La muerte incierta - José Ramón Larraz (1973)

Moderator: jogiwan

La muerte incierta - José Ramón Larraz (1973)

Beitragvon sergio petroni » 1. Mai 2014, 11:05

LA MUERTE INCIERTA

Bild

Herstellungsland/-jahr: SPA 1973

Regie: José Ramón Larraz

Darsteller: Raffaele Curi, Mary Maude, Rosalba Neri, Giuseppe Pertile, Yelena Samarina,
Fernando Ulloa, Perez Avila, Josefa Contreras, ...

Story: British aristocrat Clive Dawson (Antonio Molino Rojo) returns to 1930s India with his new bride Brenda (Mary Maude). News of his marriage has forced his paramour Shaheen (Rosalba Neri) to commit suicide, but not before putting a curse on their stately mansion. Filmed the year before VAMPYRES, this is one of the most obscure horror movies made by Jose Ramon Larraz. Mary Maude also stars, who was extremely memorable as a sadistic schoolgirl in Chicho Ibanez Serrador's "La Residencia"(1969)
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
Benutzeravatar
sergio petroni
 
Beiträge: 4191
Registriert: 02.2013
Wohnort: im Schwarzen Wald
Geschlecht: männlich

Re: La muerte incierta - José Ramón Larraz (1973)

Beitragvon sergio petroni » 31. Aug 2014, 11:46

Plantagenbesitzer Clive Dawson verläßt seine indische Wahlheimat des Jahres 1930 um
nach London zu fahren. Für seine Geliebte Shaheen (Rosalba Neri) ist klar, daß dies ein Abschied
für immer sein wird. Sie verflucht Dawson, seine Familie und alle auf dem Anwesen lebenden.

Dawson kehrt dann auch nicht alleine aus London zurück. Er wird begleitet von seiner neuen
Angetrauten Brenda (Mary Maude). Von seinem Sohn Rupert erfährt Clive, daß sich Shaheen das
Leben genommen hat. Daraufhin haben bis auf den alten Shunda alle Angestellten das Herrenhaus
verlassen, da die Angst vor dem Fluch zu groß war.
Schnell stellt sich heraus, daß mit der Familiengeschichte der Dawsons wirklich etwas nicht stimmt.
Clives Vater kam unter mysteriösen Umständen um's Leben und auch Clives Sohn scheint ein
zwielichtiges Spiel zu spielen. Er hat eine Affäre mit der Arztgattin aus dem Nachbaranwesen.
Als nächstes steht Brenda, die Neue seines Vaters, auf seiner Jagdliste. Clive glaubt nach und
nach seinen Verstand zu verlieren und führt dies auf Shaheens Fluch zurück. Er glaubt Shaheen
sei in einem Tiger wiedergeboren worden. Wild entschlossen, dem Treiben ein Ende zu setzen,
macht er sich auf zur Tigerjagd. Doch damit beginnt das Unheil erst richtig.

Ein exotisches Setting, ein solider Cast und eine nicht gleich zu durchschauende Geistergeschichte;
und dennoch schafft es Larraz hier nicht zu fesseln. Die Geschichte plätschert vor sich hin,
und wenn sie gegen Ende dann doch noch etwas Fahrt aufnimmt, ist kurz darauf Schluß.
Entgegen seinen mir bisher bekannten Werken, setzt Larraz seine Geschichte hier sehr
zurückhaltend in's Bild. Seine sonst so üppig präsentierten nackten Tatsachen bekommt man
hier gar nicht zu sehen. Und da die ansonsten zeigefreudige Rosalba Neri mit an Bord ist,
gibt's dafür nochmal Punktabzug.
Leider nur für Komplettisten.
4,5/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
Benutzeravatar
sergio petroni
 
Beiträge: 4191
Registriert: 02.2013
Wohnort: im Schwarzen Wald
Geschlecht: männlich


Zurück zu "Spanien"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

web tracker