Summertime Killer - Antonio Isasi-Isasmendi

Moderator: jogiwan

Summertime Killer - Antonio Isasi-Isasmendi

Beitragvon dr. freudstein » 8. Apr 2011, 10:23

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Originaltitel: Un Verano para matar

Herstellungsland: Frankreich / Italien / Spanien 1972

Regie: Antonio Isasi-Isasmendi

Darsteller: Christopher Mitchum, Karl Malden, Olivia Hussey, Claudine Auger, Gerard Barray,
José Nieto, Gustavo Re, Raf Vallone u.a.

Story:
Nach dem bestialischen Mord an seinem Vater schwört der 6-jährige Ray Castor Rache. 20 Jahre später spürt Ray (Christopher Mitchum) die Killer auf und eliminiert die Männer, die ihm so viel Leid und Schmerz zugefügt haben. Der Polizist Captain John Kiley (Karl Malden), der die Morde untersucht, will Ray ebenso stoppen, wie der Mafia-Boss Lazaro Alfredi - der Kopf der Mörderbande. Rays Pläne ändern sich, als er sich in Alfredis schöne Tochter Tania (Olivia Hussey) verliebt. Ein actiongeladenes Katz und Maus Spiel beginnt...

http://www.ofdb.de/film/38040,Summertime-Killer
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Re: Summertime Killer - Antonio Isasi-Isasmendi

Beitragvon dr. freudstein » 8. Apr 2011, 10:41

Also, ganz so, wie angepriesen, konnte ich dem Film nicht so abgewinnen.
Actiongeladen, Katz und Maus Spiel pipapo...
Es gab sehr schöne Szenen diesbezgl., aber auch sehr viel ruhige lange Momente, insbesondere bei der Entführungsgeschichte, die in eine Liebesgeschichte endete.
Karl Malden kommt auch nur gelegentlich mal vor. Ein wirklicher Thriller ist hier nicht zu sehen, wo Spannung und Nervenkitzel aufkommt oder geniale Strategien, den einen (Ray, der Vaterrächer) oder anderen (Alfredi, der Mafia-Boss) zu stoppen oder dem Polizei-Captain bei seinen Ermittlungen (lediglich einfaches Frage und Antwortspiel)

War gut anzuschauen, durchaus kein schlechter Film, aber ein bißchen mehr Thriller/Action hätte es schon sein können. Die Geschichte ist ja altbekannt aus Western und Action-Filmen (Sohn rächt Vater), aber sie wurde schon weitaus dramatischer, spannender dargestellt als dieses mit Urlaubspanoramen ausgestattete Filmchen.

Mittelmaß bis gut
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Re: Summertime Killer - Antonio Isasi-Isasmendi

Beitragvon Nello Pazzafini » 8. Apr 2011, 11:36

du hast vergessen der score zu erwähnen, ein vollkommen grandioser Soundtrack von Luis Bacalov welchen ich auch heutzutage immer wieder mal im TV vernehme als hintergrund musik für dokus, berichten etc.
ich pflege ja oft über so manche Soundtracks mich zu begeistern aber hier hat der gute Luis wirklich den Vogel abgeschossen, da sind zeitlose tracks dabei die man nicht besser machen kann. Und einen drive haben die....grande!
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Re: Summertime Killer - Antonio Isasi-Isasmendi

Beitragvon dr. freudstein » 8. Apr 2011, 11:48

Sorry, Nello, hab ich wirklich und wollt ich auch noch nachtragen :oops:
Der Score entschädigt wahrhaft für alles.

Ich erwarte entweder:
Simple Story - Ausgleich durch knallharte Action, schnelle Abfolge
oder
Gut ausgetüftelte Story mit vielen Überraschungen und Spannung, dann darf es auch gemählicher zugehen.

Hier finden wir eine simple Story mit wenigen Actionszenen, wenig Spannung, zu viel Gemählichkeit und Banalitäten in die Länge gezogen.
Wer sieht das anders oder kann sonst etwas zum Film sagen?
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Re: Summertime Killer - Antonio Isasi-Isasmendi

Beitragvon jogiwan » 8. Apr 2011, 11:54

Schon länger her, dass ich den gesehen hab. Fand den okay, aber auch nicht mehr oder weniger... nur die Quali der DVD hab ich als eher mies in Erinnerung...
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Re: Summertime Killer - Antonio Isasi-Isasmendi

Beitragvon dr. freudstein » 9. Apr 2011, 00:50

jogiwan hat geschrieben: Fand den okay, aber auch nicht mehr oder weniger... nur die Quali der DVD hab ich als eher mies in Erinnerung...

Kann Dir da nur beipflichten in allen Belangen :prost:
Mies finde ich übertrieben, aber abgenudeltes VHS Tape in Bezug auf Quali passt schon ;)
Allerdings, die Quali fand ich ja schon eher charmeuse, das ist nicht mein Problem.
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Re: Summertime Killer - Antonio Isasi-Isasmendi

Beitragvon Blap » 10. Apr 2011, 14:03

Auch einer dieser Filme, die mich nachhaltig verdorben haben. Die DVD muss ich mir noch kaufen, der Flick hätte allerdings eine bessere Auswertung verdient. Koch Media, bitte übernehmen!
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Re: Summertime Killer - Antonio Isasi-Isasmendi

Beitragvon jogiwan » 4. Apr 2012, 17:58

hier ein paar Screenies, der nicht ganz überzeugenden, deutschen VÖ:

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Re: Summertime Killer - Antonio Isasi-Isasmendi

Beitragvon Adalmar » 21. Mai 2012, 14:04

Eher schwacher Thriller, der schon mal ein Problem mit seinem ausdruckslosen Hauptdarsteller hat, der aus meiner Sicht hauptsächlich mit Verwandtschafts-Fahrschein im Filmgeschäft unterwegs war. Da hilft es auch nichts, wenn er von der Figur Claudine Augers (deren Faszination ich auch nie so recht nachvollziehen konnte) im Film einmal als "traumhaft schön" bezeichnet wird. Karl Malden weckt mit seinem sympathischen, aber wenig spektakulären Spiel auch keine Toten auf. Seine Rolle wirkt auch so, als sei er gerade frei gewesen und in den Film hineingeschrieben worden. Er forscht hier und da ein bisschen nach und sorgt eher für Leerlauf als für Spannung. Am Ende macht seine Figur dann eine ziemlich sinnfrei wirkende Kehrtwende, aus Spoilergründen sage ich mal nicht mehr dazu. Besser hätte der Film mir als Duell zwischen Rachekiller und Mafiaboss gefallen, natürlich mit charismatischeren Darstellern (vielleicht Ray Lovelock gegen Henry Silva oder so). Am ehesten begeistern konnte mich hier noch Olivia Hussey mit ihren bezaubernden Rehaugen. Alles in allem kommt einfach keine Thrillerspannung auf und die Action wirkt mitunter auch eher erzwungen, z. B. wenn der "Summertime Killer" die auch recht unwichtige Figur von Claudine Auger mit ein paar Motorradstunts aufmerksam macht, um am Ende unter großem Hallo und fröhlichem Lachen das Motorrad in ein Hafenbecken zu fahren. Hätte mal gerne gewusst, wie sich solche Aktionen mit seiner geheimen Kill-Mission in Einklang bringen lassen. Der Film soll im übrigen in der deutschen Fassung stark gekürzt sein, was möglicherweise auch einige Fragezeichen bei Sichtung des Films erklären würde. Insofern hoffte ich auf Aufschluss durch die "Deleted Scenes" der schwachen deutschen DVD, die aber größtenteils aus Material bestehen, das ohnehin im Hauptfilm enthalten ist ... Positiv zu bemerken ist noch die Musik des großartigen Luis Bacalov, die aber noch keinen Grund darstellt, sich den Film anzusehen - dann lieber die Filmmusik für sich genommen. 5/10
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