Sweet Home - Rafa Martinez (2015)

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Sweet Home - Rafa Martinez (2015)

Beitragvon jogiwan » 26. Dez 2016, 10:00

Sweet Home

Bild

Originaltitel: Sweet Home

Herstellungsland: Spanien / 2015

Regie: Rafa Martinez

Darsteller: Ingrid García Jonsson, Bruno Sevilla, Oriol Tarrida Homedes, Eduardo Lloveras

Story:

Alicia ist Immobilienmaklerin in Barcelona und besucht gerade den letzten Mieter in einem heruntergekommenen Mietshaus im Stadtzentrum, als sie spontan beschließt eine leer stehende Wohnung in dem Gebäude zum anstehenden Geburtstag ihres Freundes Simon herzurichten und diesen damit zu überraschen. Die Geburtstagsüberraschung gelingt auch und dennoch steht die Feier unter keinem guten Stern, da Simon von Existenz- und Zukunftsängsten gequält wird. Wenig später sind diese aber ohnehin bedeutungslos, da just an diesem Abend die Immobilienfirma einen Schlägertrupp geschickt hat, um den letzten Alt-Mieter aus dem Weg zu räumen um das Gebäude gewinnbringend weiter zu nutzen. Nachdem sie durch eine Verkettung unglücklicher Umstände entdeckt werden, versuchen Alicia und Simon vor den Mördern zu fliehen, wobei sich das verbarrikadierte Haus in der regnerischen Nacht prompt als Todesfalle entpuppt…
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Re: Sweet Home - Rafa Martinez (2015)

Beitragvon jogiwan » 26. Dez 2016, 10:02

„Todesfalle Altbau“ kennt man ja bereits aus anderen spanischen Filmen und „Sweet Home“ entwickelt auch ein ähnliches Szenario wie der erfolgreiche „Rec“, wobei hier statt Zombies ein gewaltbereiter Schlägertrupp Jagd auf ein unbedarftes Pärchen macht, dass sich dummerweise zur falschen Zeit im falschen und verbarrikadierten Haus befindet. Als Zuschauer muss man dabei auch ein paar fragwürdige Entwicklungen akzeptieren, die nicht immer logisch erscheinen. Anfänglich wirkt das etwas konstruiert aufgebaute Bedrohungsszenario auch ganz gut, doch Regisseur Rafa Martinez schafft es aber trotz relativ kurzer Laufzeit nicht, die Spannung durchgehend aufrecht zu erhalten. Gegen Ende scheinen auch die Ideen ausgegangen zu sein und die Gore-Schraube wird aufgedreht, was der Streifen eigentlich gar nicht nötig hätte. Das hinausgezogene Ende erscheint ebenfalls etwas unglaubwürdig und es ist auch etwas schade, dass man aus der passablen Grundidee nicht einen besseren Streifen hinbekommen hat. Die Sache mit dem Immobilienfirma und lukrativen Spekulationsobjekten in Großstädten scheint in Zeiten, in denen Mietpreise durch die Decke gehen traurigerweise auch nicht so weit hergeholt. So bleibt ein etwas ruppig erzählte und durchschnittliche „Home Invasion“-Variante im höheren Härtegrad und sympathischer Hauptfigur, bei dem im Verlauf die Logik und Beweggründe auf der Strecke bleiben. Normalerweise mag ich Filme aus der Kiste doch sehr gerne, aber „Sweet Home“ ist selbst mit viel Wohlwollen maximal okay.
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