Die Stunde der grausamen Leichen - Javier Aguirre (1973)

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Re: Die Stunde der grausamen Leichen - Javier Aguirre

Beitragvon Blap » 11. Mär 2012, 23:13

Kaum erkennt er sich selbst im Spiegel, versucht er mit völlig aus der Luft gegriffenen Argumenten von sich abzulenken. Es ging hier nie um eine Rechtfertigung von Tiersnuff, sondern um die widerlichen Krokodilstränen, die allzu gern von diversen Gestalten vergossen werden.

"Töten zum Verzehr" hat keinerlei Rechtfertigung, sofern alternative Möglichkeiten der Ernährung bestehen. Aber belassen wir es dabei.

Warum lasse ich mich überhaupt zu solch fruchtlosen Debatten hinreissen. Es ist an der Zeit die Aktivität in einigen Foren deutlich einzuschränken, so bleibt mehr Zeit für den Genuss von Filmen.
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Re: Die Stunde der grausamen Leichen - Javier Aguirre

Beitragvon buxtebrawler » 12. Mär 2012, 00:37

Blap hat geschrieben:Kaum erkennt er sich selbst im Spiegel, versucht er mit völlig aus der Luft gegriffenen Argumenten von sich abzulenken. Es ging hier nie um eine Rechtfertigung von Tiersnuff, sondern um die widerlichen Krokodilstränen, die allzu gern von diversen Gestalten vergossen werden.


Genau andersherum wird ein Schuh draus. Du bist derjenige, der mit aus der Luft gegriffenen "Argumenten" wie "Ratten sind eine Plage, die man für die Kunst opfern darf" sehr wohl diese Art von Tierquälerei zu rechtfertigen versucht hat. Oder was sonst sollte das aussagen? Und das von mir beschriebene Phänomen der versuchten Inkonsequenz-Nachweisführung ist nichts anderes, als von seinem eigenen Verhalten abzulenken.

Blap hat geschrieben:"Töten zum Verzehr" hat keinerlei Rechtfertigung, sofern alternative Möglichkeiten der Ernährung bestehen. Aber belassen wir es dabei.


Nein, das interessiert mich jetzt. Du tust also Dinge bzw. lässt Dinge für dich tun, die deines Erachtens durch nichts zu rechtfertigen sind?
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Die Stunde der grausamen Leichen - Javier Aguirre

Beitragvon horror1966 » 12. Mär 2012, 01:09

Leute, hier fliegen ja richtig die Fetzen, denkt doch bitte an euren Blutdruck und beruhigt euch wieder. :prost:
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Re: Die Stunde der grausamen Leichen - Javier Aguirre

Beitragvon dr. freudstein » 12. Mär 2012, 01:17

Die Beiden :roll: :lol:
Aber wenn die Diskussion beendet ist, paßt es dann doch wieder zum Fred, also doch kein Offtopic :mrgreen:
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Re: Die Stunde der grausamen Leichen - Javier Aguirre

Beitragvon Blap » 12. Mär 2012, 08:51

Bux hat (wie so oft) nichts kapiert, versucht nun krampfhaft Aussagen zu verdrehen. Ich habe keine Lust mehr auf diese fruchtlosen, regelrecht schwachsinnigen Diskussionen.

Zum Abschluss:

Nein, das interessiert mich jetzt. Du tust also Dinge bzw. lässt Dinge für dich tun, die deines Erachtens durch nichts zu rechtfertigen sind?


Im Bezug auf den Verzehr von Fleisch und anderen tierischen Produkten: Ja!

Massentierhaltung ist Tierquälerei, die Transport- und Schlachtmethoden sind es in vielen Fällen ebenso. Trotzdem esse ich gern und ohne Reue Fleisch. Der Verzehr von Fleisch ist keinesfalls lebennotwendig, es gibt genügend Alternativen. Daher ist jegliche Begründung wie "töten für die Gewinnung von Nahrung ist gut/töten für die Kunst ist böse" fadenscheinig, verlogen und feige. Es ist offenbar bequem und opportun sich über Tiersnuff zu empören, während man genüsslich den nächsten Fleischklumpen in den Rachen schiebt.

Es geht hier nicht um Rechtfertigungen, sondern um die widerwärtigen und gern zur Schau gestellten Krokodilstränen.

Mehr schreibe ich nicht dazu, ich bin raus.
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Re: Die Stunde der grausamen Leichen - Javier Aguirre

Beitragvon buxtebrawler » 12. Mär 2012, 11:31

Blap hat geschrieben:Bux hat (wie so oft) nichts kapiert, versucht nun krampfhaft Aussagen zu verdrehen. Ich habe keine Lust mehr auf diese fruchtlosen, regelrecht schwachsinnigen Diskussionen.

Zum Abschluss:

Nein, das interessiert mich jetzt. Du tust also Dinge bzw. lässt Dinge für dich tun, die deines Erachtens durch nichts zu rechtfertigen sind?


Im Bezug auf den Verzehr von Fleisch und anderen tierischen Produkten: Ja!

Massentierhaltung ist Tierquälerei, die Transport- und Schlachtmethoden sind es in vielen Fällen ebenso. Trotzdem esse ich gern und ohne Reue Fleisch. Der Verzehr von Fleisch ist keinesfalls lebennotwendig, es gibt genügend Alternativen. Daher ist jegliche Begründung wie "töten für die Gewinnung von Nahrung ist gut/töten für die Kunst ist böse" fadenscheinig, verlogen und feige. Es ist offenbar bequem und opportun sich über Tiersnuff zu empören, während man genüsslich den nächsten Fleischklumpen in den Rachen schiebt.

Es geht hier nicht um Rechtfertigungen, sondern um die widerwärtigen und gern zur Schau gestellten Krokodilstränen.

Mehr schreibe ich nicht dazu, ich bin raus.


Keine Sorge, ich habe dich sehr gut verstanden und verdrehen brauche ich deine Aussagen nicht, das gelingt dir mit jedem weiteren Beitrag selbst. Natürlich ist Massentierhaltung Tierquälerei und der Verzehr von Fleisch nicht lebensnotwendig. Da gehe ich mit dir konform. Aus diesem Bewusstsein heraus ohne Reue weiterhin regelmäßig Fleisch aus Massentierhaltung zu essen, ist allerdings schwach. Dennoch ist es ein Unterschied, ob man schnell und ohne ihm absichtlich mehr Leid als unbedingt notwendig zuzufügen (womit ich die Massentierhaltung ausschließe), ein Tier tötet, um es zu verzehren und damit das eigene Leben, den eigenen Körper, zu erhalten, oder ob man zu Unterhaltungszwecken Tiere absichtlich qualvoll verenden lässt. Wer diesen Unterschied nicht erkennt, ist ein Idiot. Da hilft es auch nichts, das grundsätzlich zu begrüßende eigene Bewusstsein über das tägliche, von einer breiten Masse getragene Ausmaße an Tierquälerei als Argument anzubringen, schon gar nicht, wenn das eigene Handeln trotz dessen komplett unverändert bleibt.

Das ist kein Freibrief für Heuchelei und Krokodilstränen, die aufzuzeigen und zu kritisieren richtig ist. Das ändert aber nichts an der berechtigten Empörung über Tiersnuff. Wünschenswert wäre allerdings in der Tat, wenn die Konfrontation mit selbigem auch in anderen Bereichen zu einem Umdenken führen würde.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Die Stunde der grausamen Leichen - Javier Aguirre

Beitragvon Onkel Joe » 12. Mär 2012, 13:22

Irgendwie hat jeder von euch beiden auf seine art und weise recht, nur tut mir jetzt mal den gefallen und nehmt mal Gas raus.Laßt es nun gut sein um des Friedens willen.
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Re: Die Stunde der grausamen Leichen - Javier Aguirre

Beitragvon Theoretiker » 15. Sep 2012, 08:33

Hui, hier ging ja mal die Post ab! :shock: Ich dachte, hier haben sich alle lieb! :?

Nun denn, nach heutigen Maßstäben und Sehgewohnheiten ist "Die Stunde der grausamen Leichen" natürlich weder gruselig noch besonders gelungen, aber wer sich über Eurohorror amüsieren kann, ist hier genau richtig. Ich schaue solche Filme nur, weil ich deren unbeholfene Machart überaus charmant finde.

Durchaus unterhaltsamer Naschy-Streifen mit netten Goreinlagen, daher 5/10
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Re: Die Stunde der grausamen Leichen - Javier Aguirre

Beitragvon purgatorio » 15. Sep 2012, 09:12

Theoretiker hat geschrieben:Hui, hier ging ja mal die Post ab! :shock: Ich dachte, hier haben sich alle lieb! :?


Meinungsverschiedenheiten sind bei Meinungsaustausch typische Phänomene, die bisweilen auch mal etwas intensiver ausgefochten werden können - wir haben uns hier trotzdem alle lieb :opa: :nick:
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Re: Die Stunde der grausamen Leichen - Javier Aguirre

Beitragvon Blap » 15. Sep 2012, 14:00

Gerade in der heutigen Zeit kommt eine Perle wie "Die Stunde der grausamen Leichen" zur Geltung. Abseits wüster Gewalt und Schlachtorgien wird hier herrliche Gruselatmosphäre zelebriert. Schöner kann Film kaum sein!
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