No one heard the scream - Eloy de la Iglesia (1973)

Moderator: jogiwan

No one heard the scream - Eloy de la Iglesia (1973)

Beitragvon sergio petroni » 19. Jan 2014, 18:30

NO ONE HEARD THE SCREAM

Bild

Originaltitel: Nadie oyó gritar

Herstellungsland-/jahr: SPA 1973

Regie: Eloy de la Iglesia

Darsteller: María Asquerino, Antonio Casas, Tony Isbert, Goyo Lebrero, Ramón Lillo, Vicente Parra,
Carmen Sevilla, Felipe Solano, ...

Story: Elisa möchte für eine Weile allein sein und verlässt ihren reichen Liebhaber um wieder nach London zu fahren. Dort angekommen beobachtet sie, wie ihr charmanter Türnachbar Miguel eine Frauenleiche im Schacht des Aufzugs verschwinden lässt. Als Miguel bemerkt, daß Elisa alles mitbekommen hat, zwingt er die Frau mit anzupacken. Plötzlich ändert er seine Meinung und will seine Sorgen aus Sicherheitsgründen im See verschwinden lassen. Auf dem Weg dorthin verhält sich Elisa wie abgesprochen und ungewöhnlich ruhig. Trotz zahlreicher Gelegenheiten, die Tat jederzeit auffliegen zu lassen, unternimmt die Frau nichts, um ihn in Schwierigkeiten zu bringen. Alles läuft wie geplant und die beiden verbringen auch noch den Nachmittag miteinander. Es dauert auch nicht lange, bis Elisa sich in Miguel verliebt, doch wenig später folgt ein böses Erwachen...
(quelle: ofdb.de)
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: No one heard the scream - Eloy de la Iglesia (1973)

Beitragvon sergio petroni » 19. Jan 2014, 18:31

Hoffe, der liegt in absehbarer Zeit bei mir im Briefkasten.
Bin sehr gespannt.... :sabber:
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: No one heard the scream - Eloy de la Iglesia (1973)

Beitragvon sergio petroni » 26. Feb 2014, 23:14

Nach Sichtung Eloy de la Iglesias "No one heard the scream" muß ich feststellen, daß oben
angeführte Inhaltsangabe nicht ganz stimmt. Elisa (Carmen Sevilla) ist eine Nobelhure, die einen reichen Geldgeber/Freier in London einmal im Monat befriedigt. Die Entlohnung ist üppig. Und nicht nur Elisa ist
auf das Geld angewiesen.

Doch plötzlich überkommen Elisa rebellische Gefühle. Sie sagt den geplanten Flug nach London ab und
verkriecht sich in ihrem Apartment in einem Neubau-Wohnblock irgendwo in Spanien.
So wird sie Zeugin, wie ihr Nachbar Miguel (Vicente Parra) offenbar die Leiche seiner Frau
im Fahrstuhlschacht entsorgen will. Miguel entdeckt Elisa und nimmt diese als Geisel.
Offensichtlich ist Stockholm Spanien nicht fern und Elisa und Miguel kommen sich näher.
Beide versuchen nun die Leiche zu entsorgen und werden mehr und mehr zu Komplizen.
Aber natürlich wartet noch die eine oder andere Überraschung auf den einen oder anderen.
Und somit punktet vor allem der Schluß und läßt die Bewertung wachsen auf
6,5/10

Übrigens wartet der Film mit der ungewöhnlichsten (blödesten) Polizistenkappe aller Zeiten auf!
Bild
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: No one heard the scream - Eloy de la Iglesia (1973)

Beitragvon jogiwan » 26. Feb 2014, 23:22

sergio petroni hat geschrieben:Nach Sichtung Eloy de la Iglesias "No one heard the scream" muß ich feststellen, daß oben
angeführte Inhaltsangabe nicht ganz stimmt.


Das ist ja bei der OFDB bei eher unbekannten Filmen leider ganz oft der Fall und manchmal wird auch noch hemmungslos gespoilert. U.a. ist das auch der Grund, warum ich im Vorfeld auch keine Frank Trebbin Kritiken mehr lese.
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Re: No one heard the scream - Eloy de la Iglesia (1973)

Beitragvon sergio petroni » 26. Feb 2014, 23:28

jogiwan hat geschrieben:
sergio petroni hat geschrieben:Nach Sichtung Eloy de la Iglesias "No one heard the scream" muß ich feststellen, daß oben
angeführte Inhaltsangabe nicht ganz stimmt.


Das ist ja bei der OFDB bei eher unbekannten Filmen leider ganz oft der Fall und manchmal wird auch noch hemmungslos gespoilert. U.a. ist das auch der Grund, warum ich im Vorfeld auch keine Frank Trebbin Kritiken mehr lese.


Zum Glück vergesse ich manche Dinge auch recht schnell.... :nick:
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: No one heard the scream - Eloy de la Iglesia (1973)

Beitragvon jogiwan » 27. Mär 2014, 08:40

Die attraktive Elisa reist einmal im Monat auf Kosten eines reichen Geschäftsmanns für Wochenende nach London um mit ihm ein schönes Wochenende zu verbringen. Als eines Tages ihr Flieger etwas Verspätung hat, beschließt sie spontan ihren geplanten Trip abzusagen und kehrt in ihre Wohnung zurück, wo sie nach einem Streit in der Nebenwohnung Zeuge wird, wie ihr Nachbar Miguel gerade eine Frauenleiche in den Fahrstuhlschacht entsorgt. Elisa ist entsetzt und wird, als sie sich in ihrer Wohnung verbarrikadiert und die Polizei alarmieren möchte, von Miguel mit Waffengewalt dazu genötigt, ihm bei der Entsorgung der Leiche in dem ansonsten unbewohnten Wohnkomplex zu helfen. Obwohl Elisa von der Tat schockiert ist, hilft sie Miguel und steht ihm auch loyal zur Seite, als die Beiden von der Polizei aufgehalten werden. Elisa scheint sich in den smarten Schriftsteller verliebt zu haben, doch das Schicksal hat für Beide noch eine überraschende Wendung parat...

Netter und schön gemachte Mischung aus Psychothriller, Giallo und Liebesdrama von Eloy de la Iglesia mit zwei charismatischen Hauptdarstellern und einer ungewöhnlichen Story, die dramaturgisch ordentlich das Gebälk krachen lässt. Die Geschichte über den brutalen Mord und der Handlangerin wider Willen, die sich auch noch in den vermeintlichen Mörder verliebt ist zwar wie so jeder zweite spanische Genre-Beitrag aus dieser Entstehungszeit reichlich konstruiert, aber nette Wendungen und die Überraschung am Ende, die aufmerksame Zuschauer schon ab der Mitte erahnen können, wertet den solide inszenierten Film dann auch zusätzlich auf. Zwar ist "Nadie oyó gritar" im Vergleich zu "Einbahnstraße in den Tod" und "Cannibal Man" über weite Strecken eher ruhig und vergleichsweise unspektakulär gehalten, aber die originelle Geschichte macht Laune und Carmen Sevilla ist ebenfalls eine wahre Augenweide. Ein nettes B-Movie mit flockiger Musik und Charme, dass sich auch gut gucken lässt.
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