Dagon - Stuart Gordon

Moderator: jogiwan

Dagon - Stuart Gordon

Beitragvon untot » 9. Jun 2011, 03:04

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Originaltitel: Dagon

Herstellungsland: Spanien

Erscheinungsjahr: 2001

Regie: Stuart Gordon

Darsteller: Ezra Godden, Francisco Rabal, Raquel Meroño, Macarena Gómez, Brendan Price, Birgit Bofarull,
Uxía Blanco, Ferrán Lahoz, Víctor Alcázar, José Lifante, Javier Sandoval, Alfredo Villa...

Inhalt:
Paul und Barbara machen mit einem befreundeten Pärchen vor der spanischen Küste Urlaub auf einem Segelboot, als plötzlich ein Sturm aufzieht und das Boot auf ein Riff wirft. Wegen einer schweren Verletzung fahren Paul und Barbara in das naheliegende Fischerdörfchen Imboca, das recht ausgestorben daherkommt. Nachdem Paul von einer Bootsrettung ohne Spur von den Freunden zurückkehrt, ist Barbara verschwunden. Für den jungen Mann beginnt ein Alptraum, denn die Bewohner der Stadt, allesamt grauenhafte Mutationen zwischen Fisch, Krake und Mensch haben es auf ihn abgesehen und so gerät er an den finsteren Kult, der dem Fischgott Dagon huldigt...
Quelle OFDb

Fazit:
"Dagon" ist wirklich guter Stoff, mit leichten Schwächen in der Umsetzung, als ich den Film vor Jahren zum ersten mal sah, war ich begeistert und hätte ohne weiteres 8/10 gegeben, jetzt nach erneuter Sichtung ist er doch etwas abgeglitten, ich hatte den weitaus besser im Gedächtnis.
Story wie gesagt top, auch recht blutige und teils radikale Szenen sind vorhanden, die Mutantenwesen sind wirklich richtig gut und gruselig geraten, der Drehort ein Traum, die Stimmung durchwegs düster.
Aber, mir war das Drehbuch einfach etwas zu lieblos nach Schema F verfasst, man hätte da weitaus mehr daraus machen können, hier wurde Potential verschenkt.
Paul ist z.B. fast den ganzen Film über nur am Flüchten und planlos umherirren, das wirkt nach einer Zeit dann mitunter etwas eintönig und die Figuren und Charaktäre sind mir zu oberflächlich und schnell abgefertigt, das tut dem Film nicht gut, deswegen heute ein paar kleinere Abzüge in der B-Note.

6,5/10
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Re: Dagon - Stuart Gordon

Beitragvon buxtebrawler » 9. Jun 2011, 12:31

Eine Stuart'sche Lovecraft-Verfilmung, die ich noch nicht kenne - ein unhaltbarer Zustand!

Wird geordert, allerdings die ungeschnittene Fassung.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Dagon - Stuart Gordon

Beitragvon buxtebrawler » 19. Aug 2011, 12:44

Beware of the fishpeople

US-Regisseur Stuart Gordon hat mit „Re-Animator“ und „From Beyond“ aus den glorreichen 1980ern zwei vorzügliche H.P.-Lovecraft-Verfilmungen vorzuweisen. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an „Dagon“, einem weiteren Spielfilm nach Motiven Lovecrafts aus dem Jahre 2001, diesmal entstanden in spanischer Produktion.

Nun habe ich Lovecraft bis jetzt nie gelesen, doch bringe ich den US-amerikanischen Autoren mit abgefahrenem Mutationshorror, der immer gut für einen splatterigen Streifen ist, in Verbindung. Damit liege ich auch hier goldrichtig, denn „Dagon“ handelt von mutierten Fischmenschen, die abgeschnitten von der Zivilisation passenderweise ein Fischerdorf besiedeln und ein krakenartiges Monstrum als Gott verehren. Für diesen benötigen sie regelmäßig Menschenopfer, außerdem haben sie ein etwas eigenwilliges Modeverständnis dahingehend, sich aus menschlicher Gesichtshaut Masken zu fertigen. Als eine Gruppe junger Menschen Schiffbruch erleidet und in eben jenem Dörfchen landet, nimmt das Unheil seinen Lauf – für beide Seiten.

Klingt nicht schlecht und ist es eigentlich auch nicht. Leider erweist sich das Drehbuch jedoch als etwas einfallslos, als es die Verfolgung der männlichen Hauptrolle Paul (Ezra Godden) im Mittelteil schier endlos in die Länge zieht, indem es sich die Verfolger reichlich dämlich anstellen lässt. Ebenso dämlich wirkt Paul, der als ein ziemlicher Trottel dargestellt wird, was zu einem gewissen komödiantischen Aspekt des Films führt – womit ich mich naturgemäß schwer tue. Zudem scheint mir der Humor nicht immer ganz freiwilliger Natur zu sein, wenn z.B. Komparsen in ihren Fischfressenmasken zu Dutzenden, äh… „umherwabern“ und seltsame Laute von sich geben. Zugegeben, das Dorf sieht wirklich so aus, als würde es dort riechen wie nach drei Wochen mangelnder Intimhygiene, doch ansonsten wirkt die Atmosphäre oft künstlich, da anscheinend nicht selten der Computer zum Einsatz kam. Das macht es ihr nicht ganz leicht, immer so zu funktionieren, wie es offensichtlich angedacht war. Gleiches gilt für die Effekte, wobei ich die guten alten handgemachten Schweinereien davon ausdrücklich ausnehmen will, die glücklicherweise auch vorkommen und in einer superkrassen Gesichtshäutung bei lebendigem Leibe ihren verstörenden Höhepunkt finden.

Spätestens im Finale bekommt der Film zudem eine deutliche Fantasy-Schlagseite und eine verwandtschaftliche Beziehung zwischen einer heißen Flossen- bzw. Tentakelträgerin und unserem „Helden“ herbeizukonstruieren, kommt so ein bisschen von hinten durch die Brust ins Auge (ich mag diese Formulierung).

Fazit: Durchaus unterhaltsamer, stellenweise harter, stellenweise leider auch alberner Lovecraft-Horror, der unter einigen typischen Schwächen des modernen Genrefilms leidet. Und wo war eigentlich Jeffrey Combs?
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Dagon - Stuart Gordon

Beitragvon jogiwan » 19. Aug 2011, 13:02

das ist doch der mit dem mysteriösen Schnelltrocknungs-Pulli... :kicher:
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Re: Dagon - Stuart Gordon

Beitragvon Blap » 19. Aug 2011, 13:02

Aus einer weniger verkrampften Perspektive (April 2009):


Dagon

Zwei befreundete Paare segeln vor der Küste Spaniens umher. Plötzlich bricht ein heftiges Gewitter über die Urlauber herein. Kurz vor der rettenden Küste knallt das Boot gegen einen Felsen und bleibt an diesem hängen. Paul (Ezra Godden) und Bárbara (Raquel Meroño) machen sich per Schlauchboot auf den Weg an die nahe Küste, denn sie haben dort ein kleines Dorf entdeckt. Hilfe ist dringend nötig, denn Howards (Brendan Price) Frau Vicki (Birgit Bofarull) wurde beim Aufprall des Schiffes verletzt, ist nun unter Deck eingeklemmt. Paul und Bárbara erreichen mit Mühe das rettende Ufer. Zunächst wirkt die kleine Ortschaft wie ausgestorben, unvermittelt taucht jedoch ein Geistlicher wie aus dem Nichts auf. Er kommt den Gestrandeten seltsam vor, scheint aber trotzdem hilfsbereit zu sein. Noch ahnen Paul und Bárbara nicht, dass sie in die Hölle auf Erden geraten sind...

Die Inhaltsangabe habe ich bewusst an einer sehr frühen Stelle des Filmes abgebrochen. Ich möchte jedem Filmfreund empfehlen sich möglichst "unvorbereitet" auf "Dagon" (2001) einzulassen. Regisseur Stuart Gordon dürfte vielen Horror-Fans schon allein wegen dem Klassiker "Re-Animator" (1985) ein Begriff sein. Mit "Dagon" hat Herr Gordon eine weitere, wahre Kostbarkeit in die Welt gesetzt. Die ganz grosse Stärke des Werkes ist die unglaublich dichte, packende Atmosphäre und die extrem gelungene Wahl der Kulissen, "Dagon" saugt den Zuschauer geradezu in sich auf. Die Darsteller machen ihren Job ordentlich, gehen allerdings überwiegend im grossartigen Ambiente dieser Filmperle auf. Sucht man gezielt ein Haar in diesem schmackhaften Menü, könnte man die teilweise mittelprächtigen Effekte bemängeln. Mir wurde die Freude dadurch allerdings nicht verdorben, denn meist sind die Special Effects -besonders die blutigen- gut gelungen, passen zur prächtigen Optik des Streifens. Ab und an dringt sogar dezenter Humor an die Oberfläche, glücklicherweise kein nerviger Klamauk.

Die DVD von e-m-s ist trotz der Bewertung "Keine Jugendfreigabe" gekürzt. Anolis brachte den Film bereits 2003 ungeprüft und ungekürzt auf den Markt. Diese Version ist seit geraumer Zeit ausverkauft und wurde nur noch zu Bordellpreisen gehandelt. Ärgerlich, denn damals habe ich die DVD glatt verpennt. Doch in der Ruhe liegt die Kraft *grins*. XT-Video brachte die ungekürzte Fassung wieder auf den Markt. Zunächst als grosse und limitierte Hartbox, vermutlich später noch in einer anderen Verpackungsvariante(?) ohne die Bonus-DVD(?), dies wäre nicht unüblich für dieses Label aus Österreich. Wie dem auch sei, ich habe nun umgehend bei der grossen Hartbox zugeschlagen, länger konnte ich die ewige Warterei nicht mehr verkraften. Die gebotene Qualität kann überzeugen, die DVD bietet ein sehr schönes Bild. Hartboxen finde ich durchaus ansprechend, sie sind eine schöne Alternative zu den üblichen Amarays oder Digipaks. Jedoch sind in dieser Hartbox die beiden DVDs so angebracht, dass sie sich zum Teil direkt übereinander befinden, dadurch können die geliebten Scheiben schnell verkratzt werden, besondere Vorsicht ist geboten! Zusätzlich lassen sich die DVDs in diesem Fall nur sehr schwer entnehmen, ein echter Nervenhammer, der sonst bei Hartboxen nicht häufig vorkommt.

"Dagon" gehört IMHO zu den besten und interessantesten Horror-Filmen des neuen Jahrtausends. Der Film fasziniert bis zur letzten Sekunde, knallt dem Zuschauer ein konsequentes, perfekt passendes Finale vor den Latz. Von meiner Seite gibt es eine dicke Empfehlung, dieser Film ist ein prächtiger, funkelnder Edelstein. Nun aber genug der Worte, schaut euch den Film an, geniesst jede Sekunde dieses Prachtstückes! Noch eine kleine Anmerkung sei mir gestattet. Erwartet bitte kein wildes, ausuferndes Schlachtfest. Es gibt zwar ein paar blutige Momente, diese wirken glücklicherweise nicht aufgesetzt. Im Gegenteil, sie sind originell ausgeführt und verstärken die Wirkung des Filmes!

Sehr gut bis überragend = dicke, fette 8,5/10

***

Nachrtrag: Zu viel Geschwafel über Nebensächlichkeiten (Verpackung), der Film hätte einen überarbeiteten Kurzkommentar redlich verdient.
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Re: Dagon - Stuart Gordon

Beitragvon purgatorio » 19. Aug 2011, 13:36

buxtebrawler hat geschrieben:(...) und ein krakenartiges Monstrum als Gott verehren.

Cthulhu, Bux, CTHULHU!!! Wenn schon Lovecraft dann bitte richtig :thup:
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Re: Dagon - Stuart Gordon

Beitragvon buxtebrawler » 19. Aug 2011, 13:48

purgatorio hat geschrieben:
buxtebrawler hat geschrieben:(...) und ein krakenartiges Monstrum als Gott verehren.

Cthulhu, Bux, CTHULHU!!! Wenn schon Lovecraft dann bitte richtig :thup:


Das Vieh mit dem unaussprechlichen Namen IST doch ein krakenartiges Monstrum :nick:
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Dagon - Stuart Gordon

Beitragvon Adalmar » 19. Aug 2011, 14:37

Blap hat geschrieben:"Dagon" gehört IMHO zu den besten und interessantesten Horror-Filmen des neuen Jahrtausends. Der Film fasziniert bis zur letzten Sekunde, knallt dem Zuschauer ein konsequentes, perfekt passendes Finale vor den Latz. Von meiner Seite gibt es eine dicke Empfehlung, dieser Film ist ein prächtiger, funkelnder Edelstein.


In der Tat! Ich finde den Film einfach hervorragend. Er besteht nicht nur aus Splatter und wilder Mutantenschau, sondern kreiert faszinierende Orte, Stimmungen und Momente. Das Ende vollbringt das seltene Kunststück, eine höllische Katastrophenstimmung schlagartig in eine geradezu paradiesische Jenseitsvision umzudeuten.

buxtebrawler hat geschrieben:Nun habe ich Lovecraft bis jetzt nie gelesen, doch bringe ich den US-amerikanischen Autor mit abgefahrenem Mutationshorror, der immer gut für einen splatterigen Streifen ist, in Verbindung. Damit liege ich auch hier goldrichtig


Damit kann man aber wohl die Verfilmungen Yuznas und Gordons besser beschreiben als die Literatur von Lovecraft selbst. Die Geschichten von Lovecraft an sich bringen für mein Empfinden - gut, sehr viel habe ich dann auch wieder nicht von ihm gelesen - vor allem das Gefühl zum Ausdruck, von ungreifbaren, uralten "dunklen Mächten" umgeben zu sein, diese zu ahnen, aber nicht fassen zu können. Das Lovecraft-Universum ist in seinen ganzen Verzweigungen aber auch von vielen anderen Autoren weitergeführt worden, die es dann wohl teilweise etwas expliziter haben zur Sache gehen lassen.
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Re: Dagon - Stuart Gordon

Beitragvon jogiwan » 22. Jan 2014, 09:03

H.P. Lovecraft und Stuart Gordon sind ja eigentlich immer eine gute Kombi und auch in "Dagon" macht der sympathische Regisseur eigentlich alles richtig. Die Story über einen Amerikaner, der in Spanien in einem mysteriösen Dorf einer fischigen Gottheit und der eigenen Vergangenheit auf die Spur kommt ist ja anfänglich recht flott inszeniert und bietet in der ungekürzten Fassung auch einen sehr herben Moment mit Francisco Rabal. Gänzlich gelungen ist "Dagon" aber leider nicht und Ezra Godden, der doch arg an den jungen Jeffrey Combs erinnert, wirkt in manchen Szenen aber doch arg überfordert, das Geheimnis des Dorfes zu offensichtlich und auch die Momente mit CGI sind nicht immer gelungen. Andererseits überrascht "Dagon" mit seiner gelungenen Atmosphäre und einem unerwarteten Ende, dass mir sehr gut gefallen hat. Guter Horrorstoff, den man vielleicht noch ein Spur besser hinbekommen hätte, aber auch so größtenteils überzeugt und Herr Gordon hat ja ohnehin bei mir ein Stein im Brett.
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