Der Großstadtvampir - E.W. Swackhamer

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Der Großstadtvampir - E.W. Swackhamer

Beitragvon kinski » 1. Feb 2012, 02:43

Der Großstadtvampir

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Originaltitel : VAMPIRE
Produktionsland : USA
Produktionsjahr : 1979

Länge: 86 Minuten
deutsche Erstaufführung: 9.11.1993 RTL 2

Produzent : Steven Bochco
Regie : E.W. Swackhamer
Drehbuch : Steven Bochco, Michael Kozoll
Kamera : Dennis Dalzell
Musik : Fred Karlin

Darsteller :
Richard Lynch (Anton Voytek)
Jason Miller (John Rawlins)
E.G. Marshall (Harry Kilcoyne)
Barrie Youngfellow (Andrea Parker)
Jessica Walter (Nicole DeCamp)
Kathryn Harrold (Leslie Rawlins)
Joe Spinell (Capt. Desher)

Story :
Während der Grundsteinlegung zum Bau einer neuen Kirche in San Francisco wird ein uralter Vampir zu neuem Leben erweckt. Dieser Anton Voytek hatte sich vor Jahrzehnten mitsamt seinem millionenschweren Besitz selbst verschüttet, als ein findiger Detektive ihm auf die Schliche kam. Mit Hilfe seines Geldes kann Voytek schnell in der San Franciscoer Gesellschaft Fuß fassen und das Vertrauen von einigen Personen gewinnen, die ihm von Nutzen sein sollen.
Unter anderem lernt er auch den Architekten John Rawlins und dessen Frau Leslie kennen. Während John dem geheimnisvollen Voytek von Anfang an misstraut, wird Leslie dessen Opfer und von dem Vampir grausam ermordet. Rawlins – nach dem Mord an seiner Frau am Rande der Verzweiflung und des Wahnsinns – tut sich mit dem pensionierten Polizisten Kilcoyne (dessen Partner damals den Vampir enttarnt hatte und dafür mit ihm sterben musste) zusammen und versucht dem Untoten den endgültigen Garaus zu machen. Doch Voytek hat sehr schnell die Schwachstelle von Rawlins und Kilcoyne ausgemacht …
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Re: Der Großstadtvampir - E.W. Swackhamer

Beitragvon kinski » 1. Feb 2012, 02:47

Der Großstadtvampir“ ist eine Mischung aus typischem 70er Jahre-Krimi und Gruselfilm. Wobei die Thematik des Vampirismus eigentlich nur dazu dient, einem ansonsten herrkömmlichen Kriminalfilm einen anderen Rahmen zu geben. Doch grade das macht trotz handwerklicher Defizite den Reiz des Streifens aus.

Eigentlich ein 08/15-Film mit nur mäßig beeindruckenden Darstellern kann „Vampire“ (der nicht besonders originelle Originaltitel) durch eine straffe Handlung und gute Atmosphäre im 1970er Stil überzeugen. Richard Lynch konnte auch früher schon durch sein markantes Gesicht und seine finstere Ausstrahlung überzeugen (in seinen rund 150 Filmen war er hauptsächlich der Bösewicht) und ist die perfekte Besetzung für den mondänen Voytek.

Insgesamt ist „Der Großstadtvampir“ ein Streifen für Leute mit einem Faible für 70er Jahre-Filme, ein typisches B-Movie ohne großen Anspruch … trotzdem nicht ohne einen gewissen Reiz. Wer allerdings auf nervenzerfetzenden Horror und Blutorgien hofft, der kann lange warten. Lange und spitze Zähne gibbet hier nicht ein einziges Mal zu sehen ... dafür allerdings in einer Nebenrolle Joe Spinell ("Maniac").

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