[Rec] 3 Genesis - Paco Plaza (2012)

Moderator: jogiwan

[Rec] 3 Genesis - Paco Plaza (2012)

Beitragvon horror1966 » 18. Okt 2012, 14:56

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[Rec] 3 Genesis
([Rec] 3 Genesis)
mit Leticia Dolera, Javier Botet, Diego Martin, Alex Monner, Ismael Martinez, Claire Baschet, Ana Isabel Velasquez, Carla Nieto, Borja Glez Santaolalla, Emilio Mencheta, Mireia Ros, Paco Moreno, Aitor Legadon
Regie: Paco Plaza
Drehbuch: Paco Plaza
Kamera: Pablo Rosso
Musik: Mikel Salas
Keine Jugendfreigabe
Spanien / 2012

Clara und Koldo feiern den schönsten Tag ihres Lebens: ihre Hochzeit! Die ausgelassene Stimmung kippt aber schnell, als einer der Gäste Zeichen einer seltsamen Krankheit aufweist und beginnt Blut zu spucken. Nachdem sich andere Besucher rasend schnell anstecken und auf die anderen losgehen bricht die Hölle aus: Die gemütliche Festivität wird zum hysterisches Schlachtfest, in der sich die Hochzeitsgesellschaft in einem Kampf um Leben und Tod wiederfindet. Clara und Koldo müssen so schnell wie möglich entkommen - und wie lässt sich das Killer-Virus stoppen?


Nun hat es also auch die [Rec]-Reihe erwischt, denn mit vorliegendem dritten Teil ist meiner Meinung nach ein erheblicher Qualitätsverlust zu erkennen. Ob dies einzig und allein der Tatsache geschuldet ist, das Jaume Balaguero bei der Regie ausgestiegen ist und somit Paco Plaza allein für diesen Film verantwortlich zeichnet wage ich zu bezweifeln, denn es sind doch in der Hauptsache inhaltliche Schwächen, die hier einen eher zwiespältigen Eindruck hinterlassen. [Rec] 3 ist zwar immer noch ein sehenswerter Film, der jedoch das Hauptaugenmerk lediglich auf ein ordentliches Tempo und einige derbe SFX legt und dabei leider inhaltlich nicht wirklich überzeugen kann. Das mag den Fans härterer Splatter-Kost herzlich egal sein denn diese Zielgruppe wird gut versorgt, vergleicht man allerdings die Story mit denen der beiden Vorgänger, so wird in vorliegendem Fall absolute Schmalkost angeboten, die keinerlei höhere Erwartungen erfüllen kann. Und so verkommt dann auch das Geschehen zu einer einzigen Metzel-Orgie die zugegebenermaßen einige herrlich schwarzhumorige Szenen enthält, aber ansonsten relativ wenig Substanz enthält um einen gänzlich überzeugenden Eindruck beim Zuschauer zu hinterlassen.

Paco Plaza weicht außerdem vom altbewährten Stil ab, denn die Wackelkamera kommt hier lediglich in den ersten gut 20 Minuten zum Einsatz. Das sehe ich noch nicht einmal als negativ an, obwohl damit die eigentliche Stärke der Film-Reihe gekappt wird. Verliert sich doch der dokumentarische Look der Ereignisse und man hat ganz automatisch nicht mehr das Gefühl, phasenweise mitten im Geschehen zu sein. Dadurch entsteht nicht mehr diese einzigartige Intensität der beiden ersten Teile und die Faszination der Ereignisse hält sich in durchaus überschaubaren Grenzen. Irgenwie will sich in diesem Film auch nicht wirklich ein echter-und konstanter Spannungsbogen aufbauen, die Geschehnisse erscheinen doch recht vorhersehbar und es gibt keinerlei echte Überraschungsmomente. Der größte Nachteil ist jedoch der gewählte Schauplatz des Szenarios, denn das weitläufige Areal auf dem die Hochzeitsfeier stattfindet dient nicht unbedingt dazu, die absolut bedrohliche-und zudem sehr klaustrophobische Atmosphäre der beiden ersten Teile zu erzeugen.

Die Grundstimmung in dem unter Quarantäne stehenden Mietshauses war einfach viel dichter und hat beim Betrachter dafür gesorgt, das man eigentlich durchgehend mit einer Gänsehaut überzogen war, die hier so gut wie überhaupt nicht aufkommen will. Zu sehr liegt der Focus der Geschichte auf dem vorhandenen Härtegrad, der allerdings phasenweise sehr ordentlich ausfällt und so manche derbe Passage anbietet. Legt man seine Erwartungen einzig und allein auf diesen Aspekt dann wird man wirklich bestens bedient und hat keinerlei Grund zur Beanstandung, erwartet man aber ein wenig mehr, wird man letztendlich doch mit einer kleinen Enttäuschung konfrontiert. Meiner persönlichen Meinung nach ist die Luft aus der [Rec]-Reihe ganz einfach ein wenig raus und mit diesem dritten Teil wird ein wenig der bisherige sehr gute Gesamteindruck zerstört. Es fehlen die zündenden Ideen, stattdessen werden jederzeit austauschbare Komponenten präsentiert, die man schon etliche Male gesehen hat und die auch schon besser umgesetzt wurden. Und auch der schon kurz erwähnte schwarze Humor erscheint nicht immer absolut passend, sondern wirkt an einigen Stellen schon etwas albern, was insbesondere auf das Verhalten der Infizierten zu beziehen ist, wenn sie von einem Pastor zitierte Bibel-Passagen hören. So wird die Ernsthaftigkeit der Ereignisse doch manchmal untergraben, was dem gewonnenen Gesamtbild nicht unbedingt förderlich ist.

Insgesamt gesehen ist "[Rec] 3 Genesis" alles andere als ein schlechter Film, jedoch offenbart das Szenario einige offensichtliche Defizite, die man in den beiden ersten teilen noch nicht erkennen konnte. Für Freunde der harten Gangart ist der Film eine absolute Empfehlung, wer allerdings etwas mehr erwartet dürfte eher enttäuscht sein. Die Geschichte bietet rein inhaltlich wenig Sehenswertes und es fehlt stellenweise an der nötigen Spannung, um von einem wirklich überzeugenden Film zu sprechen. Auch das Schauspiel der Akteure ist maximal als passabel anzusehen und sämtliche Charaktere wirken jederzeit austauschbar. Auch wenn sich das alles jetzt nicht sonderlich positiv anhört, drückt es lediglich meine persönlichen Empfindungen aus und manch einer wird es sicherlich vollkommen anders sehen und restlos begeistert sein. Sehenswert ist dieses Werk auf jeden Fall, man sollte lediglich die eigenen Erwartungen nicht zu hoch ansetzen, denn die Klasse seiner beiden Vorgänger kann dieser Film zu keiner Zeit auch nur annähernd erreichen.


Fazit:


Einzig und allein auf Tempo-und Härte ausgerichtet, bleibt "[Rec] 3" doch weitesgehend hinter den Erwartungen zurück, ist aber dennoch ein unterhaltsames Filmchen, das mit einer Laufzeit von gerade einmal etwas über 70 Minuten keinerlei Längen erkennen lässt. Mehr hätte die ziemlich ausgedünnte Rahmenhandlung allerdings auch nicht hergegeben, denn inhaltlich ist hier Schmalhans der Küchenmeister.


6,5/10
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Re: [Rec] 3 Genesis - Paco Plaza

Beitragvon Arkadin » 19. Okt 2012, 11:54

Hehehe... wenn ich mal zu faul bin einen Faden aufzumachen, dann warte ich einfach ab bis horror das macht. Ich weiß ja bei einigen Sachen: Da kommt was ;) Hier übrigens einer der wenigen Fälle, bei denen ich einem Genre-Film mehr abgewinnen kann der horror.

Koldo und Clara feiern ihre Hochzeit auf einem großen Anwesen, etwas außerhalb der Stadt. Die Stimmung ist gut, die Gäste zahlreich und das Brautpaar glücklich. Nur Onkel Victor geht es nicht so gut. Er wurde am Vortag von einem Hund gebissen, der eigentlich schon tot sein sollte. Im Laufe des Abends verhält sich Onkel Victor immer merkwürdiger, und als er plötzlich anfängt, um sich zu beißen, bricht die Hölle los. Koldo und Clara werden in dem Chaos getrennt und ihre Gäste verwandeln sich in rasende Bestien. Werden die beiden Liebenden wieder zueinander finden?

Als der Markt noch nicht mit einfallslosen „Found Footage“-Filmen – also Filme, die vorgeben, dass das Material, welches man sieht, echt wäre und irgendwo „gefunden“ wurde – überschwemmt war, stellte der Film „[rec]“ des spanischen Regie-Duos Jaume Balagueró und Paco Plaza noch ein Novum dar. Zudem war er dermaßen erfolgreich, dass er gleich ein US-amerikanisches Remake (unter dem Titel „Quarantäne“) spendiert bekam. Mittlerweile scheint fast jede Woche ein neuer „Found Footage“-Film herauszukommen und dieses Untergenre steht mittlerweile nur noch für Einfallslosigkeit statt Innovation. Es gibt nicht nur Big-Budget-“Found Footage“ – wie „Cloverfield“ oder „Chronicle“ -, sondern auch vier Teile „Paranormal Activity“. Und auf dem letzten Fantasy Filmfest liefen gleich drei (!) Filme, die diesen abgestandenen Kniff bemühten, darunter wieder ein Zombiefilm („Portrait of a Zombie“). Auch die Macher von „[rec]“ hatten sich an die Welle gehängt und recht schnell ein Sequel nachgeschoben, das allerdings von der Fangemeinde sehr zwiespältig aufgenommen wurde.

Nun gibt also auch „[rec]³: Genesis“. Von dem klaustrophobischen Wohnhaus der beiden ersten Teile, geht es nun auf ein feudales Anwesen auf dem Lande, in dem eine große Hochzeit gefeiert wird. Trotz der neuen Umgebung macht der Film da weiter, wo die ersten beiden aufgehört haben: Es wird eine Menge „Found Footage“ gezeigt. Man erlebt die Hochzeit durch– bei diesem Ereignis natürlich in großer Zahl vorhandene – Videokameras, Handycams und – ein erstes Novum – eine hollywoodreife Profikamera, die die im Genre übliche Wackelästhetik vermeidet. Das macht alles Sinn, und tatsächlich ist die ganze Hochzeit so realistisch gespielt und gefilmt, dass man hier in der Tat das Gefühl hat, Aufnahmen einer echten Hochzeit zu sehen. 20 Minuten lang wird das Fest gefilmt, und dabei immer wieder kleine Merkwürdigkeiten am Rande eingefangen. Dann plötzlich bricht die Hölle los, und die Infizierten fallen über die Lebenden her.

Natürlich kommt es so, wie es in diesen Filmen immer kommt. Jemand kann seine Kamera nicht aus der Hand legen und filmt alles. Aber dann schlägt der Film seinen ersten Haken und unterläuft die Erwartung des Zuschauers. Hat sich nicht schon jeder gefragt, warum bei diesen Filmen der Kameramann immer weiter filmen muss, egal, ob er auf der Flucht ist oder gerade attackiert wird? In „[rec]³: Genesis“ wird diese Frage auch gestellt und zwar direkt im Film. Die Folge: Die Pseudo-Realität des „Found Footage“ explodiert und macht den Weg frei für echtes Kino. Widescreen, elegante Kamerafahrten, ausgetüftelte Beleuchtung und stimmungsvolle Filmmusik. „[rec]³: Genesis“ tritt sein ganzes ausgelutschtes Konzept in die Tonne und geht dahin, wo alles angefangen hat. Back to the roots. Wir sind wieder im Kino.

Ab diesem Zeitpunkt ändert sich alles. Zwar bleibt das Unheimliche auf der Strecke, dafür schöpft Regisseur Paco Plaza – der hier erstmals ohne seinen Partner Jaume Balagueró (welcher gerade am vierten Teil arbeitet) einen Film der Reihe realisiert – aus dem Fundus der Zombie-Film-Geschichte. Erinnerungen an „Return of the Living Dead“ und „28 Days later“ werden wach. Rasant verwandelt sich der Film erst in eine Komödie à la „Shaun of the Dead“, dann in Funsplatter wie „From Dusk Till Dawn“, bis er bei der bitteren Tragik eines „Return of the Living Dead 3“ ankommt. Für “[rec]“-Fans könnte dies ein Schock sein, erwartet man von einem Film dieser Serie doch etwas völlig Anderes.

Doch wer sich darauf einlässt, wird mit einem schwer unterhaltsamen und extrem filmischen Werk belohnt, das auch von seinen sympathischen Hauptdarstellern lebt. Zunächst nur Randfiguren, spielen sich Diego Martín als Koldo und Leticia Dolera als Clara rasch in den Vordergrund. Dabei baut Paco Plaza seinen Film beinahe wie einen Episodenfilm auf, der alle Seiten des Horror-Genres beleuchtet.

In der einleitenden Sequenz mit der Hochzeitsfeier sind es noch die beiden Kameramänner, Koldos Neffe und ein professioneller Hochzeitsfilmer, die als Hauptfiguren eingeführt werden. Koldo ist dann der Held des zweiten Viertels, welches eher in Richtung schwarzer Comedy schielt. Im dritten Viertel tritt die hochattraktive Leticia Dolera als „Blood-splattered Bride“ in Aktion und ist für den „coolen“ Action-Part zuständig. Am Ende sind Koldo und Clara endlich wieder vereint, doch da schlägt der Film seine letzte Volte und dreht sich nochmal um 180 Grad. Es scheint also durchaus das Konzept des Regisseurs Paco Plaza zu sein, dem Publikum vier unterschiedliche Ansätze zu geben, wie man einen Zombiefilm in Szene setzten kann: Realistisch, komisch, heldenhaft oder tragisch. Interessanterweise wendet der Regisseur auch in allen Teilen die Gore-Effekte unterschiedlich an. Während diese in den ersten beiden Hälften eher dezent, aber durchaus effektiv, eingesetzt werden, geht er in den beiden letzten Hälften dann in die Vollen und steigert die Exzesse ins Groteske.

„[rec]3: Genesis“ schlägt immer wieder lustvoll Haken und hoppelt der Erwartungshaltung der Zuschauer davon. Dabei profitiert er von seinen sympathischen Hauptdarstellern. Wer allerdings ein lupenreines [rec]-Sequel – also mehr vom Altbekannten – erwartet, der ist hier falsch. „[rec]³: Genesis“ macht einfach Spaß. Nur unheimlich und verstörend, wie noch Teil 1, ist er nicht.

Die DVD aus dem Hause Universum gibt keinen Grund zur Klage. Das Bild ist sehr gut, der Ton vernünftig abgemischt. Als Extra erhält man ein 22-minütiges „Making Of“, welches zwar keinen allzu großen Erkenntnisgewinn bringt, aber nett anzuschauen ist.

Screenshots: http://www.filmforum-bremen.de/2012/10/ ... 3-genesis/
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Re: [Rec] 3 Genesis - Paco Plaza

Beitragvon horror1966 » 19. Okt 2012, 20:51

Arkadin hat geschrieben:Hehehe... wenn ich mal zu faul bin einen Faden aufzumachen, dann warte ich einfach ab bis horror das macht.



Das habe ich mir schon länger gedacht, endlich erhalte ich die Bestätigung. :prost:
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Re: [Rec] 3 Genesis - Paco Plaza

Beitragvon jogiwan » 22. Okt 2012, 08:27

Temporeicher dritter Teil der spanischen Horrorfilm-Reihe, der zum Glück nicht die Elemente seiner beiden erfolgreichen Vorgänger wiederholt, sondern nach seinem Handkamera-Auftakt eher in Richtung Fun-Splatter geht, bevor das Ende wiederum eine andere Richtung einschlägt. "Rec 3" ist jedenfalls sehr unterhaltsam und flott inszeniert und lebt von seinen sympathischen Figuren, die von Leticia Dolero und Diego Martín auch sehr gut verkörpert werden. Zwar hat der dritte Aufguß der Reihe mit dem Terror-Feeling des fulminanten Auftakt nicht mehr viel gemeinsam, ist aber immerhin besser als der etwas dröge zweite Teil und funktioniert als schwarzhumoriger Horror-Unterhaltungsfilm dann eigentlich auch sehr gut.
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Re: [Rec] 3 Genesis - Paco Plaza

Beitragvon purgatorio » 22. Okt 2012, 10:12

Ich habe recht hohe Erwartungen an den Film 8-) Ich erwarte mir einen harten und rasanten Zombie-Action-Kracher jenseits von bitterem Ernst und pseudoreligiösem Mumpitz. In einer Filmreihe ist eine schwarzhumorige Sichtweise auch durchaus mal legitim :nick: Und offenbar bekomme ich auch, was ich mir wünsche - Ist gekauft :nick:
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Re: [Rec] 3 Genesis - Paco Plaza

Beitragvon buxtebrawler » 22. Okt 2012, 10:14

Ich find's schade, dass die Reihe Richtung Fun-Splatter abgedriftet ist und verspüre momentan keine rechte Lust, mir Teil 3 anzusehen.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: [Rec] 3 Genesis - Paco Plaza

Beitragvon purgatorio » 22. Okt 2012, 10:24

buxtebrawler hat geschrieben:Ich find's schade, dass die Reihe Richtung Fun-Splatter abgedriftet ist und verspüre momentan keine rechte Lust, mir Teil 3 anzusehen.


noch ist's meiner Einschätzung nach schwer zu sagen, ob die Reihe wirklich in diese Richtung "abdriftet". Das wird sich dann erst mit [REC]4: Apocalypse zeigen. Wenn die Reihe ihr Sujet dann tatsächlich aus 4 verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann (dann passt eventuell auch der religiöse Touch des zweiten Teils) finde ich das durchaus interessant :nick:
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Re: [Rec] 3 Genesis - Paco Plaza

Beitragvon jogiwan » 22. Okt 2012, 10:27

@ bux: da versäumst du aber einen guten Film. "Reiner Funsplatter" ist so ja nicht korrekt und ein "Partyfilm" für die johlende Meute ist "Rec 3" sicher auch nicht - eher die "eierlegende Wollmilchsau des aktuellen Horrorfilms" und ein verbindender Genre-Konsensfilm mit einer wunderbaren Hauptdarstellerin, auf den sich in diesem Jahr sicher noch viele einigen können.
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Re: [Rec] 3 Genesis - Paco Plaza

Beitragvon horror1966 » 22. Okt 2012, 10:53

Sehenswert ist der dritte Teil auf jeden Fall, er fällt halt nur im Gegensatz zu den Vorgängern etwas ab.
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Re: [Rec] 3 Genesis - Paco Plaza

Beitragvon Arkadin » 22. Okt 2012, 10:54

jogiwan hat geschrieben:@ bux: da versäumst du aber einen guten Film. "Reiner Funsplatter" ist so ja nicht korrekt und ein "Partyfilm" für die johlende Meute ist "Rec 3" sicher auch nicht - eher die "eierlegende Wollmilchsau des aktuellen Horrorfilms" und ein verbindender Genre-Konsensfilm mit einer wunderbaren Hauptdarstellerin, auf den sich in diesem Jahr sicher noch viele einigen können.


Das kann ich so unterschreiben. Teil 4 scheint übrigens wieder in Richtung 1+2 zu gehen.
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