Dr. Orloff's Monster - Jess Franco (1964)

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Dr. Orloff's Monster - Jess Franco (1964)

Beitragvon jogiwan » 26. Sep 2012, 19:11

Dr. Orloff's Monster

Bild

Originaltitel: El Secreto del Dr. Orloff

Alternativtitel: The Secret of Dr. Orloff

Herstellungsland: Spanien, Frankreich, Österreich / 1964

Regie: Jess Franco

Darsteller: Hugo Blanco, Agnès Spaak, Perla Cristal, Marcelo Arroita-Jáuregui, Pepe Rubio

Story:

Die schöne Waise Melissa verbringt Weihnachten bei ihrer alkoholsüchtigen Tante und ihrem Onkel, Dr. Conrad Jeckyll, auf deren baufälligen Schloss. Conrad hat von seinem Tutor Orloff die geheime Formel zum Erwecken der Toten geerbt, die es einem erlaubt die Untoten mit Hilfe von Hochfrequenztönen zu steuern. Zunächst erweckt Conrad seinen Bruder Andros wieder von den Toten, den er umbrachte, als er erfuhr, dass dieser eine Affäre mit seiner Frau gehabt hatte. Gesteuert von Conrad begeht der Zombie einige Morde an Prostituierten. Doch dann erfährt Andros, dass seine Tochter bei seinem verrückten Bruder auf dem Schloss lebt und langsam entwickelt sich bei dem Untoten wieder ein Bewusstsein... (quelle: ofdb.de)
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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Re: Dr. Orloff's Monster - Jess Franco (1964)

Beitragvon buxtebrawler » 10. Apr 2014, 20:19

Erscheint voraussichtlich am 06.05.2014 bei Edition Tonfilm in drei Varianten auf DVD:

Amaray im Schuber, limitiert auf 555 Exemplare:

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Große Hartbox:

Bild

..sowie im auf 66 Exemplare 3-DVD-Set zusammen mit "Das Geheimnis des schreienden Schädels" und "The Demon Doctor" in einer Hartbox:

Bild

Extras:
- Italienischer Kinotrailer
- Seltene Super-8-Fassung "The Demon Doctor"
- Original französischer Trailer
- unvertonte Alternativtakes und Pannen
- 8 Seiten Booklet mit einer filmhistorischen Analyse von Dr. Konrad Krauss (anscheinend nur in der Schuber-Variante)

Bemerkungen:
- Erstmalig seit seiner Erstaufführung 1964 in deutscher Sprache auf DVD
- Zum ersten Mal in seiner ungeschnittenen Originalversion von 86 Minuten restauriert (entspricht ca. 90 Minuten bei Kino und NTSC)
- Französische und englische Synchronfassungen

Quelle: OFDb-Shop
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Dr. Orloff's Monster - Jess Franco (1964)

Beitragvon sergio petroni » 7. Sep 2014, 09:07

Gibt's jetzt auch in der günstigen Version von VMZ-Medien:

Bild

Enthält einen französischen und einen italienischen Trailer
sowie diverse Alternativtakes und Outtakes.
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: Dr. Orloff's Monster - Jess Franco (1964)

Beitragvon sergio petroni » 7. Sep 2014, 09:36

Der spleenige und herrschsüchtige Dr. Orloff lebt mit seiner Frau und einem Diener auf seinem
Schloß. Was keiner weiß: Auch Orloffs Bruder Andros, den alle für tot halten, wird von Orloff
als Untoter in seinen Geheimlabors versteckt.
Viele Jahre zuvor hatte Orloff in einem Tobsuchtsanfall seinen Bruder getötet, nachdem er ihn
inflagranti mit seiner Ehefrau erwischt hatte. Mittels einer Erweckungsformel, die Orloff von
seinem inzwischen verstorbenen Lehrmeister überantwortet bekam, machte er Andros zu
seinem willfährigen Spielzeug. Immer wieder des nachts läßt Orloff durch Andros leichte Mädchen
umbringen, um seinem eigenen Fetisch zu frönen.
Die Situation ändert sich, als Orloffs Nichte Melissa (Agnes Spaak) zu Besuch aufs Schloß kommt.
Sie weiß natürlich nicht, daß ihr totgeglaubter Vater im Schloß dahinvegetiert. Die Ereignisse spitzen
sich zu, als ein Inspektor der Polizei der die Morde untersucht, eine Spur entdeckt, die zu
Orloff führt.

Sehr solider und auch sehr stimmungsvoller Grusler von Franco. Handwerklich gibt's gar nichts zu meckern.
Und der Film bietet genügend düstere Bilder, um eine francotypisch morbide Stimmung von
vorne bis hinten durchzuhalten. Franco wirft auch hier seine geliebten Sanges- und Stripeinlagen
ein, die für das Jahr 1964 überraschend explizit geraten sind. Er selbst hat einen Kurzauftritt
als Pianist, der sich dem mordenden Andros entgegenstellt und dabei zu Boden geht.
Ein erstaunlich kohärentes und überzeugendes Werk vom Altmeister!
7/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: Dr. Orloff's Monster - Jess Franco (1964)

Beitragvon Captain Blitz » 7. Sep 2014, 13:08

Und definitiv besser als die Folterkammer. *würg*
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Die lebenden Leichen des Dr. Jekyll - Jess Franco (1964)

Beitragvon ugo-piazza » 4. Feb 2015, 23:16

Bild

OT: El secreto del Doctor Orloff

E/F 1964

D: Hugo Blanco, Agnès Spaak, José Rubio, Marcelo Arroita Jáuregui

Die schöne Waise Melissa verbringt Weihnachten bei ihrer alkoholsüchtigen Tante und ihrem Onkel, Dr. Conrad Jeckyll, auf deren baufälligem Schloss. Conrad hat von seinem Tutor die geheime Formel zum Erwecken der Toten geerbt, die es einem erlaubt, die Untoten mit Hilfe von Hochfrequenztönen zu steuern. Zunächst erweckt Conrad seinen Bruder Andros wieder von den Toten, den er umbrachte, als er erfuhr, dass dieser eine Affäre mit seiner Frau gehabt hatte. Gesteuert von Conrad begeht der Zombie einige Morde an Prostituierten. Doch dann erfährt Andros, dass seine Tochter bei seinem verrückten Bruder auf dem Schloss lebt und langsam entwickelt sich bei dem Untoten wieder ein Bewusstsein. Der Horror nimmt seinen Lauf! (Amazon)


Erneut zeigt sich, dass die frühe schwarz-weiß-Phase von Jess Franco der Entdeckung lohnt, wenn auch dieser Film gegenüber "Das Geheimnis der Dr. Z" und "Schreie durch die Nacht" abfällt. Gleichwohl weiß Franco hervorragend mit den Möglichkeiten der schwarz-weiß-Fotografie umzugehen. Eine Striptease-Szene deutet an, in welche Richtung sich Francos Filmkarriere entwickeln sollte. In dieser Nachtclub-Szene taucht auch Jess himself als Pianist einer Jazzkombo auf. Die deutsche Synchro weist leider häufig unpassende Sprecher auf und zieht die VÖ dadurch leider nach unten. Dafür kostet die VZ-Scheibe aber auch nicht viel, während sich die Ursprungsveröffentlichung von Edition Tonfilm selbst aus der Auswahl katapultiert, da sie keine Untertitel zum fremdsprachlichen Ton aufweist.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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Re: Dr. Orloff's Monster - Jess Franco (1964)

Beitragvon Die Kroete » 28. Jul 2015, 19:42

Einer der früheren Werke des spanischen Alt-Meisters, bei denen er unter Beweis stellte, daß er sich auch in schwarz-weiß bestens zurecht fand.

Üblicherweise kann der Film zwar keinen großen Spannungsbogen halten, dafür kann der Regisseur, sowohl mit gelungener Atmosphäre und guter Kameraarbeit überzeugen.

Interessant ist hier außerdem, die Darstellung der verschiedenen Charaktäre.

Empfohlen für jeden, der die Horror- und Gruselfilme der 60er- und 70er-Jahre von Jess Franco zu schätzen weiß!

7/10
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