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Hide and go shriek - Skip Schoolnik (1988)

BeitragVerfasst: 9. Aug 2017, 07:33
von sergio petroni
HIDE AND GO SHRIEK

Bild

Alternativtitel: Close your eyes and pray

Herstellungsland-/jahr: USA 1988

Regie: Skip Schoolnik

Darsteller: Bunky Jones, Brittain Frye, Annette Sinclair, George Thomas, Donna Baltron, Scott Fults,
Ria Pavia, Sean Kanan, Scott Kubay, Jeff Levine, Michael Kelly, Ron Colby, ...

Story: Eine Gruppe von acht Teenagern beschließt, eine Nacht voll Spaß, Sex und Alkohol in einem großen Möbelgeschäft zu verbringen, daß einem ihrer Väter gehört. Sie lassen sich kurz vor Ladenschluß dort einschließen, doch mit ihnen ist ein Mörder im Gebäude, der Spaß daran hat, sich jeweils die Kleider seiner Mordopfer anzuziehen und damit Verwirrung zu stiften. Einer nach dem anderen muß sein Leben lassen...
(quelle: ofdb.de)

Re: Hide and go shriek - Skip Schoolnik (1988)

BeitragVerfasst: 9. Aug 2017, 07:37
von jogiwan
So ein Zufall, da hatte ich gestern die Blu-Ray aus den Staaten im Briefkasten! Ich freu mich schon auf den Streifen! :nick:

Re: Hide and go shriek - Skip Schoolnik (1988)

BeitragVerfasst: 9. Aug 2017, 07:50
von sergio petroni
Kein so großer Zufall, meine ist nämlich auch unterwegs.... ;)

Re: Hide and go shriek - Skip Schoolnik (1988)

BeitragVerfasst: 12. Aug 2017, 08:23
von jogiwan
Der junge John und seine sieben Freunde beschließen sich über Nacht im Möbelhaus seines unwissenden Vaters einzuschließen, um dort die Partynacht ihres Lebens zu feiern und schmuggeln zu diesem Zweck auch jede Menge Alkohol in den Laden. Als die Nacht beginnt, kippt die anfänglich fröhliche Stimmung jedoch rasch, als die jungen Leute bemerken, dass sich in dieser Nacht noch eine weitere Person in dem geräumigen Möbelhaus eingefunden hat, der den Jugendlichen schon bald nach dem Leben trachtet. Als die ersten Leichen gefunden werden, versuchen die Verbliebenen zu flüchten, doch das Möbelhaus ist so gesichert, dass eine Flucht unmöglich scheint und als auch noch die Verbindungen nach draußen gekappt werden, entpuppt sich das Gebäude als Todefalle, in dem der psychopathische Killer auch nach Herzenslust zu Werke gehen kann…

„Hide and go Shriek“ aus dem Jahre 1988 ist ja auch einer dieser unzähligen Slasher, die es seinerzeit nicht über den großen Teich bzw. nach Deutschland geschafft haben und hierzulande daher auch nur eingeschränkten Bekanntheitsgrad besitzen. Mit den Blu-Ray-VÖs aus den Staaten bzw. Großbritannien ändert sich das nun hoffentlich und der durchaus solide Slasher-Film glänzt ja vor allem dadurch, dass alles an dem Streifen von der turmhohen Dauerwelle bis zu den Aerobic-Söckchen so dermaßen Achtziger ist, dass es eine wahre Freude bzw. ein einziger Alptraum ist. Zwar wirkt der Handlungsort eher wie ein zugestelltes Lager-, als ein Möbelhaus und der Streifen braucht auch etwas bis er in Fahrt kommt, aber Regisseur Skip Schoolnik beweist dann durchaus ein Händchen für Spannung und vor allem der Killer und sein eher bizarres Gehabe und Motiv lassen „Hide and go Shriek“ aus der Masse vergleichbarer Werke herausragen. Zu Beginn gibt es zwar ein paar Längen zu überstehen und die Teenies sind auch nicht gerade die sympathischsten ihrer Zunft, aber im letzten Drittel dreht der Streifen ja hübsch auf und bietet auch alles, was sich der Fan in einem derartigen Streifen erwartet. „Hide and go Shriek“ ist dann auch eine spaßiges Vergnügen, eine hübsche Neuentdeckung und nette Bereicherung für das Slasher-Regal.

Re: Hide and go shriek - Skip Schoolnik (1988)

BeitragVerfasst: 29. Aug 2017, 08:06
von Blap
jogiwan hat geschrieben:„Hide and go Shriek“ ist dann auch eine spaßiges Vergnügen, eine hübsche Neuentdeckung und nette Bereicherung für das Slasher-Regal.


Unterschreibe ich. Sex und Mord im Möbelhaus, eingebettet in das typische Achtziger-Szenario. Angenehm! Die BD gab es günstig im Summer Sale beim Erzeuger.

Re: Hide and go shriek - Skip Schoolnik (1988)

BeitragVerfasst: 9. Okt 2017, 10:35
von sergio petroni
Dieser Achtziger-Slasher fehlte mir bislang noch. Die Lücke wurde nun durch die Blu
von Code Red geschlossen.

Wir bekommen es mit acht Teenies, erstaunlicherweise vier Pärchen, zu tun,
die es als großen Clou ansehen, eine Nacht im Möbelhaus eines der Väter zu verbringen.
Ausgerüstet mit einer Überdosis Hormonen, Achtzigerklamotten sowie haarimmanentem
Spray wird bei Synthie-Sound erst einmal eine Weile kindisch rumgehampelt.
Eines der vier Mädchen ist noch Jungfrau und möchte diesen Zustand in dieser
Nacht ändern. Dies ist natürlich Anlaß für ach so aufgeklärte Mädchengespräche.

Sind die Acht erst einmal im großräumigen Möbelhaus eingeschlossen, gibt es
dank Sicherheitssystemen und Panzerglas keinen Weg mehr nach draußen.
Was unsere Jungspunde nicht wußten: Im Möbelhaus wohnt auch ein Ex-Sträfling,
der mit seinem Mädchen-für-Alles-Job wieder Fuß im Leben fassen will.
Nach dem üblichen Bierkonsum, einer unerotischen Stripeinlage und ein paar
freigelegten Boobs kommt es zum ersten Mord. Doch das ist er der Beginn einer
langen Nacht des Terrors.

Zunächst einmal haben wir es hier mit Teenies zu tun, denen man durchaus den zeitigen Abgang
vom Bildschirm wünscht. Daß dies hier meist recht dezent und auch gar nicht so zahlreich wie sonst
üblich passiert, mag eine Besonderheit von Skip Schoolniks einzigem Werk sein.
Im nächtlichen Möbelhaus wird durch Beleuchtung und den beliebten Einsatz von
Puppenrequisiten versucht, Atmosphäre zu erzeugen. Dies gelingt nur suboptimal,
hat aber den Effekt, daß die Darsteller mit ihren Föhnfrisuren oftmals wie lebende
Puppen wirken.
Das Motiv des Täters sollte wohl damals überraschend neu sein, lockt aber heutzutage keine
Maus mehr hinter dem Ofen hervor.
So stelle ich einmal die Behauptung auf: Dieser Slasher hat den Sprung nach Deutschland
nicht wegen seiner Härte nicht geschafft, sondern weil er tatsächlich nur unteres Mittelmaß darstellt.
5/10

Re: Hide and go shriek - Skip Schoolnik (1988)

BeitragVerfasst: 9. Okt 2017, 10:53
von jogiwan
sergio petroni hat geschrieben:So stelle ich einmal die Behauptung auf: Dieser Slasher hat den Sprung nach Deutschland
nicht wegen seiner Härte nicht geschafft, sondern weil er tatsächlich nur unteres Mittelmaß darstellt.


...oder der Markt zum damaligen Zeitpunkt einfach schon zu übersättigt war. ;)