Das Meer in mir - Alejandro Amenábar (2004)

Moderator: jogiwan

Das Meer in mir - Alejandro Amenábar (2004)

Beitragvon jogiwan » 18. Jun 2011, 23:40

Das Meer in mir

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Originaltitel: Mar adentro

Alternativtitel: The Sea inside

Herstellungsland: Spanien, Frankreich, Italien / 2004

Regie: Alejandro Amenábar

Darsteller: Javier Bardem, Belén Rueda, Lola Dueñas, Mabel Rivera, u.a.

Story:

Nach einem Badeunfall ist Ramón vom Hals abwärts gelähmt und lebt bei seinem Bruder und seiner Schwägerin, die sich aufopferungsvoll und liebevoll um den sympathischen und klugen Mann kümmern. Doch Ramón findet sein Leben unwürdig und möchte seit 27 Jahren lieber tot, als für andere eine Last sein. Doch für die Durchführung seines Suizides ist er auf fremde Hilfe angewiesen, was der spanische Staat verbietet und so kämpft er mit Hilfe einer Anwältin und einer Gruppierung um sein Recht auf Selbstbestimmung über sein Leben...
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Re: Das Meer in mir - Alejandro Amenábar (2004)

Beitragvon jogiwan » 18. Jun 2011, 23:47

Man soll ja mit Superlativen immer etwas sparsam sein, aber dieser Film schießt geradewegs in meine persönliche Top3 und verdrängt damit sogar eine Menge Almodovárs und andere grandiose Filme. Sensationelles Drama von Alejandro Amenábar, dass unkitschig und gänzlich frei von Sentimentalitäten eine tieftraurige und reale Geschichte über Sterbehilfe erzählt, die gerade an diesen Tage wieder hochgradig aktuell ist. Technisch perfekt, schauspielerisch großartig und sowieso und überhaupt schlichtweg sensationell! Eine Geschichte über den Tod, die paradoxerweise auch noch optimistisch ausgefallen ist. Da gibts nur noch eines: heulen bis die Tanks leer sind und 11/10 auf der Drama-Skala!
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Re: Das Meer in mir - Alejandro Amenábar (2004)

Beitragvon untot » 19. Jun 2011, 01:02

jogiwan hat geschrieben:Da gibts nur noch eines: heulen bis die Tanks leer sind und 11/10 auf der Drama-Skala!


Deswegen hab ich mir die Sichtung bis heute verkniffen, obwohl ich nur Gutes über diesen Film gehört hab!
Ich kann mir sowas einfach nicht ansehen, das verfolgt mich dann tagelang! :palm:
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Re: Das Meer in mir - Alejandro Amenábar (2004)

Beitragvon buxtebrawler » 19. Jun 2011, 02:06

untot hat geschrieben:Deswegen hab ich mir die Sichtung bis heute verkniffen, obwohl ich nur Gutes über diesen Film gehört hab!
Ich kann mir sowas einfach nicht ansehen, das verfolgt mich dann tagelang! :palm:


Mir geht's ähnlich... :|
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Das Meer in mir - Alejandro Amenábar (2004)

Beitragvon jogiwan » 19. Jun 2011, 09:12

Ich hab die Sichtung aus diesen Gründen auch immer wieder aufgeschoben. Aber gestern hat er dann einfach gepasst und "Das Meer in mir" ist auch einfach ein grandioser Streifen.
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Re: Das Meer in mir - Alejandro Amenábar (2004)

Beitragvon Arkadin » 19. Jun 2011, 13:56

Unglaublich, aber ich habe den Film auch noch nicht gesehen. Obwohl er auf meiner Liste mit ganz oben steht. Allerdings habe ich ein paar Ausschnitte gesehen und bin schwer beeindruckt von Javier Bardem, den man ja kaum wiedererkennt. Großartiger Schauspieler. Und Alejandro Amenábar ist ja auch ein Guter.
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Re: Das Meer in mir - Alejandro Amenábar (2004)

Beitragvon jogiwan » 25. Apr 2016, 07:23

Ein wunderbarer Film und ich frage mich bei jeder Sichtung, wie man einen Film nach realen Begebenheiten über Sterbehilfe so derart optimistisch und lebensbejahend hinbekommt. Hier geht es nicht darum, dass ein Mensch sterben möchte, sondern um die Freiheit kämpft, bis zum Schluss über sich selbst bestimmen zu können. Dabei beleuchtet „Das Meer in mir“ auch das Umfeld von Ramon, das von seinen Plänen naturgemäß wenig hält, wie auch die juristischen Hürden, die sich ihm in den Weg stellen. „Das Meer in mir“ ist stets sehr hübsch gemacht und frei von falschen Sentimentalitäten und Eitelkeiten und präsentiert das sensible Thema auf eine Weise, die auch dem Zuschauer seine eigenen Gedanken überlässt. Javier Bardem und Belen Rueda sind auch zwei Ausnahmedarsteller und die Erfolgsgeschichte Alejandro Amenábars Streifens ebenfalls kein Wunder. Ein Film der einen gleichzeitig traurig und fröhlich stimmt, so paradox das hier an dieser Stelle auch klingen mag.
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