Das Blutgericht der reitenden Leichen - Amando de Ossorio

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Re: Das Blutgericht der reitenden Leichen - Amando de Ossorio

Beitragvon dr. freudstein » 17. Jan 2011, 23:30

He He, ich komme auch immer durcheinander :oops:
Teil 3 ist einfach wegen dem Schiff, aber 2 und 4 muß ich immer überlegen. Und wenn der Filmtitel auch noch auf spanisch ist...hab erstmal genau gucken müssen, damit ich die Lobbys aus Mex nicht falsch poste (kann ich nämlich ganz gut, Filme durcheinanderbringen 8-) :P )
Habe den 4. Teil (ja, blutleerer ist er auf jeden Fall) aber auch als den besten Teil nach NACHT... in Erinnerung.
Der mit dem Schiff war anders, kommt auf Platz der Teile, aber nettes Dingchen war das trotzdem. Ich finde keinen Teil schlecht. Die Masken sind alleine schon der Überhit :thup:
Nicht nach Logik suchen :opa:
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Re: Das Blutgericht der reitenden Leichen - Amando de Ossorio

Beitragvon buxtebrawler » 18. Jan 2011, 00:07

dr. freudstein hat geschrieben:He He, ich komme auch immer durcheinander :oops:
Teil 3 ist einfach wegen dem Schiff, aber 2 und 4 muß ich immer überlegen.


Teil 2 ist der mit dem Dorfkrüppel, der tat mir damals immer so leid, dass jener Teil der traurigste für mich ist :D
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Das Blutgericht der reitenden Leichen - Amando de Ossorio

Beitragvon dr. freudstein » 18. Jan 2011, 00:14

Ja, das verstehe ich :mrgreen:
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Das Blutgericht der reitenden Leichen - Armando de Ossorio

Beitragvon horror1966 » 5. Jan 2012, 13:37

Bild




Das Blutgericht der reitenden Leichen
(La Noche De Las Gaviotas)
mit Victor Petit, Maria Kosly, Sandra Mozarowsky, Jose Antonio Calvo, Julia Saly, Javier de Rivera, Pilar Vela, Fernando Villena, Maria Vidal, Oscar Phens, Susana Estrada, Luis Ciges
Regie: Amando de Ossorio
Drehbuch: Amando de Ossorio
Kamera: Francisco Sanchez
Musik: Anton Garcia Abril
Ungeprüft
Spanien / 1975

Ein junges Ehepaar zieht in einen stillen Ort irgendwo an der spanischen Küste. Doch die Dorfbewohner sind alles andere als freundlich. Ein schrecklicher Fluch lastet auf ihnen, denn in der nahen Burg hausen die untoten Tempelritter. Sie verlangen regelmäßig als Blutopfer eine Jungfrau. In der Hoffnung, vom Terror der Untoten verschont zu bleiben, liefern die Bewohner freiwillig ihre Töchter dem Bösen aus. Doch der junge Arzt will dem Grauen ein Ende bereiten und begibt sich so selbst in höchste Gefahr


Dies ist nun also der Abschluß der Legende um die untoten Templer und nachdem Amando de Ossorio im dritten Teil doch mit der ungewohnten Location auf einem Schiff aufwartete, kehrt er hier wieder zu den Wurzeln der Geschichte zurück. Schauplatz ist dieses Mal ein einsam gelegenes Dorf, das jährlich von den Templern heimgesucht wird und junge Frauen als Opfer darbringen muss, um Unheil vom Dorf fernzuhalten. Meiner Meinung nach handelt es sich hier um den schwächsten teil der Reihe, der zwar in atmosphärischer Hinsicht vollkommen überzeugen kann, es aber ein wenig an der nötigen Spannung vermissen lässt. Zu vorhersehbar erscheinen die Ereignisse und man kann sich von Beginn an das folgende Geschehen ausmalen.

Dennoch ist es wieder einmal die äusserst gruselige Grundstimmung, die den Film von der ersten bis zur letzten Minute trägt und über so einige andere Mankos hinwegtäuschen kann. Vielleicht war bei diesem letzten teil auch ganz einfach nur die Luft raus, denn im Endeffekt gleichen sich die jeweiligen Szenarien sehr stark, so das man letztendlich nicht unbedingt etwas neues geliefert bekommt und die ganzen Handlungsabläufe locker vorhersehen kann. Auch "Das Blutgericht der reitenden Leichen" beginnt mit einem Rückblick in die Vergangenheit und zeigt dabei die Greueltaten, die von den damals noch lebenden Templern an unschuldigen Menschen begangen wurden. Erst danach geht es dann in die gegenwart, in der ein junger Arzt seine neue Stelle in dem abgelegenen Dorf antreten will. Ausser Ablehnung und frostigem Schweigen gibt es für ihn allerdings nichts zu ernten, wollen die Bewohner doch das unheimliche Geheimnis um keinen Preis offenlegen. Man sieht also, das Ossorio auf altbewährte Zutaten gesetzt hat, nur das diese nicht so gut miteinander hermonieren, wie es noch in den ersten 3 Teilen der Fall war.

Nun kann man sich bestimmt darüber streiten, ob nicht diverse Änderungen noch einmal für etwas Schwung gesorgt hätten, allerdings hätte das der Reihe insgesamt ein wenig ihr ganz eigenes Flair genommen. Denn schon die Tatsache, das die Templer im dritten Teil auf einem Schiff unterwegs waren, hat bei vielen Fans nicht unbedingt auf Gegenliebe gestoßen, obwohl ich das als willkommene Abwechslung angesehen habe. Da hier nun aber wieder auf das alte Schema zurückgegriffen wurde, kann sich eventuell sogar etwas langeweile breitmachen, gleichen sich die Teile 1, 2 & 4 doch ziemlich stark und es stellt sich fast zwangsläufig der Eindruck ein, das man alles schon einmal gesehen hat. Gerade beim gewählten Ende verstärkt sich dieser Aspekt noch mehr, fällt es doch wie in eigentlich allen 4 Filmen äusserst simpel und bieder aus, an dieser Stelle hätte man wirklich etwas mehr bewerkstelligen können.

Nichtsdestotrotz ist "Das Blutgericht der reitenden Leichen" immer noch als solider Abschluß einer Reihe anzusehen, die schon immer die Meinungen gespalten hat. Das liegt sicher auch in der zumeist sehr unblutigen Umsetzung der Filme begründet, denn etwas härtere Passagen bekommt man doch eher selten zu sehen. Wie nicht anders zu erwarten, ist auch die hier vergebene Altersfreigabe vielmehr als mittelschwerer Witz anzusehen und ganz generell wäre eine 16er Freigabe für die gesamte Reihe aus heutiger Sicht mehr als nur angemessen.


Fazit:


Das Ende der Legende um die reitenden Leichen bietet solide Gruselkost, die allerdings vollkommen ohne Härte daherkommt. Eine sehr gelungene Atmosphäre und ein wie immer überzeugender Score sind die Stärken eines Filmes, der ansonsten über keine größeren Höhepunkte verfügt. Für Fans ist allerdings auch dieser vierte teil absolutes Pflichtprogramm.


5,5/10
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Re: Das Blutgericht der reitenden Leichen - Amando de Ossorio

Beitragvon Blap » 16. Nov 2012, 23:24

• Night of the Seagulls (La noche de las gaviotas/Das Blutgericht der reitenden Leichen, Spanien 1975) - Irgendwo am Ende der Welt kommen ein neuer Arzt und dessen Gattin in den Ort, die Bewohner verhalten sich ausgeprägt abweisend. Grausige Rituale spielen sich ab, in den Nächten reiten die untoten Templer herbei und fordern ihren Blutzoll. Dem vierten Austritt der Gruftritter mangelt es -in Reihen der Herren- ein wenig an Darstellern mit gesteigertem Wiedererkennungswert, solche mögen nicht immer notwendig sein, hier wären sie jedoch hilfreich gewesen. Immerhin erfreuen die Damen meine Augen, die hübsche María Kosty kennt jeder Freund des spanischen Gruselkinos, gleiches gilt für die kantige Schönheit Julia Saly (welche leider nur in einer kleineren Rolle zu bewundern ist). Am Tropf der Vorgänger hängend stirbt es sich noch immer kurzweilig, im Vergleich zu "Nacht" und "Rückkehr" fällt "Blutgericht" deutlich ab.

6,5/10 (oberste Mittelklasse)


Fazit: An "Die Nacht der reitenden Leichen" und "Die Rückkehr der reitenden Leichen" kommt kein Fan gepflegter Gruselunterhaltung vorbei, ebenso sollten Einsteiger mehr als einen Blick riskieren. "Das Geisterschiff der schwimmenden Leichen" und "Das Blutgericht der reitenden Leichen" stellen den Süchtling zufrieden, für Gelegenheitsglotzer vermutlich weniger interessant. Zahlreiche Veröffentlichungen sind erhältlich, die Blue Underground DVDs gehen in Ordnung, bieten englische und spanische Sprache an. Neben den Einzelscheiben ist eine sargförmige Box mit dem Titel "The Blind Dead Collection" auf dem Markt, diese führt Bonus-DVD und Booklet im Gepäck. Achtung! Im deutschen Handel treibt sich eine BD mit allen vier Teilen herum (Die Reitenden Leichen Quadrilogy), leider sind nur gekürzte Fassungen enthalten, Finger weg!
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Re: Das Blutgericht der reitenden Leichen - Amando de Ossorio

Beitragvon dr. freudstein » 9. Dez 2012, 17:06

Diesmal wird ein Götze angebetet. Ihr kennt das schon von diesem Forum hier, hier heißt er buxtebrawler und auch der Götze der Templer verlangt Opfer und zwar 7 pro Jahr. Die Dorfbewohner müssen also für reichlich Opfermaterial sorgen, jedoch wird nur weibliches Blut anerkannt. Man kennt die Geschichte ja schon, hier kommt halt eine Prozession dazu. Die Maskerade der Templer und ihr beschauliches Zuhause kommt wie gewohnt erstklassig rüber. Aber wirklich neue Ideen sind nicht vorhanden. Trotzdem finde ich diese Folge immer noch sehenswert eben wegen der Templer auf ihren Pferden. Aber eine hohe Punktzahl ist natürlich nicht mehr drin.

6/10
dr. freudstein
 
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