Gérard Depardieu und Thriller

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Gérard Depardieu und Thriller

Beitragvon Onkel Joe » 30. Nov 2012, 23:08

Gérard Depardieu fällt betrunken vom Roller
Der französische Schauspieler Gérard Depardieu ist nach einem Motorroller-Unfall vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen worden, mit deutlich überhöhtem Promille-Wert. Nicht der erste Aussetzer.

Ein weiterer Ausrutscher des französischen Schauspielers Gérard Depardieu hat ein juristisches Nachspiel: Der 63-jährige muss am 13. Dezember wegen Trunkenheit am Steuer vor Gericht, wie am Freitag aus Ermittlerkreisen verlautete.

Depardieu war am Donnerstag in Paris betrunken vom Motorroller gestürzt, ohne sich zu verletzen. Ein Alkoholtest ergab bei dem "Obelix"-Darsteller einen Wert von 1,9 Promille. Der 63-Jährige verbrachte daraufhin gut vier Stunden in einer Ausnüchterungszelle, die er am Abend wieder verließ.

Einfach nur GEIL der Typ 8-) und :prost: .

Dann hätten wir noch das Album überhaupt: 30 Jahre «Thriller»

Alle Fakten zur erfolgreichsten Platte der Welt

Kaum zu glauben, aber noch vor 30 Jahren standen Schwarze in der Popmusik nur in der zweiten Reihe. Der Durchbruch kam mit einer Platte, die zur Legende und zur erfolgreichsten der Musikgeschichte wurde: Vor 30 Jahren erschien Michael Jacksons Thriller.

Wenn von einer Platte weit mehr als 100.000 im Jahr verkauft werden, ist das ein großer Erfolg. Wenn das eine 30 Jahre alte Platte schafft, ist das eine einzigartige Sensation. Dieses eine Album war bahnbrechend für eine Epoche und ist die bislang erfolgreichste Platte der Musikgeschichte: Michael Jacksons Thriller.

Der Erfolg war geplant. Jackson wollte nach seinem viel gelobten Album Off the Wall von 1979 einen Nachfolger, bei dem «jeder Song ein Killer wird». Wenn es stimmt, dass einsame und deprimierte Künstler die kreativsten sind, standen die Chancen gut: Als Jackson mit 21 volljährig wurde, war er schon längst ein Star, aber auch traurig und allein. Zudem war die Beziehung zu Musikproduzent Quincy Jones alles andere als harmonisch. Aber immer hoch professionell: Die Perfektionisten überarbeiteten jeden der neun Titel noch einmal und nahmen dafür zwei Monate Zeitverzug in Kauf.Ein Durchstarter war Thriller nicht. Denn die erste Single, The Girl Is Mine mit Ex-Beatle Paul McCartney, war viel zu nett. Billie Jean schlug dann voll ein und das rockige Beat It, mit Eddie Van Halen an der Gitarre, fegte durch alle Discos.


Und dann kam Thriller. Der Titel sollte «Starlight» heißen, doch der andere Name passte viel besser. Dabei war es vor allem das Video, dreimal so lang wie der Song, der Thriller zum Gesamtkunstwerk machte. Bis dahin waren die Musikvideos mal eben so abgedreht worden, in dem man die Bands in irgendwelche Kulissen stellte.

Bei Thriller wurde hingegen mit John Landis der Regisseur von Blues Brothers angeheuert. Den Monolog mit dem diabolischen Lachen am Schluss sprach Schauspiellegende Vincent Price. Es war vielleicht nicht schlüssig, dass den Zombies zwar Arme abfallen und Augen hervorquellen, sie aber trotzdem in perfekter Choreographie über den Friedhof tanzen. Aber was machte das schon? Thriller war Kunst, war Revolution.

Obwohl besorgte Eltern wegen der fiesen Zombies protestierten, empfing US-Präsident Ronald Reagan den Sänger höchstpersönlich. Der Titel heimste nicht nur reihenweise Preise ein, sondern wurde gar als nationales Erbe in die Kongressbibliothek in Washington aufgenommen.

Selbst in der DDR gab es Thriller - inklusive einer Stasi-Akte über den Sänger. Jacksons Album verkaufte sich nach Angaben seines Managements mehr als 100 Millionen Mal. Nach Schätzungen von Sony waren es zwar nur 55 Millionen, aber das war 2009 - vor Jacksons Tod. Danach stieg die Platte noch einmal hoch in den Charts ein und wird heute allein in den USA weit mehr als 100.000 Mal pro Jahr verkauft.

Aber Thriller schaffte noch etwas anderes. Als erstem Schwarzen gelang es Jackson, in die von Weißen dominierte Welt der Musiksender einzudringen. MTV spielte das Video zuweilen zweimal die Stunde - bei 14 Minuten Länge. Man mag es heute kaum glauben, aber damals waren Schwarze in der Popmusik nur eine Randerscheinung. Lionel Richie, Prince, Billy Ocean, auch Whitney Houston und Irene Cara - das war alles nach Thriller.

Thriller ist heute auf den Tag genau vor 30 Jahren erschienen, ein Grund für mich den guten alten Onkel dieses bahnbrechende Album nochmals hochleben zu lassen.
:opa:
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Wer tanzen will, muss die Musik bezahlen!
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Re: Gérard Depardieu und Thriller

Beitragvon untot » 2. Dez 2012, 04:17

Ich weiß schon warum ich den guten alten Gérard Depardieu so in mein Herz geschlossen hab, ich find den klasse und bitte wer ist nicht schon betrunken irgendwo runtergekippt!! :mrgreen:

Zum ollen Jackson hab ich nix zu sagen!
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