Dangerous Obsession - Lucio Fulci (1986)

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Dangerous Obsession - Lucio Fulci (1986)

Beitragvon jogiwan » 4. Dez 2014, 14:34

Dangerous Obsession

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Originaltitel: Il miele del diavolo

Alternativtitel: Devil's Honey / Divine Obsession

Herstellungsland: Italien, USA, Spanien / 1986

Regie: Lucio Fulci

Darsteller: Brett Halsey, Corinne Cléry, Blanca Marsillach, Stefano Modina, Paulo Molina

Story:

Die junge Jessica hat sich unsterblich in den attraktiven Saxophonisten Johnny verliebt. Doch das Glück der beiden hält nicht lange: Johnny stirbt bei einer routinemäßigen Operation durch einen Kunstfehler des Arztes Dr. Simpson. Klar, dass die erschütterte, labile Jessica auf Rache sinnt. Sie verschleppt den Doktor in ihr Appartement, wo sie ein makabres Katz-und-Maus-Spiel mit ihm beginnt... (quelle: ofdb.de)
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Re: Dangerous Obsession - Lucio Fulci (1986)

Beitragvon jogiwan » 4. Dez 2014, 14:35

hat den zufällig schon jemand gesehen? :?
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Re: Dangerous Obsession - Lucio Fulci (1986)

Beitragvon Arkadin » 4. Dez 2014, 14:57

jogiwan hat geschrieben:hat den zufällig schon jemand gesehen? :?


Yep. Ist aber ewig lange her. IRgendwo in den Tiefen meines Rechners Zuhause könnte noch eine Review schlummern. Ich gucke heute abend mal nach.
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Re: Dangerous Obsession - Lucio Fulci (1986)

Beitragvon Paco » 4. Dez 2014, 17:34

jogiwan hat geschrieben:hat den zufällig schon jemand gesehen? :?


Ist bei mir ewig her, aber ich habe den Film leider als extrem langweiligen Trash in Erinnerung. Einsames Highlight ist die "Orgasmus per Saxophon"-Sequenz, die man gesehen haben muss, um es zu glauben :palm:
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Re: Dangerous Obsession - Lucio Fulci (1986)

Beitragvon jogiwan » 4. Dez 2014, 17:35

Paco hat geschrieben:die man gesehen haben muss, um es zu glauben :palm:


Schreib doch sowas nicht... :popcorn:
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Re: Dangerous Obsession - Lucio Fulci (1986)

Beitragvon buxtebrawler » 4. Dez 2014, 18:06

Paco hat geschrieben:Einsames Highlight ist die "Orgasmus per Saxophon"-Sequenz, die man gesehen haben muss, um es zu glauben :palm:


Orgasmus, Saxophon und '80er? Her damit! :sabber:
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Dangerous Obsession - Lucio Fulci (1986)

Beitragvon ugo-piazza » 4. Dez 2014, 18:25

buxtebrawler hat geschrieben:
Paco hat geschrieben:Einsames Highlight ist die "Orgasmus per Saxophon"-Sequenz, die man gesehen haben muss, um es zu glauben :palm:


Orgasmus, Saxophon und '80er? Her damit! :sabber:


Paco meinte vermutlich ein Sexophon... :kicher: :palm:
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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Re: Dangerous Obsession - Lucio Fulci (1986)

Beitragvon Arkadin » 4. Dez 2014, 22:43

Ich fand den vor 15 Jahren nicht so dolle... kann also sein, dass ich den heute deutlich besser finden würde.

In einer Uralt-Review schrieb mein jüngeres Selbst:

Die junge Jessica ist ihrem Freund vollkommen hörig. Als dieser bei einem Motorradunfall stirb, gibt sie dem Arzt die Schuld. Sie entführt und versteckt ihn in einem abgelegenen Haus, wo sie ihn demütigt und mit seiner Ermordung droht.

Hier hat der gute Lucio sein Fachgebiet "Splatter-Horror" verlassen um einen richtigen Sleaze-Film zu drehen. Die Handlung ist nebensächlich und dient eigentlich nur dazu in der zweiten Hälfte ausführlich den sehr appetitlichen, nackten Körper der Hauptdarstellerin zu präsentieren. Auch die deftigen S/M-Einlagen retten den Film nicht mehr davor zu einem dünnen, langweiligen Nichts zu verkommen. Die ursprüngliche Idee einer masochistischen Liebe, die erst von der jungen Frau für ihren Freund empfunden wird und dann vom Arzt zu seiner Peinigerin, mag ja ganz interessant gewesen sein, Fulci gelingt es allerdings nicht sie spannend und interessant zu erzählen. Größtes Handicap mögen dabei die Charakterisierungen der Hauptpersonen sein. Der Freund ist ein richtiger Kotzbrocken, da fragt man sich echt, wie doof die junge Frau sein muß, um für so einen Penner glühende Leidenschaft zu empfinden. Der Arzt ist auch nicht besser und nervt auf die Dauer auch ab, trotz des renommierten Schauspielers Brett Halsey. Was tröstet ist die schöne Corinne Clery ("Geschichte der O.", "Moonraker - streng geheim"), die der Figur der Jessica ihren schönen Körper leiht.
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Re: Dangerous Obsession - Lucio Fulci (1986)

Beitragvon Paco » 5. Dez 2014, 09:40

ugo-piazza hat geschrieben:
buxtebrawler hat geschrieben:
Paco hat geschrieben:Einsames Highlight ist die "Orgasmus per Saxophon"-Sequenz, die man gesehen haben muss, um es zu glauben :palm:


Orgasmus, Saxophon und '80er? Her damit! :sabber:


Paco meinte vermutlich ein Sexophon... :kicher: :palm:


:lol: :prost:
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Re: Dangerous Obsession - Lucio Fulci (1986)

Beitragvon jogiwan » 19. Okt 2017, 09:01

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Die junge Jessica befindet sich in einer ungesunden Beziehung zu einem aufstrebenden Saxophonisten Johnny, der nur Sex im Kopf hat und es liebt, die junge und ihm hörige Frau emotional zu fordern und vor anderen vorzuführen. Als Johnny eines Tages nach einem Unfall verstirbt, wird der behandelte Chirurg Wendell als Schuldiger ausgemacht, der ebenfalls mit der Frauenwelt so seine Probleme hat. Kurzerhand entführt Jessica den Doktor mit Waffengewalt und fesselt in ihrem Haus um ihn in den darauffolgenden Tagen zu demütigen und offen mit Mord zu bedrohen. Doch während Wendell still vor sich hin leidet und alles geduldig erträgt, reflektiert auch Jessica ihre Beziehung zu Johnny und bekommt Zweifel, ob der gekidnappte Mann diese Tortur überhaupt verdient hat.

„The Devil’s Honey“ ist ein Erotik-Thriller italienischer Prägung, der sich nicht wirklich um seine Figuren schert, sondern dem Zuschauer lieber eine sleazige Szene nach der anderen um die Ohren knallt. Fulcis Rückkehr nach längerer Krankheit offenbart jedenfalls nicht nur ein paar inhaltliche Mängel sondern wirkt zerfahren, unlogisch und bringt auch kaum einen Handlungsfaden so richtig zu Ende. Sicherlich bietet der Streifen dabei genügend Schauwerte, krude Ideen und auch noch einen sympathischen Auftritt des Regisseurs als Schmuckverkäufer, aber so richtig wollte sich gestern keine Begeisterung einstellen. Das liegt einerseits an den eher unerotisch anmutenden Momenten am laufenden Band und natürlich auch an den Figuren, die sehr oberflächlich gezeichnet werden. Sowohl Jessica und Wendell finden aus unterschiedlichen Gründen Gefallen an ständiger Erniedrigung und Demütigungen und daraus hätte man auch sicherlich auch durchaus einen passablen Erotik-Thriller zaubern können. Im Falle von „The Devil’s Honey“ steht aber nicht die Psychologie der Figuren im Vordergrund, sondern bestenfalls das Zeigen von nackter Haut und so werden alle Zutaten in einen großen Topf geschmissen, zweimal umgerührt, mit schwülstiger Musik unterlegt und auf dramaturgischer Sparflamme geköchelt. Als Einstieg in die späte Schaffensphase von Lucio Fulci ab 1986 ist der „The Devil’s Honey“ sicherlich ebenfalls interessant und auch Freunde von sleazigen Trash mit teils haarsträubenden Entwicklungen kommen ausgiebig auf ihre Kosten - mit Ruhm hat sich hier aber bei aller Liebe zum italienischen Genre-Kino sicherlich niemand bekleckert.
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