Tod im kalten Morgenlicht - Rudolf van den Berg (1995)

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Tod im kalten Morgenlicht - Rudolf van den Berg (1995)

Beitragvon jogiwan » 7. Feb 2018, 07:26

Tod im kalten Morgenlicht

Bild

Originaltitel: The Cold Light of Day

Herstellungsland: Niederlande, Großbritannien / 1995

Regie: Rudolf van den Berg

Darsteller: Richard E. Grant, Lynsey Baxter, Perdita Weeks, Simon Cadell, Thom Hoffman

Story:

In einer Provinz von Tschechien geschehen drei Kindermorde und während der Polizist Marek versucht, dem Täter aufgrund von Indizien und modernen Ermittlungsmethoden auf die Spur zu kommen, nötigt der vor einer Wahl stehende Polizeichef mit Gewalt einen Landstreicher zu einem Geständnis, der sich kurze Zeit später in seiner Zelle erhängt. Darauf quittiert Marek den Dienst, der jedoch weiter nicht von dem traurigen Fall los kommt und fortan auf eigene Faust ermittelt. Als er in der Nähe der Tatorte eine heruntergekommene Tankstelle mietet um bestimmte Fahrzeuge zu kontrollieren, lernt er auch die junge Milena mit ihrer Tochter Anna kennen, die er nicht ganz uneigennützig als Haushälterin aufnimmt. Mit Anna möchte der von Ehrgeiz getriebene Marek dem Täter auch eine Falle stellen und wähnt sich dabei im Recht, ohne zu ahnen, in welche Gefahr er das junge Mädchen dabei schon gebracht hat…
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Re: Tod im kalten Morgenlicht - Rudolf van den Berg (1995)

Beitragvon jogiwan » 7. Feb 2018, 07:28

Durchaus solider Neunziger-Thriller von Regisseur Rudolf van den Berg, der ja auch schon mit „Das Zeichen“ bewiesen hat, dass er durchaus ein gutes Händchen hat um reißerische Themen auf eher unaufgeregte Weise und mit leisen Tönen zu verfilmen. Hier geht es nach der Vorlage „Es geschah am hellichten Tag“ von Friedrich Dürrenmatt um einen Kindsmörder und einem getriebenen Polizisten, der mit fragwürdigen Mitteln dem Täter auf die Spur kommen möchte, in dem er ein junges Mädchen als Lockvogel verwendet. Natürlich ist derartiges Verhalten nicht zur Nachahmung empfohlen und moralisch fragwürdig, doch hier geht es auch eher um die Frage, wie weit man für eine Sache gehen würde und die bekannte Tatsache, dass ein zu langer Blick in den Abgrund nicht ohne Folgen bleibt. Dabei wurde mit Tschechien wohl auch ein Land gewählt, dass im Umbruch stand und moderne und traditionelle Denkweisen aufeinanderprallen. Dass die Handlungsorte wie die Tankstelle dabei eher amerikanisch aussehen, muss man als Zuschauer wohl ohne viel Nachdenken in Kauf genommen werden und ansonsten gibt es in dem gut gespielten Thriller-Drama auch nicht viel zu meckern. Wenn ich bedenke, wie oft ich die Scheibe schon für ein paar Cent vor der Linse hatte und nie zugegriffen habe, dann könnte man sich glatt ein wenig ärgern.
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