Die Haut, in der ich wohne - Pedro Almodóvar (2011)

Moderator: jogiwan

Re: Die Haut, in der ich wohne - Pedro Almodóvar (2011)

Beitragvon untot » 14. Jan 2013, 16:49

Ich mochte den Film eigentlich sehr gerne, die Story hat was geniales, die Bilder sind wunderschön! Dennoch hat der Streifen für mich einige Längen über die ich mich ein wenig quälen musste, etwas kürzer hätte dem Film bestimmt noch besser gestanden.

7/10
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Re: Die Haut, in der ich wohne - Pedro Almodóvar (2011)

Beitragvon jogiwan » 1. Mär 2014, 14:30

hier ein paar Bilder vom Screenie-Rätsel

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Re: Die Haut, in der ich wohne - Pedro Almodóvar (2011)

Beitragvon purgatorio » 24. Mai 2014, 07:59

DIE HAUT IN DER ICH WOHNE (LA PIEL QUE HABITO, Spanien 2011, Regie: Pedro Almodóvar)

Wahnsinn - Der Film hat mich ja mal eben richtig weggeblasen! Das hab ich so nicht kommen sehen. Sehr faszinierende, reichlich heftige Angelegenheit: 8/10
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Re: Die Haut, in der ich wohne - Pedro Almodóvar (2011)

Beitragvon jogiwan » 14. Aug 2017, 07:34

„Die Haut, in der ich wohne“ nimmt im Output von Pedro Almodóvar ja eine gewissen Sonderstellung ein, da er einerseits an die Genre-Film-Vergangenheit des spanischen Regisseurs erinnert und an einen Horrorfilm erinnert, der aus anderen Blickwinkeln erzählt wird. Man liest ja immer wieder, dass der Streifen sehr verstörend aufgenommen wird und dennoch erzählt Almodóvar die bizarre Geschichte auf fast schon unaufgeregte Weise mit perfektionistisch durchkomponierten Bildern, ganz so wie seine üblichen Dramen, die sich vorwiegend um starke Frauen in Ausnahmesituationen handelt. Doch dieses Mal ist es ein getriebener und skrupelloser Arzt mit düsterem Geheimnis, eine Patientin mit undurchsichtiger Vergangenheit und eine Hausangestellte, die ebenfalls seelischen Ballast mit sich herumträgt und ein Drama, das sich über viele Jahre hinwegstreckt. Bei der ersten Sichtung dreht sich alles um die Beziehung untereinander, während man bei weiteren Malen mehr auf die Interaktion untereinander achten kann. Und da ist es dann wieder, das komplexe Interesse Almodóvars und seine klassischen Themen wie Schuld, Sühne, Identitäten, Körperlichkeit und die Ausnahmesituationen, die es kämpferisch durchzustehen gilt. Von den wunderschönen Bildern und grandiosen Darstellern abgesehen, wächst auch dieser Film, wenn er zum wiederholten Mal im Player landet und wer einmal die Verzweiflung in Marisa Paredes Augen gesehen hat, kann das sowieso nicht mehr vergessen.
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