom Thema ab ;)

Ich meine NIGHTMARE...
THE FOG Remake habe ich als DVD und hat nix mehr mit dem Original zu tun, so wie wir es kennen und lieben.
Mir geht diese ganze Remake Welle auf den Sack.
Wenn das Original ernsthafte Schwächen hatte wegen Budget und man das beste draus gemacht hatte und man bügelt die damaligen Schwächen bei einem Remake aus, ist es ja okay. Eine Neuinterpretation kann auch mal in Frage kommen, aber dann mit Charme, aber nicht verhunzt, verfremdet, digitale Effekte bis zum gehtnichtmehr, blöde Charaktere etc.
Aber wenn das Original der Burner ist, der Klassiker auf Ewigkeiten, warum ein Remake? Die Frage geht an den Konsumenten, nicht den Produzenten etc.
Aber die jüngere Generation sieht das sicher genau umgekehrt und schreien nach einer Modernisierung eines Klassikers, schneller, zeitgemäßer, blutiger...
(Bei Mucke sehe ich das ähnlich)
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Re: A Nightmare on Elm Street (2010) - Samuel Bayer

Beitragvon dr. freudstein » 6. Okt 2011, 16:40

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Re: A Nightmare on Elm Street (2010) - Samuel Bayer

Beitragvon Blap » 29. Mär 2012, 22:08

Die nächste Scheibe wartet bereits im Player, daher im Ultrakurzformat:


A Nightmare on Elm Street (USA 2010) - Nach Jason und Michael bekommt nun auch Freddy (s)ein Remake verpasst. Der Flick kommt zu keiner Zeit über solides Mittelklasseniveau heraus, Wes Craven zauberte 1984 mit weniger Kohle und Technik einen weitaus packenderen und vor allem atmosphärisch sehr dichten Film aus dem Schlitzerhut. Handwerklich kommt die Neuauflage brauchbar und (zu) unaufgeregt daher, es mangelt an Griffigkeit und echtem Wiedererkennungswert, lediglich durch den Namen Freddy Krueger ragt der Film aus der breiten Masse hervor.

Die Kühe werden gemolken bis die Euter glühen (was in diesem Fall leider nicht für die mitwirkenden Damen gilt), der blöde Fan zückt die Geldbörse. Während Jason zumindest einen flotten und "frech-tittigen" Neuaufguss verpasst bekam, Michael gar zwei ambitionierte Knaller spendiert wurden, bleibt für Freddy nur unauffällige Ware von der Stange. Der Brandenburger hat es schwer, schon früher zog er im Vergleich mit den Herren Voorhees und Myers den kürzeren Prengel, im unaufhaltsam wütenden Remakewahn vergrössert sich der Abstand zu den Bossen weiter, Fred stinkt gnadenlos ab.

Ohne Vorbehalte und "früher war alles besser Geschrei" reicht es für knappe 5-6/10. Mein Herz verweigert jegliche Bewertung.
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